ANTOINETTE VONLANTHEN
Institut de Langue Française et d'Expression ILFE • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 22
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Kategorie: Kommunikationsberatung Französisch

Gespräche im medizinischen Alltag auf Französisch.

Die Digitaltechnologien und das autonome Lernen verändern unser Denken und Verhalten. Vorgegebene Schemen und Programme in der Informatik und in den Sozialen Medien verstärken die Tendenz, sich anpassen zu müssen und sich gegen aussen zu richten. Die Sprache orientiert sich nach Erwartungen und Mustern, die nicht unbedingt unserem wahren Selbst entsprechen, was viele Missverständnisse und auch Leid verursacht. Müssen Sie zudem noch Französisch sprechen, ist das Chaos programmiert! Nicht immer fehlt das Vokabular, oft geht es um nonverbale Kommunikation. Glaubwürdigkeit und Attraktivität beginnen im Kopf!

Wörter widerspiegeln die eigene Persönlichkeit, Französisch sprechen hat mit Charisma zu tun:

  • Sprechen Sie mit den Patienten „personenzentriert“
  • denken Sie nach wie Sie Deutsch sprechen
  • lernen und verbessern Sie Schritt für Schritt Französisch und suchen Sie Berufskollegen (oder Trainer, Trainerinnen) mit denen Sie „en face-à-face“ diskutieren können
  • gehen Sie sparsam mit Kommunikations-, Lern- und Arbeitsabläufen um
  • stellen Sie souverän Ihre Eigenart in den Vordergrund
  • entwickeln Sie eine ganzheitliche Denkweise, die sowohl Ihre Sensibilität als auch Ihren Intellekt miteinschliesst
  • schreiben Sie Ihre Gesprächsabsichten auf und setzen Sie diese bewusst um
  • bilden Sie kurze Sätze, sprechen Sie klar und deutlich
  • führen Sie heikle Gespräche in dem Sie das Vokabular nach bestimmten Kriterien gestalten
  • berücksichtigen Sie die eigene Identität und die des Unternehmens, des Spitals, der Praxis
  • gestalten Sie Gespräche zwischen Frau und Mann neu
  • beobachten Sie Missverständnisse zwischen den Linien oder auf nichtsprachlicher Ebene
  • lösen Sie blockierte Kommunikation zwischen mehreren Hierarchieebenen
  • nehmen Sie Integritätsverletzungen und Einschränkungen der Selbstbestimmung von Frauen wahr und formulieren Sie Ihre Einwände
  • seien Sie zuerst herzlich, dann sachlich
  • zeigen Sie Wertschätzung und schenken Sie viel Zeit. In der heutigen Zeit ist es ein Zeichen von Exzellenz!
  • bauen Sie authentische Beziehungen auf
  • suchen Sie nicht nur den Erfolg

 

Das Einzeltraining „Ärztliche Gespräche auf Französisch führen“ findet im Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE) in 4900 Langenthal, statt: +41 31 312 68 68

 

 

 

 

Viele Deutschschweizer lernen und sprechen ungern französisch. Woher rührt dieses Unwohlsein?

Hochdeutsch ist bloss ein Werkzeug

Es gibt viele Gründe wieso Französisch unbeliebt ist. Ursprünglich ist ja das neu geborene Kind mit der Mutter eng verbunden, von ihrer Anwesenheit abhängig. Das Kind erkennt unter anderem seine Mutter an den Klang ihrer Stimme. Eine liebliche Umgebung, in der angenehm gesprochen oder sogar gesungen wird, gibt dem Kind Geborgenheit. Das Eintreten in der Schule ändert das Sprachverhalten, es gelten andere Kommunikationskodexe. Jeden kleinsten Schritt der Ablösung des Kindes zu seiner Familie bedeutet auch sich eine neue Sprache aneignen. In der Schweiz lernen die meisten Kinder zwei Sprachen. Die Muttersprache als Dialekt, dann Hochdeutsch in der Schule. Diese Zweitsprache scheint mir wie ein Konstrukt mit dem sich das Kind nicht identifizieren kann. Hochdeutsch ist bloss ein Werkzeug. Immerhin muss die Sprache gelernt werden und nicht richtig erlebt werden. Psychologisch gesehen ist das Erlernen der Hochdeutsche Sprache ein emotionaler Schnitt der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Das gelernte wird selten im Alltag integriert. Dann kommt in der Schule den Moment wo Französisch gelernt wird. Eine zusätzliche mentale und emotionale Belastung. Beim auswendig lernen geht einen die Lust definitiv weg. Was sollen derart Konstrukte wenn sie emotional nicht im Alltag eingebunden sind? Das Kind reagiert natürlich wenn es mit der französischen Sprache Mühe empfindet, sich nicht zu Recht findet.

Wie wird in der Familie gesprochen?

Viele Elemente kommen hinzu: die Art der menschliche Beziehungen in der eigene Familie, im Freundeskreis, in der Schule. Gibt es Zwänge, Autoritätsprobleme, Gewalt? Wie gehen Frauen und Männer miteinander um und wie sprechen sie miteinander?

Wird das Kind in seiner Spontaneität gefördert? Manchmal hängt es mit einem Unwohlsein in der eigenen Muttersprache zusammen. All diese Faktoren beeinflussen das Sprachverhalten. Der Gebrauch jeder Sprache wirft einen auf existenzielle Fragen zurück: Werde ich verstanden mit meiner Sprache und meiner Art? Kommt das, was ich sage, an? Die Sprache ist immer sehr eng an die Person geknüpft, entsprechend ist der Sprachgebrauch eng verbunden mit existenziellen Ängsten, vor allem mit der Angst, abgelehnt zu werden. Wer sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, wird sich kaum in (s)einer Sprache wohl fühlen.

Spielt der Aspekt, in welchem Kontext eine Sprache erlernt wurde, eine wichtige Rolle?

Und wie! Das ist ein weiterer Grund, weshalb viele Deutschschweizer sich schwer tun mit Französisch. Für viele ist diese Sprache mit negativen Schulerlebnissen verknüpft. Wenn jemand das Französische nicht mit Landschaften, mit Gesehenem und Gehörtem, verbinden kann, bleibt es tote Materie. Dem zufolge wirkt Französisch wie eine befohlene Sprache. Für etwas Natürliches wie der sprachliche Ausdruck ist dies eben eine hohe Hypothek. „Man hat nie den gleichen Zugang zu einer Fremdsprache wie zu seiner Muttersprache.“

Selbstbewusste Lehrkräfte sind gefragt

Umso wichtiger ist es, dass Lehrkräfte sich ihrer Sprachbiographie bewusst werden. Können sie ihren Erfahrungsschatz in den Unterricht einbringen und dem Kind früh die Möglichkeit geben, sich mit dem neu erworbenen Wortschatz auseinanderzusetzen, miteinander auszutauschen, Beziehungen zu knüpfen, um dann persönliche oder berufliche Projekte umsetzen zu können, die ihnen wichtig sind, dann ist es eher möglich das die französische Sprache als ein lohnendes Miteinander bewirkt.

Wenn Kaderleute Französisch lernen wollen

kommen sie mit klaren Vorstellungen. Sie wollen nicht „zu Hause sein“ in der Sprache und nicht lernen Beziehungen knüpfen, sondern gute Vorträge halten und souverän Sitzungen leiten können.

Im Vordergrund steht die Frage „Was habe ich zu sagen?“.  Während man in der Muttersprache mit vielen Worten von ihr ablenken kann, ist es in einer Fremdsprache unentbehrlich, dass man das Ziel und die Kernaussage klar vor Augen hat. Oft werden sich die Lernenden durch die Auseinandersetzung mit der Fremdsprache bewusster, was sie eigentlich sagen wollen. Darüber hinaus verhilft einem das Erlernen einer Fremdsprache zu einem tieferen Verständnis der Muttersprache und des eigenen Sprachgebrauchs.

Persönliche Entwicklung

Nur wer die Sprache nicht auf Wortschatz und Grammatik allein reduziert, sondern sie darüber hinaus als Ausdruck der Kultur, der Traditionen und Gewohnheiten einer Bevölkerung versteht, wird befähigt in einen echten Austausch mit den Menschen zu treten. Deshalb ist es wichtig, aus welchem Bewusstsein heraus ein Gespräch geführt wird. Dessen Charakter wird nicht allein dadurch bestimmt, am richtigen Ort das Richtige zu sagen.

Der Inhalt eines Meinungsaustausches – was ein Gespräch idealerweise sein sollte – wird in der persönlichen Begegnung und Auseinandersetzung mit seinem Gegenüber aus der Situation heraus bestimmt. Wir alle wissen, dass eine Gesprächssituation davon abhängt, wie etwas gesagt wird. Um den geeigneten Ausdruck der Sprache zu treffen, genügt es deshalb nicht, fremde Vokabeln auswendig zu lernen. Vielmehr sollte man bemüht sein, sich in die neue Sprache hineinzudenken und zu fühlen. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, die alte und bequeme Art des Sprechens in der Muttersprache  aufzugeben. Dies ist nicht einfach und verlangt viel Zeit und Geduld. Wer sich eine neue Sprache erfolgreich aneignen will, wird sein Verhalten zwangsläufig ändern müssen, legt gleichzeitig aber den Grundstein dafür, sich selber weiter zu entwickeln.

Ganzheitliche Kommunikationsmethode: Französisch lernen, wie wenn Sie zweisprachig aufwachsen würden.

Die Französischkurse werden Im Institut de Langue Française et d’Expression in der Zielsprache (Französisch Immersion) durchgeführt. Bei Bedarf können Wörter oder kurze Erklärungen auf Deutsch (Code-Switching) genutzt werden. Der Sprachwechsel findet in einem begrenzten Rahmen statt und unterstützt die Argumentation beim Transfer der Aussage auf Französisch.
Dieses Training fördert damit die Genauigkeit der Aussage in beiden Sprachen sowie Ihr Gedächtnis und Ihre Konzentrationsfähigkeit.

Sprache und menschliche Beziehung in einem

Die Sprachcoachings können zu hochprofessionellen Projekten sowie auch zu neuen Lernkonzepten führen, wie z. B. das Fach Französisch in Privatkursen vertiefen. Die Coachings eignen sich besonders für den medizinischen Bereich, für die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, Mitarbeitergespräche, Gespräche zwischen Lehrer und Schüler sowie internationale, politische oder wirtschaftliche Gespräche.

Aussergewöhnlich, natürlich und professionell
Die Balance zwischen Zweisprachigkeit, intensiver inhaltlicher Arbeit und selbst organisiertem Lernen, personen- und kommunikationsorientierter Sprachbildung, macht das Institut de Langue Française et d‘Expression seit über 25 Jahren zu der bedeutendsten und modernsten Privatschule in der Schweiz.

 

 

 

Französisch im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion

Antoinette Vonlanthen

 

Wie oft höre ich, die französische Sprache sei schwierig zu lernen! Und doch ist sie wegen ihres Schwungs, der Melodie, der klaren Artikulation und des Sinnlichen, das ihr eigen ist, sehr beliebt. Es wäre falsch zu glauben, eine andere Sprache sei leichter zu lernen.
Wer sprachlich überzeugen will, braucht nicht ein umfassendes Vokabular, sondern in erster Linie braucht es gute Umgangsformen, eine ehrliche, authentische Art der Kommunikation, verbunden mit der Lust zu entdecken, zu spielen, die eigenen Grenzen zu erproben.

Vorurteile in den Vordergrund zu stellen hindert grundsätzlich den Fluss der Worte. Sie haben nichts mit der Sprachlehre zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. Eine schüchterne Person glaubt zum Beispiel, sie müsse viel lernen, um sich überhaupt auszudrücken zu können – und dann erst noch auf Französisch! Das sollte man mal von einer anderen Seite her denken: Schüchternheit, so glauben wir oft, sei eine eher negative Eigenschaft, da die Spontaneität fehlt. In der Realität erweisen sich schüchterne Menschen allerdings als effizient: Sie geben den Rednern die Macht, sich zu äussern, und geben ihnen den Platz, den sie selber für sich nicht beanspruchen. Gäbe es keine Menschen, die sich beim Kommunizieren zurücknehmen, gäbe es keine Wortmächtigen, die uns ihre Gedanken und Einsichten zum Leben mitteilen könnten.

Das Wort zu ergreifen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, unter anderem mit der Motivation sowie mit den verschiedenen Aspekten der verbalen Interaktion. Die Unkenntnis dieser Zusammenhänge und mangelndes Selbstbewusstsein können zu problematischen Missverständnissen, zu destruktiver Gesprächsführung und zu Konflikten führen. Auch in der Muttersprache. Sie sind eng mit der Persönlichkeit verbunden.

Auch Menschen, die es gewohnt sind, das Wort zu ergreifen, sind oft verunsichert, wenn sie eine neue Sprache lernen müssen. Nicht weil sie an ihrer Intelligenz zweifeln, nein. Es geht darum, sich neu zu positionieren, in eine andere Kultur einzutauchen, sich an einer neuer Denkweise zu reiben, theoretische Inhalte zu verknüpfen und diese durch die Anwendung in der Praxis zu vertiefen. Aus dem eigenen Denksystem herauszutreten, damit man nicht der Aussensteuerung unkritisch und hilflos ausgeliefert ist, fördert ein neues Selbstbewusstsein. Es ist eine treibende Kraft, um Französisch zu lernen.

Die Wahl der Worte, um erfolgreich einen Dialog, ein Gespräch, einen Vortrag auf Französisch zu führen, steht im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion.
Im Institut de Langue Française et d’Expression setzen sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus der Geschäftswelt in Privatlektionen mit der französischen Sprache, der frankophonen Kommunikation sowie mit der Kunst des Ausdrucks und der praktischen Führungsdialektik intensiv auseinander.

 

 

 

 

Unternehmen, die ethische Werte vertreten, verbinden Französisch und Handlung mit dem Kooperationsprinzip

In der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, während der Ausbildung und im Beruf, auch auf der akademischen Ebene kommt das menschliche und faire Handeln viel zu kurz. Wer will sich schon dauerhaft (auf eigene Kosten) mit einem Gegenüber auseinandersetzen, ohne sicherzugehen, dass er oder sie einem beim Erklimmen der Karriereleiter helfen könnte? Gerade dieses Risiko gilt es, in Balance zu halten. Im Berufsleben kommt jeder von uns weiter, wenn wir zusammen einen Raum und einen Kontext schaffen, in dem wir motiviert sind, zu arbeiten und zu kommunizieren. Leider herrscht in Unternehmen sehr oft eine Atmosphäre der Abwertung. Regelmässig begegnen wir Menschen, die unfreundlich sind oder Mühe haben, sich auszudrücken und so Misstrauen – teils auch irrtümlicherweise – wecken. Ein Stück Lebendigkeit ist in ihnen verschüttet, die Sprache ist für sie lediglich ein Informationsinstrument.

Je nach Veränderungen im Unternehmen wird plötzlich eine Kehrtwende notwendig: Man hat die Wahl entweder anzuklagen, sich zu verändern, davonzulaufen oder zu schweigen und den Dingen ihren Lauf lassen. Wenn wir verpflichtet sind, uns mit den Mitarbeitern oder Partnern von anderen Firmen auszutauschen und in diesem Moment Sprach- und/oder Sprechbarrieren in den Mittelpunkt rücken, sind wir oft überfordert.
Gespräche führen und Dialoge pflegen fordern eine innere Haltung, die von viel Empathie und gleichzeitig Abstand zeugt. Wie können wir uns in diesem Rahmen in einer Fremd- oder Zweitsprache ausdrücken und argumentieren?
Wir sind gefordert, neue Wege zu finden, um eine Sprache zu lernen und gleichzeitig neue Erkenntnisse zu gewinnen, wie wir zusammen eine innovative, tragbare, individuelle und kollektive unternehmerische Denkweise erreichen können. Eine gewählte menschliche Haltung im Bildungsbereich, die sowohl metakognitive Trainings als auch ein selektives Vokabular und eine sinnvolle Grammatik einschliesst, ist der einzige praxisorientierte, sachliche Weg, der uns alle weiterbringt.


Selbstkritik üben und mehrdimensional denken

Als Folge der Migrationswelle gehen wir einer neuen Ära entgegen. Es gilt, mit den Fähigkeiten und den Ressourcen des Menschen zu arbeiten und nicht in den komplexen, unbeantwortbaren Fragestellungen wie Menschen miteinander leben zu verharren. So oder so ist jedem seine Nationalität in seiner Haltung, in seiner Sprache inhärent. Es liegt an jedem einzelnen von uns, den Kommunikationskodex zu entschlüsseln. Wir werden merken, dass wir Europäer im Denken und Handeln gar nicht so weit von der fremden Person entfernt sind, wenn es darum geht, unseren täglichen Unterhalt zu verdienen. Anders ist es, wenn es darum geht, den Fremden nur für den eigenen Nutzen zu missbrauchen. Das Interesse an diesem vernetzten Denken wird zeigen, ob wir in Europa fähig sind, „partizipativ“ zu handeln. Die Frage, ob Französisch oder Deutsch, wird sich als nebensächlich erweisen. Es gilt, neue Hürden des Einander-Verstehens zu überwinden.


Die Sprache neu erfassen und erleben

Es geht darum, eine neue Ordnung zu schaffen. Nicht eine rationelle, sondern eine ganzheitliche Denkweise zu lernen, die die Sensibilität, den Intellekt, das eigene Verhalten miteinschliesst und in der man sich selber als Instrument der Veränderung betrachtet. Sie fordert, dass man sich entfernt vom Gedanken: Leben gleich Konflikt, Arbeit gleich Mühe oder sogar Strafe, Unterhaltung gleich Leichtigkeit. So beginnt man eine ganzheitliche Perspektive zu entwickeln, die möglichst allem einen Sinn gibt. Die Erinnerung und die Zukunftsperspektive werden mit elementaren Bedürfnissen verknüpft, sei es die Autonomie, den Drang sich auszudrücken, Freude zu spüren oder Neues aufzunehmen.


Autonomes Lernen, eine lohnende Entdeckung

Während der beruflichen Entwicklung können wir vom Angebot unterschiedlicher Aus- und Weiterbildungen profitieren. An jedem Arbeitsplatz machen wir von der Sprache Gebrauch. Diese orientiert sich nach einem Schema, einem Programm, das nicht unbedingt unserem wahren Selbst entspricht. Wir sind uns dessen nicht oder zu wenig bewusst. Genau an diesem Punkt stellen sich auch Fragen zur Sprach- und Sprechkompetenz sowohl in der Muttersprache als auch in anderen Sprachen. Durch den zunehmenden Einfluss der neuen Digitaltechnologien ist heute das autonome Lernen von grosser Wichtigkeit. Dies bedeutet, dass man sich die Aufgaben nicht nur selber organisiert, sondern im Bereich des innovativen Sprachenlernens ganz neue Wege beschreitet, ohne ausschliesslich neue Technologien zu nutzen.

Hier einige Denkanstösse für die Praxis:

• Wie in kurzer Zeit Lern- und Arbeitsabläufe wahrnehmen?
• Wie den Transfer des Gelernten bewusst in die Praxis umsetzen?
• Wie mit unterschiedlichen Menschen umgehen und an realistischen Zielen arbeiten?
• Wie die Kommunikationsstrategie und die Identität des Unternehmens berücksichtigen?
• Wie das Vokabular anhand dieser Kriterien gestalten?

Der kreative Ansatz spielt beim autonomen Lernen nur eine nebensächliche Rolle. Es gilt, auf eine auf die Bedürfnisse abgestimmte Weise seine Ressourcen zu nutzen und damit das Wirtschaftsleben zu beeinflussen, damit eine gesunde Wechselwirkung entsteht.


Selbstvertrauen und Mut zum Handeln

Das stark konkurrenzorientierte Denken in Unternehmen, die heute noch hauptsächlich von Männern geführt werden, macht sich in der modernen Gesellschaft auch in Organisationen breit, die von Frauen geleitet werden. Kooperatives Verhalten ist nur durch Sprache und Haltung möglich. Dies bedeutet: offen für Neues sein, sich äussern und mitteilen können, also Sachverhalte, Situationen, Meinungen sowie Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, Unstimmigkeiten frühzeitig ansprechen, konstruktive Feedbacks geben, Zusammenhänge erkennen und Mut zum strategischen Denken haben – und dies stetig weiterentwickeln.

Partizipationsdenken oder kooperatives Verhalten findet man in Unternehmen, deren Handeln nicht bloss vom Streben nach Rendite, sondern auch von ethischen Werten geleitet wird. Moderne, lebendige und junge Führungspersönlichkeiten können sich kaum noch etwas anders vorstellen. Es gilt längst nicht mehr die altmodische Geschlechtertrennung zwischen Mann und Frau. Jeder und jede ist gefordert, über den eigenen Tellerrand zu schauen und das Hierarchiedenken infrage zu stellen. Auf Französisch sagt man «On va s’arranger».

 

Frankophone gelten nicht nur als Minorität in der Schweiz, sie sind Teil eines Ganzen, mitten in Europa

Im privaten Institut de Langue Française et d’Expression in Langenthal, lernen Sie Französisch unter dem Aspekt des ganzheitlichen Denkens. Identität, Linguistik, Gesundheit, Herkunft, Familie und Arbeit, Individualität, zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstbewusstsein, Natur, Wissenschaft, Karriere, Forschung, Fortschritt und Innovation bilden Ressourcen, die eng miteinander verbunden und für den Spracherwerb förderlich sind. Auch Leidenschaft, Empathie, Respekt, Dankbarkeit, Loyalität, Integrität, Solidarität, Nähe, Abstand und Stil gehören zu einer innovativen, kultivierten und leistungsbezogenen Sprach- und Erwachsenenbildung.

In der Sprachbildung gilt es, alle Elemente in einem vernünftigen Mass im Auge zu behalten

Die Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen in Unternehmen, zu denen innovative Lösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) gehören und die nach einem ganzheitlichen Ansatz streben, werden vorsichtig und selektiv betrachtet, damit deren Terminologien leicht in die tägliche Alltagssprache implantiert werden können.

Die Lehrpersonen des Instituts ILFE bilden autonome Menschen aus. Sie entscheiden selbst, wie sie sprechen möchten, ob und inwieweit sie den Technologien folgen wollen und für welchen Zweck. Sich selbst sein bedingt fortlaufend eine neue Denkweise entwickeln, in sich forschen, partizipieren. Wörter werden so neu gefüllt, erhalten eine neue Dimension, ändern den Blickwinkel, generieren neue Ideen wie eine Collage.

Französisch ist die Sprache des Landes, das uns nahe liegt, Frankreich

Grammatik, Vokabular, Satzlehre, Lesen und Schreiben sind unabdingbare Bestandteile der Kommunikationsstrategie, sie fliessen und sprudeln in den Lebensbereich der lernenden Person. Dinge benennen! Frankophone gelten nicht nur als Minorität in der Schweiz, sie sind Teil eines Ganzen, mitten in Europa. Mit der Entwicklung neuer Berufe, der Migrationswelle sowie den ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen bleibt uns diese Realität nicht erspart: Bereit sein uns zu öffnen und uns in mehreren Sprachen ausdrücken zu müssen.

In den Französischkursen und Coachings werden essentielle Inhalte vermittelt, diskutiert und gelernt. Sie sind direkt in der Praxis anwendbar. Deren Nutzen ermöglicht ein schneller und einfacher Transfer auf Deutsch, Englisch und auf alle beruflichen Bereiche. Interkulturelle und organisationale Kompetenz wird hier als Faszination der menschlichen Identität gelebt, perfekte Voraussetzung für starkes Französisch, für grundsätzliche Qualitätsoptimierung in allen Sprachen. So lassen sich Linguistik, Kommunikations- und Digitalstrategien, unternehmerisches Denken, Vorstellungsvermögen, Intuition und Spiritualität leicht in einem humanen Konzept verbinden, weit weg von den früheren schulischen Erfahrungen.

Als Sprachlehrerin, Erwachsenenbildnerin und Kommunikationscoach unterrichte ich persönlichkeitsorientiert. Ich begleite Sie und biete Lösungen, die mit Ihren Zielen in engem Zusammenhang stehen. Meine Muttersprache ist Französisch, und ich spreche auch fliessend Deutsch.

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Antoinette Vonlanthen
Inhaberin