ANTOINETTE VONLANTHEN
Institut de Langue Française et d'Expression ILFE • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 22
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Personenzentrierter Französischunterricht in Bezug auf soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung

Französisch ist aus vielen Gründen unbeliebt und doch auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Nach 30 Jahren Erfahrung und Forschung im Unterrichten der französischen Sprache möchte ich mich zu einem Thema äussern, das mir am Herzen liegt: Warum wird Französisch so gehasst und welche Lösungen gibt es hierzu?

Ein Französisch, mit der Frage nach Identität und Zusammenleben

Das Neugeborene hängt von der Anwesenheit der Mutter ab und hat eine starke emotionale Bindung zu ihr. Das Kind erkennt Menschen am Klang der Stimmen. Eine warme und fürsorgliche Umgebung vermittelt ihm Sicherheit. «Diese Anerkennung erfährt das Kind in der Begegnung mit dem Erwachsenen durch dessen — wahre Worte — », sagte Françoise Dolto, französische Kinderärztin und Psychoanalytikerin (6.11.1908 – 25.8.1988). Wer trägt die Verantwortung für diesen Transfer beim Französischlernen und wer begleitet den Lernprozess im Zusammenhang mit der deutschen Sprache (Muttersprache)?

Diffuse sprachliche Realität

Später, beim Schuleintritt gelten neue Kommunikationscodes, die das Sprachverhalten beeinflussen. Jeder Schritt ausserhalb des familiären Sprachsystems bedeutet, auf irgendeine Weise eine neue Sprache zu lernen. In der Deutschschweiz lernen die meisten Schülerinnen und Schüler zwei Sprachen: Schweizerdeutsch als Umgangssprache und in der Schule Schriftdeutsch als Wissenssprache. Dem Kind fällt es schwer, sich mit einer Sprache zu identifizieren, die es in seinem Alltag nicht braucht. Das Auswendiglernen einer Sprache, ohne dass es mit Taten, Erfahrungen und menschlichen Beziehungen – Emotionen – verbunden ist, kommt einem Missbrauch gleich. Beim Französischlernen wiederholt sich die Erfahrung des nicht integrierten Hochdeutsch. Dies hat eine emotionale Dissonanz zur Folge, hindert Lernprozesse und verursacht oft irreversible Blockaden bis ins Erwachsenenalter.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch ältere Leute reagieren völlig normal, wenn ihnen die Motivation fehlt, Französisch zu sprechen. Ich erinnere mich an Frauen, die im «Welschlandjahr» Französisch lernten oder an Männer, die den Militärdienst in der Romandie verbrachten. Alle hatten schöne Erinnerungen und konnten gut «parler français». Es gilt also, Französisch und Praxis so früh wie möglich miteinander zu verbinden!

Soziale Herkunft, interkulturelle Wahrnehmung

Der soziale Umgang in der eigenen Familie, im Freundeskreis und in der Schule hinterlässt bleibende Spuren. Lebt jemand in Armut, gibt es Autoritätsprobleme, Gewalt oder Drogen? Wie sieht die Familienstruktur aus? Wie gehen Frauen und Männer miteinander um? Wird das Kind in seiner Spontaneität gefördert? All diese Faktoren beeinflussen das Sprachverhalten. Der Gebrauch jeder Sprache wirft einen auf existenzielle Fragen zurück: Werde ich verstanden? Kommt das, was ich sage, an?

Die Sprache ist eng an die Identität der Person geknüpft. Dementsprechend ist der Sprachgebrauch untrennbar mit existenziellen Ängsten verbunden, vor allem mit der Angst, abgelehnt zu werden. Wer sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, wird es auch kaum in (s)einer Sprache tun.

Fast 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Zahlreiche Berufstätige üben Berufe in einem anderssprachigen Kanton aus. Viele sprechen Englisch als Kommunikationssprache, ohne die Sprache wirklich zu beherrschen.

Lernkontext                           

Ein weiterer Grund, weshalb sich viele Deutschschweizer mit Französisch schwertun: Die Sprache wird mit negativen Schulerlebnissen in Verbindung gebracht: Der Lehrer war ungeduldig, konnte schlecht Französisch, korrigierte wichtige Fehler nicht, die die Schüler machten. Kann jemand Französisch nicht mit positiven Bildern oder Erfahrungen assoziieren, bleibt die Sprache eine tote Materie. Für etwas Natürliches wie den sprachlichen Ausdruck ist dies eine hohe Hypothek. Hat ein Kind Mühe, dann hilft nur die Professionalität und das Engagement der Lehrperson und der Eltern.

«Eine neue Sprache zu lernen ist manchmal auch ein schmerzhafter Prozess. Die neue Sprache verlangt nicht selten, die alte und bequeme Art des Sprechens in der Muttersprache aufzugeben. Es kann sehr ungemütlich sein, sich zu öffnen, seine Ideen unter das Mikroskop der Gruppe zu legen und anderen Menschen wirklich gegenüberzustehen. Immerhin, dem Schmerz des Ausbrechens aus Altem und Bequemen folgt gewöhnlich Entdeckerfreude und das Vergnügen des Verstehens, wenn wir neuen Ideen oder unserem eigenen, sich veränderndem Selbst begegnen. Der Lernprozess ist intellektuell und emotional bedingt. Die Menschen sind nicht nur denkende, sondern auch fühlende Wesen; und wenn ihr Denken und Fühlen harmonisieren, wird ihre Sprache am intensivsten. Um in einer Gruppe optimale Bedingungen für das Lerngeschehen zu schaffen, müssen die menschlichen Belange Vorrang vor dem Zweck haben.» Artikel erschienen in SPECIAL W E I T E R B I L D U N G, Antoinette Vonlanthen, Handelszeitung Zürich, 21. März 1996.

Französisch, die Sprache der Zusammenarbeit und der Beziehung

Jede Lehrperson, die sich für seine Sprachbiografie interessiert, ermöglicht es dem Kind, sich mit dem neu erworbenen Wortschatz auseinanderzusetzen und seine Ideen mit anderen auszutauschen. Nur unter dieser Bedingung ist es möglich, Beziehungen aufzubauen und persönliche oder spätere berufliche Projekte umzusetzen.

Pragmatischer Schritt hin zu einer stärker zusammenhaltenden Welt

Erwachsene haben normalerweise eine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollen, aber wie sie dorthin gelangen, bleibt oft unklar. Wenn sie Französisch lernen, wissen nur sehr wenige, was es bedeutet, «in ihrer eigenen Sprache zu Hause» zu sein. In einer Welt, in der Rentabilität an erster Stelle steht, ist Sprache zu einem Konsumgut geworden. Jeder ist davon überzeugt, über starke soziale Fähigkeiten zu verfügen, wenn es aber darum geht, Beziehungen aufzubauen und gute Dialoge in einer anderen Sprache zu führen, Projekte zu entwerfen, entstehen Schwierigkeiten: «Was möchte ich vermitteln?» Während der Wortschatz in der Muttersprache breit gefächert ist, ist es in einer zweiten Sprache wichtig, die klare Absicht einer Botschaft im Auge zu behalten. Das Erlernen einer Sprache fördert die Bedeutung des Wortschatzes in der Muttersprache und dessen Verwendung in der Praxis.

Persönliche Entwicklung

Der Inhalt eines Meinungsaustausches – was ein Gespräch idealerweise sein sollte – wird in der persönlichen Begegnung und Auseinandersetzung mit seinem Gegenüber aus der Situation heraus bestimmt. Wir alle wissen, dass eine Gesprächssituation davon abhängt, wie etwas gesagt wird. Um den geeigneten Ausdruck der Sprache zu finden, genügt es deshalb nicht, fremde Vokabeln auswendig zu lernen. Vielmehr sollte man bemüht sein, sich in die neue Sprache hineinzudenken und sie zu fühlen. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, die alte und bequeme Art des Sprechens in der Muttersprache aufzugeben. Dies ist nicht einfach und verlangt viel Zeit und Geduld. Wer sich eine neue Sprache erfolgreich aneignen will, ändert sein Verhalten zwangsläufig, legt aber gleichzeitig den Grundstein dafür, sich weiterzuentwickeln.

Zweisprachige, personen-, prozess- und zielorientierte Französischkurse

Die Französischkurse werden im Institut de Langue Française et d’Expression in der Zielsprache (Französisch Immersion) durchgeführt. Bei Bedarf können Wörter oder kurze Erklärungen auf Deutsch (Code-Switching) verwendet werden. Der Sprachwechsel findet in einem begrenzten Rahmen statt und unterstützt die Argumentation beim Transfer der Aussage ins Französische. Dieses Training fördert somit die Genauigkeit der Aussage in beiden Sprachen sowie das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Der Basisaufbau wird sehr früh mit interaktiven Formulierungsprozessen, Hörübungen, Schreiben, Lesen, Textanalyse, mit Literatur oder mit realen, berufs- und unternehmensspezifischen Themen (Soziale Rhetorik/Gesprächsführung, mit Allgemein- und Fachwissen, Informationen sowie mit Selbsterfahrung) verknüpft.

Organisationales Lernen (OL)

Organisationales Lernen bedeutet, dass Französisch in der Organisation (im Unternehmen) auf einer höheren Kommunikationsebene stattfinden kann. Kommunikationsstrukturen und kreative Lösungen von innerorganisationalen Problemen werden gemeinsam diskutiert. Dies stärkt die interpersonellen Beziehungen und ist dem unbürokratischen Vorantreiben von Entscheidungsprozessen dienlich. Organisationales Lernen setzt Führungsstärke, Interesse, Engagement und Empathie voraus.

Der personenzentrierte Französischunterricht und die private Erwachsenenbildung in Langenthal BE eignen sich für folgendes Zielpublikum:

  • Kommunikationsverantwortliche im Gesundheitsbereich und in der medizinischen Pflege
  • Führungs- und Fachpersonen
  • Personen, die in einem beratenden oder helfenden Beruf tätig sind
  • Französischlehrer und Französischlehrerinnen
  • Sprachlehrpersonen nicht französischer Muttersprache
  • Interessierte, die die Gesprächskompetenz verbessern und reflektieren möchten

Ziel der Französischkurse:

  • Berufs- und Kommunikationskompetenz
  • Berufsveränderung
  • Unternehmensführung
  • Interkulturalität
  • Lehrerfortbildung
  • Gesprächsführung, Beratung und Beziehung
  • Organisationales Lernen

Ein Französisch mit einer heiteren Zukunft

Das private Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE) in Langenthal (Schweiz) lehrt seit 30 Jahren Erwachsenen aus der Schweiz und dem Ausland die französische Sprache. Mithilfe von Fachpersonen hat die Inhaberin während Jahren autodidaktisch geforscht sowie ein Kommunikations- und selbstorganisiertes Lernmodell entworfen, das den Kundenbedürfnissen entspricht und mit den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu vereinbaren ist. Das Lernmodell nutzt die deutsche Sprache, die Zweisprachigkeit Französisch-Deutsch oder nur die Zielsprache Französisch und erleichtert so den sprachlichen Umgang im multikulturellen oder frankofonen beruflichen Kontext.

Der personenzentrierte Ansatz ergänzt methodische Aspekte der Angewandten Linguistik. Die gelehrten Ressourcen fördern die Meinungsfreiheit, den sozialen Diskurs, die Kreativität und die Innovation. Die methodische Besonderheit berücksichtigt Psycholinguistik wie Kommunikation zwischen Männern und Frauen, aufdringliche Kommunikation, Widerstandsmechanismen sowie Konstruktivität und Philosophie.

Das private Institut unterstützt berufliche Qualifikationen sowie zwischenmenschliche Fähigkeiten und übernimmt eine beratende Funktion. Der Französischunterricht verfolgt keine politischen Ziele. Er eignet sich für Personen, die die individuelle und kollektive Identität, die Modernität und die Tradition sowie das Privat- und Berufsleben verbinden möchten.

Für weitere Informationen zur Methode
iPhone 079 671 37 14

Der Kreativitätsprozess beim Französisch lernen

  1. Ziele visualisieren, selektionieren, nur ein Ziel behalten.
  2. Planen, organisieren, wählen, lernen sich zu konzentrieren.
  3. Abstand vom Alltag nehmen, sich zurückziehen, experimentieren, annehmen, entscheiden, Prioritäten setzen.
  4. Über sich hinaus gehen, Ausdauer üben, gute menschliche Beziehungen pflegen

    Mit Französisch, kreativer werden

        

         Telefon: 079 671 37 14

 

 

 

La méthode holistique dans l’enseignement du français renforce l’image de soi

L’actualité sociale et économique, particulièrement turbulente depuis l’hiver 2020, se révèle quotidiennement une autre et les gens, en conséquence, à la quête de repères fiables. À chaque époque, l‘aspiration à la performance et la qualité ont été réalisées au détriment de la santé des enfants, des jeunes, des adultes et des personnes âgées, de la nature et des animaux. Les racines de cette déformation résident dans les relations de pouvoir inégalitaire du système éducatif, les intérêts divergents dans la formation continue professionnelle, ignorant la réalité sur le marché du travail, dans le comportement consumériste des gens puis, finalement, dans le développement du numérique qui a transformé le système des valeurs.

Mieux comprendre les fameux critères de qualité

L’obligation pour les instituts de formation ou les entreprises de répondre de plus en plus à des critères de qualité alourdit l’appareil administratif. Lors de la pandémie, les concepts du e-learning ont montré à quel point la pratique est complexe lorsque dans les familles les installations technologiques en sont à leurs débuts et qu’aujourd’hui encore, des adultes ne savent pas écrire des courriels. Tôt ou tard, la personne apprenante ou employée dans l’entreprise se sent bernée et a besoin d’un soutien actif loin des écrans afin qu’elle puisse mieux s’organiser. Dans les instituts de formation, comme dans toutes les entreprises ou familles, la révolution technologique produit des coûts élevés non seulement administratifs. De nombreuses personnes œuvrant dans les secteurs concernés sont placées devant des problèmes de santé. L’absentéisme, la dépression, l’alcool, la drogue, les dégâts familiaux et sociaux sont considérables ; la violence et les abus sexuels restent tabous, tout comme les racines du burnout (qui, selon mon analyse, provient d’un ensemble d’interactions manipulatives au niveau du groupe/ relations de pouvoir et fixation sur un „bouc émissaire“). Créer des labels de qualité, c’est séparer l’humain de ses besoins affectifs et l’utiliser comme un produit de marketing.

Les labels de qualité devraient servir à orienter les clients ; sur le terrain la réalité est différente car ces critères ne tiennent ni compte des procédures internes ou externes ni de l’organisation des installations technologies numériques, qui demandent énormément de temps à mettre en place jusqu’à ce qu’elles fonctionnent, ni de la formation des employés à la suite du renouvellement informatique, ni du mécontentement du personnel face à ce travail administratif pesant. Le résultat des critères de qualité repose donc souvent sur des analyses et des constats flous, superficiels et faux. Le consommateur paie les coûts engendrés pour la mise en place des labels et non pour la qualité du produit qui l’intéresse. Cette problématique concerne tous les établissements sous pression du lobby des milieux économiques, qui exploitent des voies d’influence inimaginables pour atteindre leurs objectifs.

Il n’en reste pas moins qu’il est inutile de peindre le diable sur les murs. Les consommateurs sont libres de financer les coûts engendrés pour la mise en place des labels et non pour la qualité du produit qui les intéresse. Aujourd’hui, le consommateur et la consommatrice sont plus critiques, ils se laissent moins manipuler et en fin de compte, ce sont eux qui dirigent le marché.

La qualité au niveau de l’enseignement du français en Suisse

Lorsqu’il s’agit de s’exprimer en français dans les entreprises et dans les milieux de la formation professionnelle de Suisse alémanique, le constat est particulièrement flagrant : les connaissances acquises lors de la scolarité sont insuffisantes. Se vanter de la qualité professionnelle à travers l’implication de la langue anglaise, quelque peu mieux utilisée que le français mais sous un genre cow-boy typique à la Suisse traditionnelle, est un moyen d’affaiblir l’identité individuelle, comme l’estime de soi.

Le plaisir d’apprendre et de comprendre le français facilite le dialogue

Enseigner ou apprendre le français dans un esprit systémique, c’est avant tout relier les connaissances particulières en ensembles cohérents. Ceux-ci renforcent la disposition au changement. Dans ce but, la prise de conscience individuelle permet de mieux cibler sa propre réalité et de gérer de manière « systématique » son savoir, son savoir-faire, son savoir-être (ses besoins et ses intentions).

Bien qu’il n’existe aucune méthode unique pour enseigner ou apprendre une langue, l’Institut de Langue Française et d’Expression a créé une approche visant à ce que tout changement puisse être réalisé à travers les relations des individus entre eux. Pour comprendre la systémique, nous pouvons nous référer à notre éducation. Quelle est notre biographie psycholinguistique ?

Dans l’enfance, nous avons été conditionnés par les différents systèmes dans lesquels nous avons vécu. Dès notre naissance, nous avons été  confrontés à l’un des premiers systèmes de pensée : celui de nos parents, puis ceux que représentent les membres de la famille d’une génération à l’autre, leur manière de s’exprimer (arbitraire, indulgente, égalitaire, différenciée, attentionnée). La variété des codes de communication et les mécanismes socio-cognitifs forment un système propre au groupe. Plus tard, nous sommes impliqués dans le système scolaire, puis professionnel, politique, culturel, artistique, et dans bien d’autres encore. Notre langue maternelle ou nos langues maternelles s’imprègnent donc d’un langage contextuel multiple. Une des caractéristiques est le fait que les composantes interagissent entre elles.

Mettre en lien les compétences facilite la mémorisation

À l’âge adulte, lorsque nous apprenons une nouvelle langue ou que nous voulons rafraîchir les connaissances acquises, la pensée systémique aide à réfléchir à l’ensemble. Cela signifie accorder de l’importance aux relations entre les différents systèmes et entre leurs différentes composantes. La Suisse, avec ses quatre langues nationales et ses multiples dialectes est composée de systèmes complexes en raison des nombreux patois – dialectes – qui existent. Prendre en compte la connaissance de soi, les conditions sociales de l’environnement dans lequel on aimerait parler le français, veut dire comprendre un système dans un contexte global. On peut parler de
« Pensée holistique ». Sur cette base, il est plus facile de poser des objectifs réalistes : qu’ai-je à dire, quelle influence aurai-je à mon tour ?  Cette question prend de l’importance dès qu’une bonne base grammaticale est acquise, accompagnée du vocabulaire nécessaire à l’usage courant.  La communication se développe dans le cadre d’un ou plusieurs systèmes selon les objectifs linguistiques : quelles sont mes expériences en entreprise, en formation continue, et quels effets ont-ils sur ma manière de concevoir la culture dans laquelle j’aimerais me développer ? À partir de cette prise de clarté, que faisons-nous de cette influence dans notre parcours d’adulte ?

Le rêve de la créativité et de l’innovation est une question de résilience

Quiconque a appris à développer l’auto-efficacité, à se redresser dans n’importe quelle situation est capable de résister aux vents contraires. La plupart d’entre nous rêve de sortir du système dans lequel nous avons grandi pour en créer un qui nous est propre ; en réalité la majorité se plaint des résistances au changement. Selon mon expérience en tant que formatrice, le temps consacré aux idées et aux projets se répartit comme suit : 20 % pour la conception et la mise en œuvre du projet ; 80 % pour surmonter les résistances et déjouer les pièges. À condition d’avoir été correctement anticipées les résistances sont pourtant évitables. Apprendre ou perfectionner une langue réactive les systèmes dans lesquels nous avons fait des expériences. Ce processus de prise de conscience nécessite de la flexibilité et de l’espace (appelée « le temps ») afin de vaincre la peur de replonger dans les souvenirs négatifs, de pouvoir rendre l’assimilation de ce qui vient d’être appris dans un nouveau contexte de la vie quotidienne.

Parallèlement à l’enseignement de la langue française, l’Institut de Langue Française et d’Expression propose des outils concrets de pilotage du changement en tenant compte de la sémantique, c’est-à-dire chercher à comprendre les transactions linguistiques d’un système à l’autre comme l’utilisation d’un mot dans un contexte donné ainsi que sa résonance, comment ce mot peut signifier une opposition et analyser le refoulement affectif qu’il implique dans un autre système.

L’organisation du vocabulaire dans le monde du travail conduit à des solutions innovantes.

Maîtriser les outils linguistiques présuppose d’anticiper et promouvoir le changement à travers de multiples disciplines :

  • Sociolinguistique
    Diversité culturelle et identitaire, particularités linguistiques : dialectes (diglossie), argot, jargon, expressions (citations), styles de communication.
  • Linguistique
    Vocabulaire, grammaire et syntaxe, terminologie, phonétique.
  • Psychologie
    Aspects cognitifs de l’apprendre, du savoir être, du savoir-faire, conceptions d’apprentissage des valeurs, utilisation des expériences implicites ; biographie des compétences à travers les souvenirs d’enfance ; connaissances humaines interpersonnelles ; sources de résistance et solutions de résilience.
  • Psychanalyse
    Réflexion sur l’identité individuelle et collective.
  • Créativité
    Expérimentation ; gestion de la nouveauté.
  • Philosophie
    Éthique et bien-être.
  • Management
    Gestion culturelle ; apprentissage et communication organisationnelles en entreprise.

Construire une relation de confiance entre personne formatrice et personne apprenante facilite grandement l’acquisition ou la transmission des compétences linguistiques. Une participation commune permet de prioriser les sujets pertinents, de les analyser, de choisir plusieurs options, d’apprendre à gérer la nouveauté, de la développer et de la consolider.

 Le public concerné

Les cours de français, les séances de communication/développement personnel et de conseil sont destinés à toute personne active dans la vie privée ou œuvrant dans les entreprises : cadres et dirigeants d’entreprises, concepteurs et porteurs de projets, entrepreneurs, consultants et formateurs, responsables en ressources humaines.

Rien de plus beau que de traiter une affaire avec un homme de caractère

La vieille lampe, achetée pour quelques francs au marché aux puces, fonctionne à nouveau. Un support d’ampoule était cassé, empêchant le courant électrique de circuler. Il y a deux ans, un électricien voulait me convaincre qu’une nouvelle lampe reviendrait meilleur marché que la réparation d’une ancienne lampe. Du coup, mes capacités cognitives s’étaient illuminées : la vie est faite d’imperfections, pourquoi était-il si important que toutes les ampoules de la lampe brillent ? Les étoiles dans le ciel sont parfois couvertes de nuages, certaines au loin sont éternellement invisibles depuis la Terre.

Dans un état de semi-conscience, des voix intérieures ont résonné : derrière une ampoule éteinte se cachent la paresse, la négligence ou l’indifférence, la résidente pourrait être pauvre, solitaire, malade ou, dans le pire des cas, tout en même temps. J’avais remis ces voix dans le bon ordre : même si la critique devait être fondée – ce qui ne l’était pas – une seule lumière éteinte ne justifiait pas l’achat d’une lampe neuve. Au fil du temps, je m’étais habituée à ce que cinq ampoules brillent au lieu de six. Ma vie ne s’en trouvait aucunement affectée et pas une fois un visiteur n’a eu l’idée de lever les yeux au plafond.

Récemment, un autre électricien de la même entreprise a résolu un problème de câble qui avait créé une panne dans le réseau informatique des locaux où je travaillais. Sa manière d’analyser les choses m’a tout de suite mis la puce à l’oreille. Convaincue qu’il pouvait trouver une solution pour le support cassé d’une des ampoules de la lampe, je le lui ai montré. Il l’a examiné, puis est sorti vers la voiture pour contrôler s’il en trouvait un parmi son matériel. Il est revenu déçu en disant que cette ancienne pièce n’existait probablement plus.

D’une voix triste qui renvoie chacun à ses profondeurs émotionnelles, j’ai calmement fait remarquer :

« Cette lampe symbolise tant de souvenirs ! Si vous trouvez une solution, vous êtes un génie, votre collègue l’aurait simplement remplacée par une lampe standard ». L’électricien m’a regardé droit dans les yeux comme s’il savait pertinemment que seule l’honnêteté définit le caractère d’un homme, que les choses réelles ne tombent pas du ciel, que le langage parlé se façonne à travers l’expérience. Me sentant sur le bon chemin, j’ai poursuivi naturellement : « prenez tout votre temps, décrochez la lampe du plafond, emportez-la avec vous et jetez un œil dans l’atelier du magasin. Je suis certaine que vous trouverez la pièce adéquate ».

Quelques jours plus tard, l’électricien, de bonne humeur, a téléphoné  qu’il aimerait installer le nouveau porte-ampoule. Son ingéniosité m’a convaincue : il avait commandé une nouvelle pièce, l’avait ajustée avec une lime en métal jusqu’à ce que l’ampoule s’allume. Le travail était facturé de manière raisonnable. Cependant, l’engagement personnel et la volonté d’adapter le nouveau à l’ancien n’ont pas de prix, tout comme dans mes activités d’artiste peintre ou de formatrice. En échange, je lui ai offert une œuvre pour souligner l’impossibilité de tout calculer en fonction de la charge de travail. Il l’a acceptée avec plaisir, signe que dans une bonne affaire, les deux parties en sortent gagnantes.

Cette expérience montre que lorsque je reconnais un problème, je dois d’abord accepter le fait qu’il peut être insoluble. Si je me fie à mon intuition, même s’il n’y a pas de réponse immédiate en vue, je me tourne inconsciemment vers une option de solution. Au moment voulu, il est plus facile de faire appel à l’intelligence et à la solidarité de l’autre. Ce processus exige de la résistance à la frustration, de la patience et du sang-froid ainsi qu’une pincée d’humour. Maintenir une attitude positive, sachant que d’une manière ou d’une autre, tout se passe comme il se doit, constitue un gage supplémentaire. Un « non » ne doit pas obligatoirement se répéter ou être définitif. Au contraire, il représente le point de départ de la solution. En d’autres termes, si une personne veut continuer à prospérer, il est important pour elle de concilier ses intérêts personnels avec la réalité extérieure, qu’elle ne peut pas encore pleinement comprendre.

Schön, mit einem Mann von Charakter Geschäfte zu machen

Die alte Lampe, vor Jahren für ein paar Franken auf dem Flohmarkt gekauft, funktioniert wieder. Eine Glühbirnenhalterung war kaputt, was den elektrischen Stromfluss verhinderte. Vor zwei Jahren meinte ein Elektriker, eine neue Lampe käme billiger, als die alte zu flicken. In der Folge liess ich meine eigenen kognitiven Fähigkeiten leuchten: «Das Leben besteht aus Unvollkommenheiten. Warum sollten denn alle Glühbirnen auf der Lampe leuchten? Am Himmel sind manchmal Sterne von Wolken bedeckt. Einige in der Ferne sind von der Erde aus unsichtbar.»

Innere Stimmen aus meinem halb unbewussten Zustand erhoben sich: Hinter einer kaputten Glühbirne versteckt sich Nachlässigkeit oder Faulheit. Die Instandhaltung der Wohnung lässt zu wünschen übrig. Die Bewohnerin ist entweder arm, einsam, krank, gleichgültig oder schlimmstenfalls alles miteinander. Diese störenden Stimmen brachte ich in die richtige Reihenfolge: Auch wenn die Kritik berechtigt ist, besteht noch lange kein Grund, eine neue Lampe zu kaufen. Tage und Monate vergingen, ich gewöhnte mich an die Tatsache, dass anstatt 6 Glühbirnen nur noch 5 leuchteten. Kein Besuch hat je einmal an die Decke geschaut, und mein Leben ist ohnehin weitergegangen.

Vor kurzem hat ein anderer Elektroinstallateur derselben Firma ein Kabelproblem – in den Räumen wo ich arbeite -, das eine Panne im Computernetzwerk verursachte, gelöst. Beim Zuschauen, wie er Dinge analysiert, war ich überzeugt, er könnte eine Lösung für die kaputte Birnenhalterung finden. Er schaute genau hin, ging zum Auto, um nachzusehen, ob er etwas Passendes unter seinem Material findet. Er kam zurück und sagte, diese antike Birnenhalterung gäbe es wahrscheinlich nicht mehr.

Mit einer traurigen Stimme, die jeden in seine eigenen emotionalen Tiefen zurückschickt, flüsterte ich: «Diese Lampe symbolisiert so viele Erinnerungen! Finden Sie eine Lösung, sind Sie ein Genie, Ihr Kollege hätte sie einfach durch eine neue Lampe ersetzt.» Darauf blickte er mir direkt in die Augen und lächelte schelmisch, als ob er wüsste, dass ich den Charakter eines Mannes durch seine Ehrlichkeit beschreibe und dass echte Dinge nicht vom Himmel fallen, die gesprochene Sprache durch Erfahrung geformt ist. Ich fuhr fort: «Üben Sie keinen Druck auf sich selbst aus, nehmen Sie die Lampe von der Decke, nehmen Sie sie mit und schauen Sie sich ruhig in Ihrem Geschäft um. Ich bin sicher, dass irgendwo ein passendes Teil zu finden ist.»

Tage danach rief der Elektriker an und verkündete, er möchte in wenigen Minuten vorbeikommen und die neue Birnenhalterung installieren. Er überzeugte mit seiner Genialität, wenn er erzählte, er hätte ein neues Teil bestellt und es mit einer Metallfeile angepasst, bis die Glühbirne funktionierte. Natürlich stellte der Elektriker seine Arbeit in Rechnung. Dennoch sind das mentale Engagement und die Bereitschaft, das Neue an das Alte anzupassen, unbezahlbar. Aus diesem Grund schenkte ich ihm zusätzlich eines meiner Gemälde, das genauso wenig aufgrund seines Inhaltes berechnet werden kann. Er nahm es mit Freude entgegen.

Diese Erfahrung zeigt, dass, wenn ich ein Problem erkenne, ich zuerst die Tatsache akzeptieren muss, dass es möglicherweise unlösbar ist. Vertraue ich meiner Intuition und bleibe optimistisch, selbst wenn keine sofortige Antwort in Sicht ist, richte ich mich unbewusst einer Lösungsoption zu. Anstatt die Augen zu schliessen und das Problem zu ignorieren, stärke ich mein Selbstvertrauen. Zur richtigen Zeit fällt es mir leichter, an die Intelligenz und die Solidarität des anderen zu appellieren und ihm zu vertrauen. Dieser Prozess verlangt Schmerzresistenz, Bescheidenheit, Geduld und Gelassenheit sowie eine Prise Humor und eine selbstverständliche Haltung, dass so oder so alles kommt, wie es sein muss. Die Fähigkeit, zu erkennen, dass ein vermeintliches Nein keine wiederholende oder definitive Option sein muss, ist somit Ausgangspunkt der Lösung. Anders formuliert, wenn der Mensch weiter gedeihen will, ist es für ihn wichtig, seine persönlichen Interessen mit der äusseren Realität in Einklang zu bringen, die er noch nicht vollständig verstehen kann.

Ein Französisch, das guttut.

Wenn wir sprechen und dabei eine Sprache lernen, möchten wir verstanden werden, wie wir tatsächlich sind: intelligent, liebenswürdig, höflich und empathisch. Unsere Ausdrucksweise sagt viel über unser Selbstwertgefühl aus. Ein situativer, korrekter Wortschatz und eine den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Grammatik sind zielführender, als zu viele unnötige Wörter, die wir aus übertriebenem Perfektionsstreben in einen Satz einbauen.

Weniger ist oft mehr

Wie können Sie Ihre Angst überwinden, wenn Sie Französisch sprechen? Es geht darum zu verstehen, wie sich dieses Unbehagen manifestiert.

Die schönste Sprachform erreichen wir in dem wir Themen und Erlebnisse erfassen können, formulieren und untereinander unterscheiden, emotionale Nähe spüren und loslassen können und sich entsprechend verhalten. Die Funktion des eigenen Dialekts besser verstehen hilft einen, eine Idee in die Zielsprache integrieren und konkret formulieren.

Neue sprachliche und relationale Kriterien in der Arbeitswelt

Die Erwachsenenbildung bietet verschiedenartige «didaktische Landschaften» für Interessierte, die sich persönlich und beruflich vervollkommnen möchten. Die Erfahrung zeigt, dass die Ausdrucksweise auf natürliche Art den guten und schlechten Beziehungen zwischen verschiedenen Personenkategorien unterliegt: zwischen Männern und Frauen, zwischen Manager, Kader und Mitarbeiter, zwischen Vorarbeitern und Arbeitern, Ärzte und Patienten. Das Erlernen einer Sprache ist ein günstiger Nährboden, um eine Gesamtstruktur in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen.

Hemmungen beim Französisch sprechen beruhen auf zahlreiche komplexe Quellen: schlechtes Gedächtnis, Überflut von gelehrtes Sprachwissen aber in der Praxis unbrauchbar ist, ungeeignete Aussprache und Lernlücken. Wie bei der Verdauung kann der Magen nur das aufnehmen, was er braucht. Das Überflüssige in der Sprache reizt unnötig unsere Seele. Ein sparsam aber korrekt angewandter Wortschatz, eine gute Aussprache, eine angenehme Stimme und eine durchdachte Satzstellung kommen klar rüber.

Menschen werden leider allzu oft gehört, wenn sie übertreiben oder sogar lügen. Ehrlichkeit, Rückbesinnung auf die Wortwurzeln sowie einfache Aussagen gehören zur modernen Sprache, die sich leicht in die digitale Kommunikation integrieren lässt. Doch werden wir dann auch gehört? Werden wir wahrgenommen? Wir müssen uns bewusst sein, dass wir nie ein ganzes Volk ansprechen können, sondern nur einige wenige Leute, doch auch das ist viel!

Wortschatz, Intonation und Artikulation

Achten Sie darauf, dass der Satz mit einer höheren Tonlage beginnt und mit einer tieferen Tonlage endet. Anders verhält es sich bei einer Frage, da hebt sich am Ende des Satzes die Tonlage etwas an.

Eine Sprache besteht aus dem Wortschatz, Verben und Zeitformen, Nomen und Artikeln, Pronomen, Adjektiven (Eigenschaftswörtern), Adverbien, Präpositionen sowie dem Satzbau. Ein dem Zweck entsprechender Wortschatz sowie die wesentlichen Elemente der Grammatik genügen, um verstanden zu werden. Diese Methode kann in jeder Situation eingesetzt werden, ausser wenn eine spezielle Terminologie mit spezifischen Wörtern erforderlich ist.

So stellt zum Beispiel ein Spitalaufenthalt für jeden Menschen eine aussergewöhnliche Situation dar. Hier geht es darum, Informationen zu befragen,  Bedürfnisse, Empfindungen oder Schmerz auszusprechen:

j’ai mal, j’ai soif (quoi, was?).

Die Art, sich einfach auszudrücken, kann man auch auf seine Muttersprache übertragen, indem man versucht, Antworten auf Fragen zu geben, die mit „wie“, „wer“, „wieso“, „wann“, „wo“ und „wieviel“ beginnen.
Auf Französisch würde diese Reihenfolge „comment“, „qui“, „pourquoi“, „quand“, „où“ und „combien“ lauten.

Der Wert der Stille beim Sprechen

Paradoxerweise drücken wir uns qualifizierter aus, wenn wir gut zuhören. Spricht jemand, müssen wir oft nichts ergänzen. Wir können nachfragen, Fragen beantworten oder unsere Meinung kundtun, wenn es die Situation erfordert. Je nach Interessen, Gesprächszielen und Situationen müssen wir uns zugestehen, dass wir nicht alles verstehen und auch nicht verstehen wollen, wie dieses italienische Zitat sagt: „Non c’è peggior sordo di chi non vuol sentire“, „Il n’y a pire sourd que celui qui ne veut pas entendre“ (Es gibt keinen schlimmeren Tauben als der, der nichts hören will).

Das Gefühl, in jedem Moment alles verstehen zu müssen, überfordert uns auch in unserer Muttersprache. Es wäre Heuchelei, zu behaupten, wir würden jeden und jede in jeder Situation verstehen, sei dies entweder in unserer Mutter-, in einer Sekundär- oder in jeder weiteren Fremdsprache.

Zentriert bleiben und besser Französisch lernen

Wir lassen uns auch in unserer Muttersprache oft irritieren, wenn Gesprächspartner, auch am Telefon, mit uns sprechen. Sie reden zu laut oder zu leise, zu langsam oder zu schnell. Sie hören uns nicht zu, beeinflussen uns, behaupten etwas und interpretieren unsere Aussagen völlig anders. Dies beeinflusst unser Denksystem, und wir meinen, wir müssten uns anpassen, damit wir akzeptiert werden. Das ist völlig kontraproduktiv. Wir müssen zentriert bleiben und uns auf uns selbst „konzentrieren“, das heisst, unsere Art zu sprechen beibehalten, auch wenn wir meinen, dass wir damit bei anderen nicht ankommen. Wenn wir unsere Sprache und unseren Stil weiterentwickeln, bleiben wir souverän und sorgen für ein verständnisvolles Miteinander. In der heutigen Zeit wird Unterhaltsamkeit grossgeschrieben, weil der Alltag für viele farblos und langweilig geworden ist. Ruhe, Bescheidenheit und Klugheit sind jedoch oft Eigenschaften von umsichtig handelnden Persönlichkeiten, die ein hohes Ansehen geniessen.

Reflexion kann nur stattfinden, wenn wir einander zuhören. Verstehen ist nicht möglich, wenn wir nicht lernen, dass Schweigen, Zuhören, genaues Hinschauen und Betrachten mehr bringen, als vieles und häufiges Sprechen.

Sich Fehler eingestehen, um kreativer zu werden

Wer seine Sprache beherrscht, ist gegenüber anderen Menschen viel offener. Dies heisst aber nicht, in jedem Fall Fehler zu vermeiden. Im Gegenteil, wir sind fähig, uns einzugestehen, dass wir nicht perfekt sind und es auch nie werden können. Es gibt gebildete Menschen, die eine oder sogar mehrere Sprachen fehlerfrei beherrschen, ohne dass sie wirklich verstanden werden. Ein zu grosser Wortschatz sorgt für Verwirrung und Interpretationsspielraum. Einem sehr differenzierten und präzisen Vokabular ist zwar nichts entgegenzusetzen, es fragt sich jedoch, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Wollen wir uns vom Durchschnittsbürger abheben? Was sind die Gründe dafür? Einen differenzierten Wortschatz beherrschen, heisst selektiv vorgehen. Beim Sprachenlernen wollen wir ja nicht alle kleine Victor Hugos werden, oder? Und wenn wir Beispiele brauchen, an denen wir uns orientieren können, dann halten wir uns besser an einige seiner Zitate, wie beispielsweise: „Alles gehorcht dem Erfolg, sogar die Grammatik“, „Das Schöne ist ebenso nützlich wie das Nützliche“, „Der Geist ist ein Garten“, Victor Hugo.

Das Loslassen von Gewohnheiten lässt uns offen werden für Neues

Erfolgreich sprechen heisst, im richtigen Moment, am richtigen Ort, das Richtige sagen.

Kommunikation ist ein ständig im Aufbau befindlicher Prozess, der täglich unsere Lernbereitschaft fordert. Sich Gedanken darüberzumachen, wie wir lernen, hilft uns, auch über unsere Muttersprache nachzudenken. Plötzlich kommen wir zur Einsicht, dass wir uns jahrelang der sprachlichen Gepflogenheiten und Floskeln unserer Vorfahren bedient haben. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kommt das Erlernen einer Fremdsprache einem Verrat gleich, weil es für uns unmöglich ist, alte Gewohnheiten in die neue Sprache zu übertragen. Dies führt zu Blockaden, Ängsten und Hemmungen.

Das Sprachenlernen ist ein Vorgang, der weit über das Gesprochene hinausgeht. Es kommen neue Taten, Situationen, Sichtweisen und Entscheide dazu. Ab diesem Moment setzt ein Prozess ein, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Wir beschreiten den Weg des Fortschrittes, und Worte gewinnen an Resonanz. Sich selbst sein hat eine neue Form angenommen, genau die, von der wir geträumt haben: selbstbewusstes Sprechen.

La créativité dans le phénomène du changement

Chercher à comprendre le monde est un défi autre que celui de tenir un titre ou suivre une formation rétribuée par un diplôme et la promesse qu’il ouvrira de nouvelles portes à notre destinée. Ce savoir-faire est étroitement lié au phénomène du changement, donc au lâcher prise et au rebondissement.

Réfléchir sur l’expression verbale, la sienne et celle des autres, signifie toujours avoir une intention. Qui ressent le besoin de communiquer ne peut le mettre en pratique sans être coopératif en même temps. Pour simuler, nourrir et finalement réaliser mes propres intentions, j’ai besoin de connaître les normes qui prévalent dans mon entourage ainsi que les nombreuses valeurs ancrées dans mon quotidien. Nous nous sentons reliés aux gens qui partagent les mêmes idéaux et les mêmes convictions politiques que nous, même si parfois, en les connaissant mieux, nous préférerions les ignorer. Le fait de vouloir comprendre nous place devant de gros enjeux et déclenche une abondance d’intentions, passage symbolique à l’inspiration et la créativité. Pour laisser évoluer des relations, on invente la roue.

Pour les penseurs indépendants, le fonctionnement des systèmes freine le développement

Depuis le début des années deux mille, le vivre ensemble est défini sous des sociétés différenciées : les systèmes. Chacun d’entre eux revendique le monopole de son fonctionnement sans préciser les raisons qui soutiennent ou mènent à l’enrichissement de l’ensemble de la société. Wikipedia, en allemand, décrit la politique comme « régulant les affaires d’une communauté par le biais de décisions contraignantes ». Or, l’Église et l’État, l’économie et la politique, la médecine et l’éducation, représentent des systèmes dans lesquels il s’agit d’interagir en fonction d’une administration et de sa représentation vers l’extérieur au lieu de développer un – précieux – réservoir d’idées. Le système perd donc son attractivité et devient inefficace, raison pour laquelle les changements sont difficiles à mettre en place. Une personne étroitement liée à un ou plusieurs systèmes est souvent empruntée lorsqu’il s’agit de mettre en scène une rhétorique individuelle. Peu habile dans les capacités cognitives, elle s’en remet plus au concept global du système que d’instaurer la confiance, tendre vers l’égalité entre hommes et femmes, rejeter la violence, favoriser l’innovation.  Au centre d’un système déterminé, la personne considère plus facilement les activités artistiques – en particulier celles des femmes – comme des compétences professionnelles peu rentables.

La raison de cette division au sein de la société est liée à la croyance que la vérité n’appartient qu’à des groupes distincts capables de lier les pires contradictions. La finesse nécessaire dans un système est de toujours de garder un œil ouvert « avec l’autre » et non « sur l’autre ». Accepter des opinions divergentes est le meilleur instrument pour de meilleures solutions. On pourrait donc dire qu’un système devrait faciliter la transparence, la propagation d’un mouvement social et économique équilibré, représenter des entités morales visant à encourager des actions créant du sens. Or, les systèmes sont principalement constitués de différentes parties en réseau dans lesquelles les contraintes étouffent la créativité et où personne ne se sent moralement responsable. Pour cela et pour d’autres raisons, de moins en moins de gens parmi nous sont habitués à gérer quelque chose et ne recherchent pas non plus des moyens pour en être capables. L’inquiétude, la peur ou la lâcheté en sont probablement les motifs principaux. Il est facile de justifier sa position à travers le mépris et le rejet d’un présupposé « idéalisme subjectif », reflet d’une profonde amertume appelée « consensus, plus précisément élimination ».  Ce manque de réflexion et d’analyse favorise les systèmes frauduleux de la cybercriminalité. Non pas des personnes individuelles sont remises en cause, mais les groupes dirigeants des systèmes qui fonctionnent dans l’anonymité administrative. Ces mécanismes invisibles forment un terrain idéal pour les transgressions d’ordre juridique. Les auteurs ou les organisations frauduleuses, repérables seulement après l’analyse concrète du fonctionnement d’un système, utilisent le manque de transparence, l’anonymat ainsi que les mécanismes techniques à leur avantage.

Être une personne bien (morale), une vertu acquise dans l’enfance et sans lien avec un titre attribué

Se diriger vers le futur, c’est être capable de comprendre le passé, de l’avoir géré et d’en tirer le meilleur. Ces trois conditions forment le sens moral. Ils font partie d’un processus créatif qui remonte à la petite enfance, à l’instant où le développement du langage et de la pensée du nourrisson se construit, même s’il ne parle pas encore. Les mots et leur résonance sont, dans une large mesure, une question d’intimité, de soins et de compassion. Le petit enfant entouré d’affection et d’interactions émotionnelles bienfaisantes avec les adultes, ressentira plus de facilité à vivre avec eux que s’il avait vécu des sentiments d’abandon. C’est le cas des enfants hospitalisés sur une longue durée, des migrants ou tous ceux qui ont été isolés pour une cause ou une autre. La plupart d’entre nous, à l’âge adulte, démontrent une grande flexibilité et s’adaptent facilement, conditions permettant notre survie. Nos besoins matériels et sociaux changent selon des contextes qui, malgré nous, ont été constamment modifiés. Ces modifications favorisent la vulnérabilité et influencent la manière de réfléchir sur notre statut. Se remettre en question définit notre personnalité car lorsqu’il s’agit de planifier notre devenir, nous sommes quotidiennement en opposition avec la nature humaine. Le statut est devenu le résultat d’un endoctrinement quotidien, le culte de notre société, l’obsession par le biais de la publicité
« être quelqu’un » ou acquérir quelque chose pour devenir ce quelqu’un, en quelque sorte représenter un objet parmi d’autres. En poussant la réflexion, on pourrait ajouter „être le produit d’un système déterminé“.

Comment les gens devraient-ils savoir ce qu’ils veulent et ce dont ils ont vraiment besoin s’ils se sentent comme ceux qui n’ont consommé que des aliments dont le goût a été altéré – trop sucré, trop salé, aromatisé artificiellement – et qui ne peuvent plus goûter les fines nuances des produits naturels. Le « quoi » et le « combien » – dominent le quotidien et le « comment faire » appris au jardin d’enfant a perdu du sens.

Comprendre les intentions des autres sans monnayer les tissus de relations

Le raisonnement est le résultat d’une communication de groupe sur un esprit de fond partagé. Notre intelligence sociale et notre langage vont de pair. En tant qu’êtres vivants naturellement doués, nous pouvons reconnaître les intentions des autres et ainsi, nous sentir reliés, prêts à nous mettre au diapason des autres. De ce point de vue, l’attitude créative pourrait être considérée comme un acte moral : se distinguer des autres, non pas pour être mieux ou chercher le pouvoir, mais pour souligner sa différence et tenir en équilibre le groupe.

Dans les relations de la vie sociale et la vie des affaires, les interactions humaines profondes facilitent le raisonnement. Elles nous permettent de nous sentir concernés par une expérience, un thème, une vision et nous donnent envie d’être responsables. En revanche, l’indifférence représente en quelque sorte une rébellion lors de laquelle le langage et l’action sociale sont subtilement monnayés ou utilisés à des fins autres que le partage. L’altruisme, attitude généreuse libre et gratuite, libérée des contraintes, ressemble fort à l’attitude créative, à l’expérience spirituelle. Non seulement, elle apporte du réconfort, elle sert de modèle de société. Beaucoup parmi nous, interprètent les mots de „morale“ et „créativité“ de manière fantaisiste. Pour ma part, j’ai fait l’expérience qu’être une personne morale ne veut pas dire renoncer au plaisir, mais à la frivolité. Comprendre le renoncement ne concerne donc pas seulement une cause matérielle mais comprendre une forme de toxicité mentale, celle que nous retrouvons dans les cercles des relations imposées. Là où le motif du profit plane, le partenariat social propage une fausse idée de la sécurité matérielle. Le fruit d’un système sous-développé peut être comparé au constat du nombre élevé de personnes âgées ayant porté la plus grande partie de leur vie une responsabilité professionnelle et qui malgré tout, perdent leur emploi et/ou reçoivent des retraites indignes de leurs engagements. Cette réalité donne le vertige.

Les créateurs et créatrices redonnent la vie

L’adulte doté d’une curiosité insatiable se renseigne, pose des questions, cherche des liens de causalité pour les mettre en relation. Il lui est plus facile de lâcher la bride. Le défi des gens créateurs – sans lien avec les capacités artistiques – est donc bel et bien de sortir du rang et de transgresser les idées reçues. Ils ne le font pas pour jouer un rôle, mais pour donner du sens. Porter une attention particulière à ces éléments engendre des résultats extrêmement bénéfiques. Créer une nouvelle dimension en vue de préserver l’intégrité des créateurs est essentielle. Elle répond à un besoin intuitif de comprendre à partir de l’observation, l’écoute, la vue, le ressenti et d’associer ces différents éléments entre eux, afin d’obtenir une réponse. La motivation de la curiosité de l’enfant part de là. Par contre, la créativité vantée dans les milieux professionnels débouche trop souvent sur des considérations économiques. Les managers, formés avant tout à mesurer, comparer, produire, calculer, taisent leur intuition. Donc, quand un collaborateur fait preuve de curiosité, elle est considérée comme un danger, un risque à éviter, un idéal sans consistance.

Ne pas savoir, taire un fait, refuser, une réalité quotidienne

Chercher à comprendre et amorcer le changement ne donnent pas de réponses immédiates, d’où le malaise ressenti par de nombreuses personnes en quête de résultats rapides. Dans une société déterminée par l’efficacité, ne pas pouvoir répondre à une attente, une question, un désir, signifie pour certains afficher une faiblesse, un échec. Il n’y a rien de honteux à dire que nous n’avons ni la connaissance ni l’expérience de ce qui nous est demandé. Le désastre réside dans le fait d’être incapable de le reconnaître ou de donner l’impression à la personne censée apporter une réponse,  que si elle n’en a pas, elle est sur le mauvais chemin, ou du moins sur un chemin classé idéologiquement comme malsain.

Admettre de ne pas savoir nous met sur une piste de ce quelque chose d’inconnu qui pourrait être développé, vers lequel un nouveau regard pourrait être tendu, afin d’y coller un nom. Dire non ou je ne sais pas, c’est dire à l’autre que je suis différent de lui, mais surtout que je suis à une autre « place » que celle que l’autre attend de moi.

Face au non-savoir, il n’y a qu’une façon d’être sincère, il y en a cent d’être habile, comme faire des recherches, se renseigner auprès d’experts ou poser des questions au bon endroit. Devant un refus, nous pouvons en rechercher les raisons, proposer des alternatives, redéfinir un projet ou simplement admettre que le moment pour un oui n’est pas le bon ou que le contexte est inopportun à notre demande. Les caractéristiques de notre personnalité ne déclenchent que rarement la cause d’un refus. Elle est souvent due à la variabilité inhérente de la situation actuelle, à un jugement hâtif ou aux préjugés, à la divergence des intérêts ou à la conformité hiérarchique. Lorsque le non caractérise le mal-être, le désintérêt, l’égocentrisme ou une attitude arrogante, notre responsabilité n’est pas non plus engagée. C’est sa formule inadéquate qui en est la cause ou si le « non-savoir » dissimule une vérité plus profonde, parfois adéquatement tue ou manipulée, la cachoterie, c’est le caractère moral de la personne qui est en jeu.

Être créateur ou créatrice dans le sens de l’acte social

Être véritablement créatif signifie reconnaître que nous sommes prisonniers de nous-mêmes et donc que nous sommes capables de nous libérer des opinions des autres, de nourrir notre fascination pour les choses qui nous entourent, nous libérer des apparences trompeuses et des préjugés, „être éveillé.e“, trouver les mots justes pour qu’ils aient un impact. Il n’existe aucun catalogue garantissant notre devenir. En revanche, il existe des pistes intéressantes.

Quelles sont les caractéristiques psychologiques des « créateurs » ?

1. Quitter le berceau

Quitter tôt ou tard l’environnement familial ne veut pas dire le trahir, c’est vouloir aller à la conquête de sa propre vie et ainsi, partager cette richesse. Prendre le risque de s’affirmer est une condition pour devenir adulte.

2. Être motivé et s’engager

Être convaincu d’un sentiment ou d’une idée mène à une prise de décision et pousse à agir. L’échec n’est pas perçu comme une défaite, mais comme un signe lucide et révélateur : il y a une autre piste à prendre ! La motivation se trouve dans l’intérêt que nous portons aux choses, aux différents thèmes, dans la compassion que nous témoignons aux personnes.

3. S’accepter

Reconnaître ses émotions, être ouvert.e à toutes les pensées, prêt.e à faire évoluer ses croyances personnelles, favorise l’innovation. L’ouverture à l’expérience, à l’originalité dans tous les domaines révèle un terrain propice à la création. L’acceptation de soi s’impose alors comme l’achèvement d’un travail de développement personnel.

4. S’estimer

La maîtrise émotionnelle est liée à un comportement extraverti, favorisant les contacts sociaux. Le créateur valorise son œuvre, l’échec fait ainsi l’objet d’un véritable renouvellement et non pas d’une simple défaite. L’estime de soi présuppose enfin ne pas plaire à tout le monde.

5. Être différencié

Accepter d’avoir des idées inhabituelles, en grand nombre, dans différents domaines, donne à l’élan créateur toute sa force. Se connaître permet finalement d’accepter l’autre tel qu’il est.

6. Aimer la contradiction

Être prêt à changer d’idée afin de transgresser une opinion au départ estimée pourtant juste. Les souvenirs, notre expérience et notre imagination nous amènent à recréer quelque chose de nouveau. La contradiction n’est pas le début de la défaite, c’est aller au contraire au-devant de la difficulté pour mieux la transformer.

7. Prendre du recul

Lâcher prise permet de se dégager des mécanismes comportementaux, par exemple rejeter ses propres erreurs sur les autres, remettre en question des stéréotypes sociaux sur la condition féminine ou masculine, faire le vide pour s’ouvrir à quelque chose de nouveau, être prêt à vivre une expérience unique.

Rechercher la solitude est la preuve d’une grande maturité et non pas d’un refus social (ou d’une sociophobie).

8. Jongler mentalement

Pour le créateur, peser le pour et le contre d’une idée, d’une décision, la refuser, l’accepter pour mieux l’abandonner, renverser une situation, toutes ces composantes font partie d’un processus naturel. La complexité apparaît alors comme l’élément moteur de la motivation. Le jeu n’est pas seulement réservé aux enfants, il démontre un esprit souple (flexible) et constructif.

9. Imaginer, simuler et mettre en scène

Sortir du cadre de référence donne au créateur le sentiment de vivre plus amplement, car il étouffe dans l’habitude. Il met en scène une nouvelle version de sa découverte. Celle-ci peut être perçue comme infantile, alors que ce n’est que la représentation d’une transgression par rapport à ce qui est déjà connu. L’imagination n’est jamais quelque chose de dangereux ! Que nous le voulions ou non, elle bouillonne sans cesse. Nous avons tout intérêt à l’accepter telle quelle.

10. Prendre des décisions rapidement

Le créateur, tout en jouant avec la complexité, conscient de la dynamique créative, arrive à se positionner naturellement. Ce n’est certes point une solution de facilité, mais plutôt un aboutissement du processus de transformation qu’il peut vite décider ainsi.

11. Associer librement les idées et les images

Que ce soit dans la littérature, dans le vécu, la connaissance ou les rêves, le créateur a besoin de combiner, consciemment ou inconsciemment les images, les idées et les sentiments.

Qu’est-ce qui empêche la créativité ?

a) Se définir à travers des valeurs traditionnelles sans lien avec notre talent
b) Vouloir le beurre et l’argent du beurre
c) Accepter la malveillance
d) Refuser la critique
d) La dépendance

Qu’est-ce qui favorise la créativité ?

a) Se définir à travers son potentiel
b) Faire des choix
c) Refuser la malveillance
d) Accepter la critique
d) L’autonomie

LIEBESERKLÄRUNG ZWISCHEN DEM LÖWENZAHN UND DEM STEIN

Antoinette Vonlanthen

«Gelb wie ein Sonnenstrahl, der meine langweilige Oberfläche streichelt, ist meine Lieblingsfarbe», sagt der Stein.

«Eine langweilige Oberfläche?», fragt die Blume empört. «Du erweckst den Eindruck, über die Menschheit herrschen oder sie vernichten zu können, wenn du dies wünschst.»

«Ja, das ist das Drama. Ein Individuum kann mich in seine Hand nehmen und gegen ein Fenster werfen. Ich werde auf abscheuliche Weise benutzt, nur damit es seinen Zorn besser loswerden kann.»

«Und ich», erwidert die Blume, «kaum erwache ich im Frühling, können meine Blätter als Salat serviert werden. Kleine Kinder mögen mich auf seltsame Weise. Sie können meinen Stiel abschneiden, danach schenken sie mich Müttern oder Lehrern. Sie sind voller Freude, aber gleich danach sterbe ich.»

«Zumindest machst du jemanden glücklich», gibt sich der Stein optimistisch. «Ich bin nur graue Substanz.»

«Du verstehst das falsch», sagt die Blume. «Dank dir können die Menschen Häuser bauen.»

Darauf antwortet der untröstliche Stein: «Wir werden einer nach dem anderen zu einer Mauer aufgeschichtet. Da unsere Farbe langweilig ist, werden wir mit einer weissen Farbe bedeckt und danach für immer vergessen. Menschen hämmern Nägel in uns, verletzen uns und hängen schreckliche Sachen an uns auf. Nein, ein Stein zu sein ist nicht einfach. Wenn ich eine Gartenmauer aufhellen kann, geht es mir besser. Scheint die Sonne und wärmt mich, setzt sich eine Katze oder jemand anderes auf mich und die anderen Steine, sodass wir uns nützlich fühlen können.»

Die Blume hört ihm aufmerksam zu:

«Weisst du, dass zu Beginn der Menschheit Gruppen von Individuen dich <Stein> getauft haben und dass du sogar in einer anderen Sprache <Pierre> heisst oder dass dieser Name Neugeborenen bei der Geburt gegeben wird? Sie werden dann ein Leben lang Pierre genannt.»

«Was? Die Menschen gaben mir einen Namen und nahmen ihn dann für sich? Das ist erstaunlich. Wie ist das möglich, kleine Blume?»

«Mein Hirn ist winzig. Es hat wenig Raum für Antworten, aber ich denke, zu Beginn der Erschaffung der Erde gab es auf dem Boden nur Sand und Stein. Als der erste Mann geboren wurde, sah er sich einem kleinen Stück Stein wie dir gegenüber. Er nahm es in die Hand, und um seine Freundschaft mit ihm zu besiegeln, nannte er es <Pierre>. Im Laufe der Zeit», so die Blume weiter, «ist eine Vielzahl von Pierrots entstanden. Es gab sogar ein Genie, das geboren wurde, es wurde <Ein Stein oder Einstein> genannt.»

Der Stein ist zu Tränen gerührt. Er bewegt sich mühsam auf den Löwenzahn zu und flüstert ihm in die Blüte: «Du, mein Sonnenstrahl, du gibst mir Hoffnung, und ich merke, wie verhärtet mein Kopf war. Sei sicher, dass ich dich niemals vernichten werde. Du bist klein und zerbrechlich, aber so intelligent, und ich bin ein wenig schwer von Begriff. Zusammen bilden wir ein schönes Duo. Wir könnten uns Pissenlit-sur-Pierre nennen und einen Ort gebären.»

Nie zuvor sah die Löwenzahnblüte gelber aus.

 

 

  1. April 2020

 

 

 

DÉCLARATION D’AMOUR ENTRE LA FLEUR DE PISSENLIT ET LA PIERRE

« Le jaune, tel un rayon de soleil caressant ma surface ennuyeuse, est ma couleur préférée », dit la pierre.

« Une surface ennuyeuse ? » demanda la fleur, indignée. « Tu donnes l’impression, si tu le désires, de pouvoir régner sur l’humanité ou de l’écraser ».

« Oui, c’est justement le drame. Un individu peut me prendre dans sa main et me lancer contre une vitre. Je suis utilisé de manière odieuse pour qu’il puisse mieux déverser sa colère. »

« Et moi », dit la fleur, « dès mon réveil au printemps, mes jeunes feuilles peuvent être servies en salade. Les petits enfants m’apprécient d’une façon bizarre. Ils coupent ma tige et m’offrent comme cadeau aux mamans ou aux institutrices. Elles sont remplies de joie mais aussitôt après, je meure. »

« Au moins, tu fais plaisir à quelqu’un », dit la pierre, optimiste. « Moi, je ne suis qu’une simple matière grise. »

« Tu te méprends sur ta condition », dit la fleur. « Grâce à toi, les humains construisent des maisons. »

La pierre, inconsolable, répond : « Une à une, nous sommes entassées pour devenir un mur. Comme notre couleur est ennuyeuse, les individus nous couvrent de blanc, puis nous oublient. Ils nous plantent des clous, nous blessent et suspendent des trucs horribles. Non, être pierre n’est pas de tout repos. Quand je peux égayer un mur de jardin, je me sens mieux. Le soleil nous chauffe, un chat ou quelqu’un d’autre s’assoit sur nous les pierres. Alors, nous nous sentons utiles. »

La fleur écoute attentivement et poursuit :

« Est-ce que tu sais qu’au début de l’humanité, des groupes d’individus t’ont baptisé <pierre> et qu’ils ont aussi donné ce nom à des êtres humains nouveau-nés à leur naissance ? Ils s’appellent alors une vie durant <Pierre>. D’autres groupes humains t’ont baptisé <Stein>. »

« Quoi ? Ils m’ont donné un nom et ensuite, ils l’ont pris pour eux ? C’est incroyable. Comment est-ce possible, petite fleur ? »

« Mon cerveau est minuscule, il contient peu de place pour des réponses, mais je suppose qu’au début de la création de la terre, sur le sol, il y avait seulement du sable et de la roche. Quand le premier homme est né, il se trouva nez à nez un petit morceau de roche, comme toi et il l’a prise dans la main. Dès lors, pour sceller son amitié avec elle, il l’appela <pierre>. Au fil du temps, poursuit la fleur, une multitude de Pierrots ont vu le jour. Il y eut même un génie qui vit le jour, il s’appela <Einstein>. »

La pierre, émue aux larmes, se déplaça avec peine vers la fleur de pissenlit et chuchota : « Toi, mon rayon de soleil, tu me redonnes espoir et je constate combien j’avais une tête dure. Sois certaine que je ne t’écraserai jamais. Tu es petite et fragile mais si intelligente ! Moi, je suis un peu lourde à comprendre. Ensemble, nous formons un beau duo. Nous pourrions nous nommer Pissenlit-sur-Pierre et donner naissance à un lieu. »

Comme jamais, la fleur de pissenlit éclata de jaune.

 

 

 

Design linguistique à l’ère de la numérisation

La maîtrise de la langue maternelle – si elle s’avère possible –, d’une seconde langue ou étrangère,  dépasse la fonction linguistique comme l’utilisation du vocabulaire, la grammaire ou de la prononciation. S’exprimer verbalement prend sa source dans des fonctions psychologiques comme l’image de soi, la mémorisation, l’empathie, la capacité de se faire une idée des faits, de ressentir l’émotion, d’observer, d’imaginer, pouvoir nommer, comparer et décrire. Maîtriser une langue, c’est rendre l’énoncé accessible à des milieux différents et le faire accepter par la majorité d’entre eux.  Plus que jamais, à l’époque du numérique, c’est résister et préserver le feu intérieur. Les systèmes ou classification de catégories rendent la perception de l’identité humaine au sein d’une collectivité plus transparente. Des sous-groupes seraient imaginables, par exemple pour le discernement, l’imagination et la raison. Cependant, le danger est de se perdre dans la nébulosité des thèmes, une forme d’intellect inintelligible, et ainsi de s’écarter de l’essentiel : la dignité humaine.

Certitudes et solitudes

Porter de l’importance à son style d’expression verbale sous-entend « être » maître de soi dans un système individuel et collectif :

  • considérer au plus près ses besoins et convictions pour être compris là où il importe, 
  • connaître les systèmes de pensée dans lesquels nous désirons progresser,
  • prendre des risques, faire des erreurs, vivre l’échec ou le succès

 Plus nous combinons nos facultés, plus nous nous approchons d’une manière originale de nous exprimer et de nous faire comprendre.

1. LE SYSTÈME DE LA RELATION SOCIALE

Le patriarcat, les familles monoparentales, l’immigration, les problèmes écologiques, les épidémies, la globalisation, la pauvreté, l’alcoolisme, le manque de formation, le chômage sur une longue durée, l’immigration, la violence psychique et physique ou même le refus de la pensée émancipatoire favorisent les troubles du développement affectif de l’enfant. Ils peuvent engendrer des traumatismes au cours de la petite enfance, la scolarité obligatoire, la formation professionnelle et l’entrée dans le monde du travail : blocage langagier intense, utilisation des rapports de force, incapacité de concentration, manque d’enthousiasme, difficulté de mémorisation, dépression et problème relationnel. D’autres facteurs peuvent créer un barrage mental à la créativité comme une maladie chronique s’intègre à la personnalité. Mais, ces mêmes mécanismes peuvent également inciter un individu dans certains cas à découvrir et utiliser un énorme potentiel dans de nouveaux domaines. Ce processus de résilience génère une énergie considérable et donne une qualité exceptionnelle à la relation avec les autres. Promouvoir ces compétences dépend de l’expérience et des conditions vécues entre enfants et parents ou autres personnes nourricières, éducateurs, étudiants avec enseignants, formateurs et professionnels avec mentors dotés de capacités permettant de reconnaître l’efficacité prête à germer des apprenants et d’en tenir compte lors de l’instruction.

2. LE SYSTÈME DE L’ORGANISATION EN ENTREPRISE

Dans les entreprises, en raison de la séparation des compétences personnelles et professionnelles, les relations humaines sont amputées de leurs dimensions émotionnelles. La majorité des adultes rêvent de pouvoir vivre une intelligence simple et fluide, d’être compris simplement à travers un dialogue plausible, sans devoir se justifier, expliquer ou raisonner dans une atmosphère tendue. Comprendre l’organisation en entreprise simplifie l’explication de la vie psychique et de la conscience personnelle, à savoir

  • la représentation de notre position sociale
  • le savoir être et le savoir faire face aux relations humaines
  • les enjeux et la réorientation professionnelle
  • la marche de l’entreprise

3. LE SYSTÈME DES CROYANCES

Classifier l’utilisation de catégories (ou sous-systèmes) facilite la compréhension pour la pensée divergente dans une orientation terminologique.  En vue du dénouement des tensions relationnelles et des situations conflictuelles dans divers milieux, elle facilite la vulgarisation et l’interaction entre les divers acteurs. Ce sont les catégories suivantes :

  • familiaux,
  • religieux,
  • artistiques,
  • économiques,
  • politiques,
  • informatiques,
  • culturels,
  • de santé ou de sport. 

4.  LE SYSTÈME DE LA COMMUNICATION VERBALE

Dans ce système, la classification sert à comprendre la nécessité de se réinventer, créer son propre style d’expression en jouant avec les influences, les enchaînements relationnels, les connexions, les coopérations, l’équilibre entre l’image de soi, les attentes extérieures, l’interaction sociale et les retombées sur sa personnalité et dans la collectivité. Il s’agit de construire une identité flexible dont les composantes reposent sur un choix varié d’intérêts  :

  • la langue relationnelle ou sociale,
  • la langue de l’information,
  • la langue professionnelle : journalistique, informatique, médicale, psychologique, etc.
  • la langue littéraire 

À l’intérieur du système de communication, il y a la représentation de notre personnalité : pouvoir se créer une sphère de réflexion, « se réfléchir » en soi-même. C’est une force qu’on pourrait également appeler de « lumière », d’entendement (Vernunft), de raison, de conscience. Les forces de notre âme ne sont rien d’autre que des abstractions, des opérations métaphysiques.

5. LE SYSTÈME DE LA LINGUISTIQUE APPLIQUÉE

Relativiser l’idéologie digitale
À l’intersection des connaissances informatiques et digitales, l’acquisition et la construction de la langue prend une dimension inédite, dont la grammaire, le vocabulaire, la syntaxe, la sémantique, la phonétique, la compétence discursive et les outils de formation à la communication orale et écrite. En raison des formes de communication à distance sur Internet, le langage dialogique et spontané rend sa viabilité limitée. La liberté de l’intervention individuelle à toute heure dans chaque circonstance s’écarte de l’instruction en formation continue. Trop longtemps, les milieux politiques, scientifiques, économiques ou journalistiques ont détenu le monopole de la communication. Au fil du temps, de simples personnes civiles, ignorées par ces milieux, ont réalisé qu’elles avaient, elles aussi, leur mot à dire. Elles se sont saisies de l’idéologie digitale pour mener la résistance. S’en servir uniquement en vue de prendre sa place dans la société, à savoir partager ses opinions et donner des réponses avant que les vraies questions soient posées est devenue un modèle de fonctionnement efficace. La capacité naturelle à s’ouvrir à de nouvelles choses facilite la transgression de vieux schémas et renforce le sentiment d’appartenance. En même temps, cette ouverture est devenue une zone saturée d’informations, ce qui atténue la cohérence du propos, l’effet de surprise et l’authenticité de la personne.

Linguistique connectée aux réalités
S’impliquer individuellement, comme l’encadrement des collègues, la prise de parole, conduire un entretien d’embauche, valoriser un proche ou une collaboratrice, demande une proximité physique, du moins une présence attentive sur la durée. Le langage en face-à-face renforce l’image/l’estime de soi dans laquelle la voix, l’articulation et la manière de dire, le regard des yeux et le comportement mental alternent dans un rythme naturel. Éveiller la créativité – l’innovation – relève d’une richesse intérieure et extérieure essentielle à l’avancement de la société. Dans un premier temps, ce potentiel est invisible, voire inconscient. Le son résonne en différentes parties du corps et d’autres phénomènes, comme les mouvements du corps, l’odeur de la peau, des vêtements et du lieu où l’on se trouve, se propagent seulement dans une interaction physique. Ni les contacts sur les plates-formes dans internet, ni la technologie vocale ne tiennent compte des ondes vibratoires de l’individu.

6. LE SYSTÈME PRAXÉOLOGIQUE

Être sur cette planète est le signe que nous devons accepter de se faire confiance car nous sommes nés seuls et mourrons seuls et non sur une plate-forme invisible. Raconter des histoires, acquérir des connaissances, apprendre le savoir être, enseigner, partager des expériences en présence d’une ou plusieurs personnes est le seul moyen de partager notre vulnérabilité, les joies et les moments de découragement, de connaître ses propres qualités et celles des autres, ses défauts et ceux des autres, de découvrir la beauté d’un mot, d’un regard ou d’un visage, d’un coucher ou lever de soleil.

 

Formation d’adultes, développement linguistique, construction identitaire et créativité, Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE)