Antoinette Vonlanthen wird 1947 in Moudon VD geboren, wo sie ihre Kindheit und die obligatorische Schulzeit verbringt.
Nach einer kaufmännischen Lehre in Murten arbeitet sie einige Jahre in ihrem erlernten Beruf in Neuchâtel und Fribourg. Sie gründet eine Familie und erzieht zwei inzwischen erwachsene Söhne. Sehr bald wird sie wieder berufstätig in der Marktforschung, im Gesundheitswesen und in der Verwaltung. In der Freizeit erwirbt sie das Diplôme Supérieur d’Etudes Françaises Modernes an der «Alliance Française Paris» in Zürich. Danach erteilt sie Französischunterricht an der Sprachschule Inlingua in Bern.
Als Romande in der deutschen Schweiz sucht Antoinette Vonlanthen die Herausforderung: Sie bildet sich während dreier Jahre an der Akademie für Erwachsenenbildung AEB in Luzern aus und schliesst als diplomierte Erwachsenenbildnerin ab. Von nun an ist sie ausschliesslich im Bildungsbereich tätig.
In Biel lanciert sie die erste Schreibwerkstatt für Französischsprechende im Rahmen der Volkshochschule, und in Neuchâtel führt sie eine eigene Praxis für Persönlichkeitsbildung. Parallel dazu erteilt sie Französischkurse in ihrer neu gegründeten Schule. Aus dieser geht das heutige «Institut de Langue Française et d’Expression ILFE» hervor.
Antoinette Vonlanthen bildet sich in klientenzentrierter Gesprächsführung sowie im Selbststudium und durch Gespräche mit Lehrern weiter. Sie nimmt an Kursen, Seminaren und Supervisionssitzungen teil. Gleichzeitig studiert sie die Fachliteratur auf den Gebieten Didaktik, Linguistik, Sprachpsychologie, Psychoanalyse, pädagogische Soziologie und Philosophie. Sie setzt sich mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen auseinander und eignet sich die psychologischen Grundlagen sowie die entsprechende Erfahrung an, beispielsweise mit der Personenzentrierten Beratung nach Carl Rogers, der Kreativitätstheorie nach Guilford, Klein, Winnicott, Kohut und der Themenzentrierten Interaktion TZI von Ruth Cohn. Zu erwähnen ist auch die integrative Systematisierung des Lehrens und Lernens nach Marshall B. Rosenberg, die zwischenmenschliche Beziehungen und die gewaltfreie Kommunikation in den Mittelpunkt stellt.
Die daraus gewonnenen Erkenntnisse verknüpft sie mit ihren Entdeckungen und Erfahrungen und entwickelt dabei die Methode «Approche Interpersonnelle».
Sie bildet Führungskräfte aus der Privatwirtschaft, der Politik, den Medien, der Hotellerie und dem Gesundheitswesen, Französischlehrer und Ausbildner nicht-französischer Muttersprache aus sowie Erwachsene, die einfach Freude an der französischen Sprache haben. Sie coacht ferner Bildungsfachleute in Französisch und Deutsch.
Antoinette Vonlanthen ist leidenschaftliche Kunstmalerin und Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen SGBK sowie des Berufsverbandes der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz VISARTE.
Sie stellt regelmässig im In- und Ausland aus.
Weitere Informationen über Antoinette Vonlanthen: www.an-von.ch