ANTOINETTE VONLANTHEN
Institut de Langue Française et d'Expression ILFE • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 22
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Kategorie: Sprachschule für Französisch Langenthal

Personenzentrierter Französischunterricht für gute Unternehmensführung

Französisch ist aus vielen Gründen unbeliebt und doch auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Nach 30 Jahren Erfahrung und Forschung im Unterrichten der französischen Sprache möchte ich mich zu einem Thema äussern, das mir am Herzen liegt: Warum wird Französisch so gehasst und welche Lösungen gibt es hierzu?

Ein Französisch, mit der Frage nach Identität und Zusammenleben

Das Neugeborene hängt von der Anwesenheit der Mutter ab und hat eine starke emotionale Bindung zu ihr. Das Kind erkennt Menschen am Klang der Stimmen. Eine warme und fürsorgliche Umgebung vermittelt ihm Sicherheit. «Diese Anerkennung erfährt das Kind in der Begegnung mit dem Erwachsenen durch dessen — wahre Worte — », sagte Françoise Dolto, französische Kinderärztin und Psychoanalytikerin (6.11.1908 – 25.8.1988). Wer trägt die Verantwortung für diesen Transfer beim Französischlernen und wer begleitet den Lernprozess im Zusammenhang mit der deutschen Sprache (Muttersprache)?

Diffuse sprachliche Realität

Später, beim Schuleintritt gelten neue Kommunikationscodes, die das Sprachverhalten beeinflussen. Jeder Schritt ausserhalb des familiären Sprachsystems bedeutet, auf irgendeine Weise eine neue Sprache zu lernen. In der Deutschschweiz lernen die meisten Schülerinnen und Schüler zwei Sprachen: Schweizerdeutsch als Umgangssprache und in der Schule Schriftdeutsch als Wissenssprache. Dem Kind fällt es schwer, sich mit einer Sprache zu identifizieren, die es in seinem Alltag nicht braucht. Das Auswendiglernen einer Sprache, ohne dass es mit Taten, Erfahrungen und menschlichen Beziehungen – Emotionen – verbunden ist, kommt einem Missbrauch gleich. Beim Französischlernen wiederholt sich die Erfahrung des nicht integrierten Hochdeutsch. Dies hat eine emotionale Dissonanz zur Folge, hindert Lernprozesse und verursacht oft irreversible Blockaden bis ins Erwachsenenalter.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch ältere Leute reagieren völlig normal, wenn ihnen die Motivation fehlt, Französisch zu sprechen. Ich erinnere mich an Frauen, die im «Welschlandjahr» Französisch lernten oder an Männer, die den Militärdienst in der Romandie verbrachten. Alle hatten schöne Erinnerungen und konnten gut «parler français». Es gilt also, Französisch und Praxis so früh wie möglich miteinander zu verbinden!

Soziale Herkunft, interkulturelle Wahrnehmung

Der soziale Umgang in der eigenen Familie, im Freundeskreis und in der Schule hinterlässt bleibende Spuren. Lebt jemand in Armut, gibt es Autoritätsprobleme, Gewalt oder Drogen? Wie sieht die Familienstruktur aus? Wie gehen Frauen und Männer miteinander um? Wird das Kind in seiner Spontaneität gefördert? All diese Faktoren beeinflussen das Sprachverhalten. Der Gebrauch jeder Sprache wirft einen auf existenzielle Fragen zurück: Werde ich verstanden? Kommt das, was ich sage, an?

Die Sprache ist eng an die Identität der Person geknüpft. Dementsprechend ist der Sprachgebrauch untrennbar mit existenziellen Ängsten verbunden, vor allem mit der Angst, abgelehnt zu werden. Wer sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, wird es auch kaum in (s)einer Sprache tun.

Fast 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Zahlreiche Berufstätige üben Berufe in einem anderssprachigen Kanton aus. Viele sprechen Englisch als Kommunikationssprache, ohne die Sprache wirklich zu beherrschen.

Lernkontext                           

Ein weiterer Grund, weshalb sich viele Deutschschweizer mit Französisch schwertun: Die Sprache wird mit negativen Schulerlebnissen in Verbindung gebracht: Der Lehrer war ungeduldig, konnte schlecht Französisch, korrigierte wichtige Fehler nicht, die die Schüler machten. Kann jemand Französisch nicht mit positiven Bildern oder Erfahrungen assoziieren, bleibt die Sprache eine tote Materie. Für etwas Natürliches wie den sprachlichen Ausdruck ist dies eine hohe Hypothek. Hat ein Kind Mühe, dann hilft nur die Professionalität und das Engagement der Lehrperson und der Eltern.

«Eine neue Sprache zu lernen ist manchmal auch ein schmerzhafter Prozess. Die neue Sprache verlangt nicht selten, die alte und bequeme Art des Sprechens in der Muttersprache aufzugeben. Es kann sehr ungemütlich sein, sich zu öffnen, seine Ideen unter das Mikroskop der Gruppe zu legen und anderen Menschen wirklich gegenüberzustehen. Immerhin, dem Schmerz des Ausbrechens aus Altem und Bequemen folgt gewöhnlich Entdeckerfreude und das Vergnügen des Verstehens, wenn wir neuen Ideen oder unserem eigenen, sich veränderndem Selbst begegnen. Der Lernprozess ist intellektuell und emotional bedingt. Die Menschen sind nicht nur denkende, sondern auch fühlende Wesen; und wenn ihr Denken und Fühlen harmonisieren, wird ihre Sprache am intensivsten. Um in einer Gruppe optimale Bedingungen für das Lerngeschehen zu schaffen, müssen die menschlichen Belange Vorrang vor dem Zweck haben.» Artikel erschienen in SPECIAL W E I T E R B I L D U N G, Antoinette Vonlanthen, Handelszeitung Zürich, 21. März 1996.

Französisch, die Sprache der Zusammenarbeit und der Beziehung

Jede Lehrperson, die sich für seine Sprachbiografie interessiert, ermöglicht es dem Kind, sich mit dem neu erworbenen Wortschatz auseinanderzusetzen und seine Ideen mit anderen auszutauschen. Nur unter dieser Bedingung ist es möglich, Beziehungen aufzubauen und persönliche oder spätere berufliche Projekte umzusetzen.

Pragmatischer Schritt hin zu einer stärker zusammenhaltenden Welt

Erwachsene haben normalerweise eine klare Vorstellung davon, was sie erreichen wollen, aber wie sie dorthin gelangen, bleibt oft unklar. Wenn sie Französisch lernen, wissen nur sehr wenige, was es bedeutet, «in ihrer eigenen Sprache zu Hause» zu sein. In einer Welt, in der Rentabilität an erster Stelle steht, ist Sprache zu einem Konsumgut geworden. Jeder ist davon überzeugt, über starke soziale Fähigkeiten zu verfügen, wenn es aber darum geht, Beziehungen aufzubauen und gute Dialoge in einer anderen Sprache zu führen, Projekte zu entwerfen, entstehen Schwierigkeiten: «Was möchte ich vermitteln?» Während der Wortschatz in der Muttersprache breit gefächert ist, ist es in einer zweiten Sprache wichtig, die klare Absicht einer Botschaft im Auge zu behalten. Das Erlernen einer Sprache fördert die Bedeutung des Wortschatzes in der Muttersprache und dessen Verwendung in der Praxis.

Persönliche Entwicklung

Der Inhalt eines Meinungsaustausches – was ein Gespräch idealerweise sein sollte – wird in der persönlichen Begegnung und Auseinandersetzung mit seinem Gegenüber aus der Situation heraus bestimmt. Wir alle wissen, dass eine Gesprächssituation davon abhängt, wie etwas gesagt wird. Um den geeigneten Ausdruck der Sprache zu finden, genügt es deshalb nicht, fremde Vokabeln auswendig zu lernen. Vielmehr sollte man bemüht sein, sich in die neue Sprache hineinzudenken und sie zu fühlen. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, die alte und bequeme Art des Sprechens in der Muttersprache aufzugeben. Dies ist nicht einfach und verlangt viel Zeit und Geduld. Wer sich eine neue Sprache erfolgreich aneignen will, ändert sein Verhalten zwangsläufig, legt aber gleichzeitig den Grundstein dafür, sich weiterzuentwickeln.

Zweisprachige, personen-, prozess- und zielorientierte Französischkurse

Die Französischkurse werden im Institut de Langue Française et d’Expression in der Zielsprache (Französisch Immersion) durchgeführt. Bei Bedarf können Wörter oder kurze Erklärungen auf Deutsch (Code-Switching) verwendet werden. Der Sprachwechsel findet in einem begrenzten Rahmen statt und unterstützt die Argumentation beim Transfer der Aussage ins Französische. Dieses Training fördert somit die Genauigkeit der Aussage in beiden Sprachen sowie das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Der Basisaufbau wird sehr früh mit interaktiven Formulierungsprozessen, Hörübungen, Schreiben, Lesen, Textanalyse, mit Literatur oder mit realen, berufs- und unternehmensspezifischen Themen (Soziale Rhetorik/Gesprächsführung, mit Allgemein- und Fachwissen, Informationen sowie mit Selbsterfahrung) verknüpft.

Organisationales Lernen (OL)

Organisationales Lernen bedeutet, dass Französisch in der Organisation (im Unternehmen) auf einer höheren Kommunikationsebene stattfinden kann. Kommunikationsstrukturen und kreative Lösungen von innerorganisationalen Problemen werden gemeinsam diskutiert. Dies stärkt die interpersonellen Beziehungen und ist dem unbürokratischen Vorantreiben von Entscheidungsprozessen dienlich. Organisationales Lernen setzt Führungsstärke, Interesse, Engagement und Empathie voraus.

Der personenzentrierte Französischunterricht und die private Erwachsenenbildung in Langenthal BE eignen sich für folgendes Zielpublikum:

  • Kommunikationsverantwortliche im Gesundheitsbereich und in der medizinischen Pflege
  • Führungs- und Fachpersonen
  • Personen, die in einem beratenden oder helfenden Beruf tätig sind
  • Französischlehrer und Französischlehrerinnen
  • Sprachlehrpersonen nicht französischer Muttersprache
  • Interessierte, die die Gesprächskompetenz verbessern und reflektieren möchten

Ziel der Französischkurse:

  • Berufs- und Kommunikationskompetenz
  • Berufsveränderung
  • Unternehmensführung
  • Interkulturalität
  • Lehrerfortbildung
  • Gesprächsführung, Beratung und Beziehung
  • Organisationales Lernen

Ein Französisch mit einer heiteren Zukunft

Das private Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE) in Langenthal (Schweiz) lehrt seit 30 Jahren Erwachsenen aus der Schweiz und dem Ausland die französische Sprache. Mithilfe von Fachpersonen hat die Inhaberin während Jahren autodidaktisch geforscht sowie ein Kommunikations- und selbstorganisiertes Lernmodell entworfen, das den Kundenbedürfnissen entspricht und mit den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu vereinbaren ist. Das Lernmodell nutzt die deutsche Sprache, die Zweisprachigkeit Französisch-Deutsch oder nur die Zielsprache Französisch und erleichtert so den sprachlichen Umgang im multikulturellen oder frankofonen beruflichen Kontext.

Der personenzentrierte Ansatz ergänzt methodische Aspekte der Angewandten Linguistik. Die gelehrten Ressourcen fördern die Meinungsfreiheit, den sozialen Diskurs, die Kreativität und die Innovation. Die methodische Besonderheit berücksichtigt Psycholinguistik wie Kommunikation zwischen Männern und Frauen, aufdringliche Kommunikation, Widerstandsmechanismen sowie Konstruktivität und Philosophie.

Das private Institut unterstützt berufliche Qualifikationen sowie zwischenmenschliche Fähigkeiten und übernimmt eine beratende Funktion. Der Französischunterricht verfolgt keine politischen Ziele. Er eignet sich für Personen, die die individuelle und kollektive Identität, die Modernität und die Tradition sowie das Privat- und Berufsleben verbinden möchten.

Für weitere Informationen zur Methode
iPhone 079 671 37 14

Worte und Bilder verschönern den Alltag

Eine Frage, die ich mich gerne stelle, lautet: Was ist Intelligenz? Das Wort ist magisch, im wirklichen Leben ist die Bedeutung jedoch eher unscharf und bietet Spielraum für Interpretationen. Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für den Sinn von Wörtern, für die sprachwissenschaftliche Forschung und was wir mit Sprache machen. Es ist eine instinktive Erfahrung für mich, und ich verstehe es als eine intensiv erlebte persönliche Geschichte. Die Schlussfolgerung, die ich daraus ziehe, ist im Wesentlichen die folgende: Der Gedanke, dass die Sprache, die Kommunikation und die Fähigkeit, Beziehungen zu pflegen und zu lieben, angeborene Tugenden sind, ist äusserst verwirrend. Diese Illusion führt zu einer tiefen Einsamkeit, als ob wir uns in einem Wald ohne Wegweiser verlaufen würden. Dank der Helligkeit von Sonne und Mond und mit Selbstvertrauen könnten wir vielleicht unseren Weg finden. Aber besteht der Zweck unserer Präsenz auf der Erde darin, mit Vögeln, Bäumen, Pflanzen und Insekten zu kommunizieren?

Die Werbung legt nahe, dass Intelligenz ein intellektuelles Fragment ist, das denen gehört, die wissen, wohin sie gehen und was sie tun. Aus Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass jeder von uns ─ mit wenigen Ausnahmen ─ in der Lage ist, Intelligenz als überlegene Kraft zu leben. Intelligenz ist weder wirtschaftlich, esoterisch, politisch, wissenschaftlich noch religiös. Sie ist eng mit der Fähigkeit verbunden, sich eine Meinung zu bilden, sich zu positionieren, eine Absicht zu hegen und sich individuell zu engagieren.

Wenn wir den Dialog als Tugend betrachten, sind wir geneigt, unsere Einstellung in Frage zu stellen und dann Entscheidungen zu treffen. Unbewusst findet dieser Denkprozess in der einen oder andere Weise statt. Es geht darum, unserer Absicht Form zu geben, denn: Können wir mit anderen einen Dialog führen, ohne uns auf das tiefe „Selbst“ auszurichten?

Wenn wir über das Erlebte unserer Vorfahren nachdenken und dabei unsere Familiengeschichte analysieren, können wir die Spuren erkennen, die im Laufe der Generationen hinterlassen wurden und sich angesammelt haben: Wie haben unsere Älteren miteinander gesprochen? Welche Rolle spielten sie? Wer definierte sie? Haben wir sie übernommen? Welchen Platz nahmen wir unter Geschwistern ein? An welche Szenen erinnern wir uns? Stehen sie mit Sprache, Krankheit, Urlaub, Zuneigung, Sexualität, Arbeit, Vater-Mutter-Beziehung, Geld, Untreue, Machtmissbrauch in Verbindung?

Das Entdecken unserer Wurzeln und das „Sichausdrücken“ mit neuen Worten befreien uns von den Lasten der Vergangenheit. Es ist diese Fähigkeit zu denken, Dinge anders zu machen und Neuerungen einzuführen, die es uns ermöglicht, uns hervorzutun. In diesem Sinne können wir auch eine neue Geschichte mit Bildern entstehen lassen und unsere Erfahrungen und Ideen einbringen, um Herausforderungen in den Bereichen Familie und Beruf anzunehmen.

Französisch, die schönste Sprache der Welt

Ist Französisch wirklich schwierig zu lernen? Wieso? Weil es wichtig ist, dass die Rednerin oder der Redner verständlich und inhaltlich klar spricht. Das Erreichen dieses Anspruchs ist in jeder Sprache ein Muss und hat nichts zu tun mit Französisch oder seiner komplexen Grammatik. Eine Sprache mögen heisst, die Absicht zu verfolgen, alles zu unternehmen, damit die Botschaft rüberkommt. Diese Haltung führt in allen Sprachen zur gelingenden Kommunikation. In der Deutschschweiz gibt es unzählige Dialekte wie:

Den Berner Dialekt „Bärndütsch“, den Aargauer Dialekt „Aargauerdüütsch“, den Zürcher Dialekt „Züridütsch“, den Basler Dialekt „Baasl-Dytsch“, den Berner Dialekt „Bärndütsch“, den St. Galler Dialekt „San Gallerdütsch“, den Walliser Dialekt „Wallisertitsch“, den Luzerner Dialekt „Lozärner Dialäkt“, den Bündner Dialekt „Biindnertüütsch“ usw.

Sprechen Deutschschweizer Französisch, leiten erstaunlich viele ihre Gedanken aus ihrem Dialekt ab ((Interferenz). Sie übersetzen in der Folge Wörter simultan oder nutzen ein oft ungeeignetes Vokabular aufgrund der Dialektarchitektur. Wenn sie zum Beispiel auf Deutsch sagen würden: „Ich gehe nicht gerne einkaufen“, würden sie dasselbe auf Französisch so ausdrücken: „J’aime pas aller acheter“, anstatt in der Umgangssprache „J’aime pas (schriftlich: ,je n’aime pas᾿) faire les courses“ (in der Schweiz auch „les commissions“).

Sie sprechen lückenhaftes Französisch und drücken sich mit der gleichen Tonalität wie im Deutschen aus, obwohl die Gesichtsmuskulatur in jeder Sprache völlig anders genutzt wird. Die Denkweisen unterscheiden sich sehr von Mensch zu Mensch, von Sprache zu Sprache, von Kanton zu Kanton und von Land zu Land. Schweizerdeutsch, egal welcher Dialekt, wirkt auf Französischsprachige leicht autoritär. Aber auch einige Dialekte aus der Romandie können in Deutschschweizer Ohren seltsam klingen. Jede und jeder von uns spricht mehr oder weniger einen Dialekt mit einem eigenen Wortschatz und einer eigenen Satzkonstruktion, trotz oder gerade wegen dem Spracherwerb in der Schule. Hinzu kommen Charaktereigenschaften, Intelligenz, freies Sprechen, kognitive Fähigkeiten, Gefühle, Emotionen und Aussprache.

Wird die Persönlichkeit der Lernenden in ihrer Ganzheit betrachtet, das heisst ihr Können, ihre Ausdrucksart, ihre Zuhörfähigkeit, ihre Aktivitäten und ihre Lebensziele, so entsteht individuelle Sprache. Sie entwickelt sich im Laufe des Spracherwerbs und des Erlebten. Mut, Selbstsicherheit und Redefreiheit entstehen. Demgegenüber verursachen interkulturelle Missverständnisse gepaart mit Lern- und Kommunikationslücken ein inkompatibles Sprachprogramm! Ein Français fédéral („Bundesfranzösisch“) oder ein Kauderwelsch ersetzt ein leicht verständliches Französisch.

Das Verstehen dieser Vorgänge erleichtert das Französischlernen und unterstützt positiv den verbalen sowie den schriftlichen Ausdruck. Mit kurzen und präzisen Sätzen sagt man sehr viel aus.

Schöner ausgedrückt, die Kunst der Didaktik entsteht aus der Kunst des Dialogs.

Sich bei der Arbeit entfalten dank SprachWISSEN und Gespräch

Wir glauben, wir wissen, wer wir sind, und doch sind wir nie genau das, was wir zu sein glauben. Der Einfluss von Bildung und Umwelt macht deutlich, wie variabel ja sogar eingeschränkt unsere Autonomie ist. Die Karriere kommt nicht von selbst in Schwung: Der Titel, die Position und der Positionsstatus sind weder Beweis noch Garantie. Jede Änderung, jede Entscheidung stellt uns vor neue Herausforderungen. Der kulturelle Druck einer spektakulären Karriere beeinträchtigt die Qualität der Kommunikation und hindert die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Das Erlernen oder Vervollkommnen einer Sprache ist zunächst mit Zweifeln verbunden. Die Konfrontation mit dem Sprachenlernen erfordert Sensibilität, Tiefe und Engagement. Zeitmangel oder Überbeschäftigung sind oberflächliche Alibis, um sich vor Veränderungen und Risiken zu schützen/drücken. Wenn wir lernen und dabei Fortschritte machen, erkennen wir, dass das Setzen und Erreichen von Zielen die Verwirklichung von Visionen bedeutet.

Geistige Starrheit schadet der Gruppe, der Organisation oder dem Unternehmen (dem System)

In einer Rolle oder Funktion zu verharren, war einmal ein Zeichen von Stabilität und Professionalität. Heute behindert es die geschäftliche Dynamik. Den grössten Fehler, den Unternehmen machen können, ist, nur junge Leute einzustellen und erfahrene Mitarbeiter in den Hintergrund zu rücken. Der Altersmix verleiht der Unternehmenskultur und damit der Rentabilität Stärke. Ein Alterssegment auszuschliessen und durch ein anderes zu ersetzen, ist unlogisch und widerspricht dem psychosozialen sowie dem wirtschaftlichen Zusammenhang. Ob in der Welt des Gesundheitswesens, der IT oder des Managements: Der Personalmangel ist das Ergebnis einer Eliteauswahl, die viele Jahre ein Misserfolg war. Jung und Alt lernen voneinander, sie motivieren sich gegenseitig, was sie leistungsfähig macht. Das Ignorieren dieses Prinzips ist ein immenser Verlust an Human- und Wissenskapital, eine patriarchalische Diktatur, die so schnell wie möglich abgeschafft werden muss.

Der Verzicht, um eine bessere Kommunikationsqualität und mehr Freiheit zu erlangen

Der Mensch von morgen teilt sein Zuhause und seine Arbeit, er studiert, arbeitet zehn Jahre und wechselt dann seinen Arbeitsplatz oder er findet ohne spezielle Ausbildung seine ideale Tätigkeit. Er verzichtet aufs Ausgehen, auf den Kauf eines Hauses oder auf Ferien, um in eine Weiterbildung zu investieren. Der Familienvater verzichtet auf sein Gehalt, um sich um seine Kinder zu kümmern oder seine Vollzeit arbeitende Frau zu ersetzen. Dies hat nicht mit Ideologie zu tun, sondern mit Vernunft.

Die Art des Seins, sich auszudrücken und zu handeln sagt mehr über jemanden aus als ein Universitätsabschluss

Das Bewusstsein über die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen, die technologischen Veränderungen, aber auch den Klimawandel zwingt uns, unsere Lebensvorstellungen zu überprüfen. Wir sehen es jetzt, Jugendliche sagen den Erwachsenen, was sie tun müssen, weil sie nicht den Mut haben, sich zu ändern.

Sprachkenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten – damit meine ich die Art des Sprechens – dienen nicht nur der Karriere. Sie sind heute mehr denn je von Nutzen für alltägliche Interaktionen, professionelle Gespräche sowie nationale und internationale politische Beziehungen.

Denksysteme unterscheiden sich von Region zu Region, von Nationalität zu Nationalität, von einer Generation zur nächsten. Sie sind ständig miteinander verbunden und in Bewegung. Niemand bringt uns bei, in welcher Lautstärke wir kommunizieren sollen, denn die Analyse der Systeme führt über das Wissen über sich selbst. Sie setzt uns in Kenntnis über unser Sein und ermöglicht uns so, in der Akzeptanz unseres Wesens in einem multikulturellen Umfeld voranzukommen.

Sich für sich selbst zu interessieren, ist eine Art, sich für andere zu interessieren

Sich für sich selbst zu interessieren, ist ein anderer Ansatz als die „Nabelschau“. Im ersten Fall dient die Frage dazu, sich in etwas Besseres zu verwandeln. Im zweiten Fall gibt es keine Fragen, es gilt nur (oft bei religiösen Gruppen) „Ich, ich“, „Ich besitze die Wahrheit“.

Ganzheitliche Sprachkurse begehen kreative Wege, um das höllische Rennen „Immer mehr zu wollen“ zu überwinden. Das Finden der richtigen Worte erleichtert die persönliche oder berufliche Veränderung. Personalisierte Gespräche berücksichtigen Sprachkenntnisse, emotionale Ressourcen, Selbstkenntnis, Erfahrung, Schulung, berufliche Entwicklung und Erwartungen, Interessen, Projekte sowie die Bedeutung, die dem Ehrgeiz beigemessen wird. Das Training besteht aus Inszenierungen in Bezug auf die Talente.

Teilen, gemeinsam lernen, handeln

Sich daran zu gewöhnen, über Gott und die Welt zu reden, über die Bedeutung von Wörtern nachzudenken und Themen zu entwickeln, die der zukünftigen Karriere förderlich sind, erleichtern

a) die Analyse und die Entscheidungsfindung
b) die Verknüpfung von Entdeckungen und Annahmen
c) die Entwicklung von Ideen
c) den Anreiz zur Initiative
f) die Organisation von Projekten
g) die konkrete Herangehensweise an das persönliche oder geschäftliche Leben oder als Unternehmer oder Unternehmerin

Sprachliches und menschliches Wissen sind eng miteinander verbunden

Ganzheitliche Sprachkurse in Form personalisierter Gespräche dienen der Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und gewährleisten Strategien, die auf persönlichen Entscheidungen basieren. Zweisprachige Menschen (D/F) profitieren besonders davon. Französischkenntnisse setzen effektiv Prozesse in Gang, die in die deutsche Sprache übertragen werden können. Sie können semantisch, psychologisch oder psychosozial sein. Wenn der Trainer und der Lernende im gegenseitigen Einvernehmen aktuelle Themen auswählen – beispielsweise Gespräche unter verschiedenen Umständen führen, Konflikte lösen, sich in einer Gruppe engagieren, ein Unternehmen führen, Kinder grossziehen, eine Geschichte und ihren Autor analysieren –, wird die Entwicklung oder die Beherrschung einer Sprache zu einer Lebensschule. Aus diesem ganzheitlichen Konzept, das nichts gemein hat mit Tandem-Sprachkursen, das Sprachkenntnisse, persönliche Entwicklung und berufliche Ausbildung kombiniert, entsteht ein aussergewöhnliches Potenzial.

Les jardins de Versailles en automne

C’est toujours un lieu sans pareil que les jardins de Versailles; mais il est un instant où ils atteignent une beauté insolite et où ils donnent aux yeux une fête incomparable qui est comme le moment de leur gloire suprême. C’est celui où l’automne, prince de l’année, les visite et y promène sa mélancolie sous sa couronne de feuilles d’or. À Versailles, l’automne est souverain; son sceptre y crée une féerie. Pour le recevoir, les arbres se teintent des plus riches et des plus somptueuses couleurs, se dorent, s’empourprent de feuillages fastueux, jonchent les allées et les bassins, emplissent la solitude de l’éclat de leur parure.

Jamais Versailles n’est plus royal qu’en ces jours d’apothéose qui durent peu et qu’il ne faut pas laisser passer sans en aller admirer l’éblouissant brièveté. Comme un feu d’artifice auquel ce prodigieux spectacle ressemble, il n’en reste bientôt plus que des branches noires et dénudées.

Le prestige s’est évanoui, la splendeur s’est éteinte: la semaine des arbres est terminée.

 

 

(Dictée d’un auteur inconnu)

Französisch im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion

Antoinette Vonlanthen

 

Wie oft höre ich, die französische Sprache sei schwierig zu lernen! Und doch ist sie wegen ihres Schwungs, der Melodie, der klaren Artikulation und des Sinnlichen, das ihr eigen ist, sehr beliebt. Es wäre falsch zu glauben, eine andere Sprache sei leichter zu lernen.
Wer sprachlich überzeugen will, braucht nicht ein umfassendes Vokabular, sondern in erster Linie braucht es gute Umgangsformen, eine ehrliche, authentische Art der Kommunikation, verbunden mit der Lust zu entdecken, zu spielen, die eigenen Grenzen zu erproben.

Vorurteile in den Vordergrund zu stellen hindert grundsätzlich den Fluss der Worte. Sie haben nichts mit der Sprachlehre zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. Eine schüchterne Person glaubt zum Beispiel, sie müsse viel lernen, um sich überhaupt auszudrücken zu können – und dann erst noch auf Französisch! Das sollte man mal von einer anderen Seite her denken: Schüchternheit, so glauben wir oft, sei eine eher negative Eigenschaft, da die Spontaneität fehlt. In der Realität erweisen sich schüchterne Menschen allerdings als effizient: Sie geben den Rednern die Macht, sich zu äussern, und geben ihnen den Platz, den sie selber für sich nicht beanspruchen. Gäbe es keine Menschen, die sich beim Kommunizieren zurücknehmen, gäbe es keine Wortmächtigen, die uns ihre Gedanken und Einsichten zum Leben mitteilen könnten.

Das Wort zu ergreifen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, unter anderem mit der Motivation sowie mit den verschiedenen Aspekten der verbalen Interaktion. Die Unkenntnis dieser Zusammenhänge und mangelndes Selbstbewusstsein können zu problematischen Missverständnissen, zu destruktiver Gesprächsführung und zu Konflikten führen. Auch in der Muttersprache. Sie sind eng mit der Persönlichkeit verbunden.

Auch Menschen, die es gewohnt sind, das Wort zu ergreifen, sind oft verunsichert, wenn sie eine neue Sprache lernen müssen. Nicht weil sie an ihrer Intelligenz zweifeln, nein. Es geht darum, sich neu zu positionieren, in eine andere Kultur einzutauchen, sich an einer neuer Denkweise zu reiben, theoretische Inhalte zu verknüpfen und diese durch die Anwendung in der Praxis zu vertiefen. Aus dem eigenen Denksystem herauszutreten, damit man nicht der Aussensteuerung unkritisch und hilflos ausgeliefert ist, fördert ein neues Selbstbewusstsein. Es ist eine treibende Kraft, um Französisch zu lernen.

Die Wahl der Worte, um erfolgreich einen Dialog, ein Gespräch, einen Vortrag auf Französisch zu führen, steht im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion.
Im Institut de Langue Française et d’Expression setzen sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus der Geschäftswelt in Privatlektionen mit der französischen Sprache, der frankophonen Kommunikation sowie mit der Kunst des Ausdrucks und der praktischen Führungsdialektik intensiv auseinander.

 

 

 

 

Unternehmen, die ethische Werte vertreten, verbinden Französisch und Handlung mit dem Kooperationsprinzip

In der Familie, im Freundeskreis, in der Schule, während der Ausbildung und im Beruf, auch auf der akademischen Ebene kommt das menschliche und faire Handeln viel zu kurz. Wer will sich schon dauerhaft (auf eigene Kosten) mit einem Gegenüber auseinandersetzen, ohne sicherzugehen, dass er oder sie einem beim Erklimmen der Karriereleiter helfen könnte? Gerade dieses Risiko gilt es, in Balance zu halten. Im Berufsleben kommt jeder von uns weiter, wenn wir zusammen einen Raum und einen Kontext schaffen, in dem wir motiviert sind, zu arbeiten und zu kommunizieren. Leider herrscht in Unternehmen sehr oft eine Atmosphäre der Abwertung. Regelmässig begegnen wir Menschen, die unfreundlich sind oder Mühe haben, sich auszudrücken und so Misstrauen – teils auch irrtümlicherweise – wecken. Ein Stück Lebendigkeit ist in ihnen verschüttet, die Sprache ist für sie lediglich ein Informationsinstrument.

Je nach Veränderungen im Unternehmen wird plötzlich eine Kehrtwende notwendig: Man hat die Wahl entweder anzuklagen, sich zu verändern, davonzulaufen oder zu schweigen und den Dingen ihren Lauf lassen. Wenn wir verpflichtet sind, uns mit den Mitarbeitern oder Partnern von anderen Firmen auszutauschen und in diesem Moment Sprach- und/oder Sprechbarrieren in den Mittelpunkt rücken, sind wir oft überfordert.
Gespräche führen und Dialoge pflegen fordern eine innere Haltung, die von viel Empathie und gleichzeitig Abstand zeugt. Wie können wir uns in diesem Rahmen in einer Fremd- oder Zweitsprache ausdrücken und argumentieren?
Wir sind gefordert, neue Wege zu finden, um eine Sprache zu lernen und gleichzeitig neue Erkenntnisse zu gewinnen, wie wir zusammen eine innovative, tragbare, individuelle und kollektive unternehmerische Denkweise erreichen können. Eine gewählte menschliche Haltung im Bildungsbereich, die sowohl metakognitive Trainings als auch ein selektives Vokabular und eine sinnvolle Grammatik einschliesst, ist der einzige praxisorientierte, sachliche Weg, der uns alle weiterbringt.


Selbstkritik üben und mehrdimensional denken

Als Folge der Migrationswelle gehen wir einer neuen Ära entgegen. Es gilt, mit den Fähigkeiten und den Ressourcen des Menschen zu arbeiten und nicht in den komplexen, unbeantwortbaren Fragestellungen wie Menschen miteinander leben zu verharren. So oder so ist jedem seine Nationalität in seiner Haltung, in seiner Sprache inhärent. Es liegt an jedem einzelnen von uns, den Kommunikationskodex zu entschlüsseln. Wir werden merken, dass wir Europäer im Denken und Handeln gar nicht so weit von der fremden Person entfernt sind, wenn es darum geht, unseren täglichen Unterhalt zu verdienen. Anders ist es, wenn es darum geht, den Fremden nur für den eigenen Nutzen zu missbrauchen. Das Interesse an diesem vernetzten Denken wird zeigen, ob wir in Europa fähig sind, „partizipativ“ zu handeln. Die Frage, ob Französisch oder Deutsch, wird sich als nebensächlich erweisen. Es gilt, neue Hürden des Einander-Verstehens zu überwinden.


Die Sprache neu erfassen und erleben

Es geht darum, eine neue Ordnung zu schaffen. Nicht eine rationelle, sondern eine ganzheitliche Denkweise zu lernen, die die Sensibilität, den Intellekt, das eigene Verhalten miteinschliesst und in der man sich selber als Instrument der Veränderung betrachtet. Sie fordert, dass man sich entfernt vom Gedanken: Leben gleich Konflikt, Arbeit gleich Mühe oder sogar Strafe, Unterhaltung gleich Leichtigkeit. So beginnt man eine ganzheitliche Perspektive zu entwickeln, die möglichst allem einen Sinn gibt. Die Erinnerung und die Zukunftsperspektive werden mit elementaren Bedürfnissen verknüpft, sei es die Autonomie, den Drang sich auszudrücken, Freude zu spüren oder Neues aufzunehmen.


Autonomes Lernen, eine lohnende Entdeckung

Während der beruflichen Entwicklung können wir vom Angebot unterschiedlicher Aus- und Weiterbildungen profitieren. An jedem Arbeitsplatz machen wir von der Sprache Gebrauch. Diese orientiert sich nach einem Schema, einem Programm, das nicht unbedingt unserem wahren Selbst entspricht. Wir sind uns dessen nicht oder zu wenig bewusst. Genau an diesem Punkt stellen sich auch Fragen zur Sprach- und Sprechkompetenz sowohl in der Muttersprache als auch in anderen Sprachen. Durch den zunehmenden Einfluss der neuen Digitaltechnologien ist heute das autonome Lernen von grosser Wichtigkeit. Dies bedeutet, dass man sich die Aufgaben nicht nur selber organisiert, sondern im Bereich des innovativen Sprachenlernens ganz neue Wege beschreitet, ohne ausschliesslich neue Technologien zu nutzen.

Hier einige Denkanstösse für die Praxis:

• Wie in kurzer Zeit Lern- und Arbeitsabläufe wahrnehmen?
• Wie den Transfer des Gelernten bewusst in die Praxis umsetzen?
• Wie mit unterschiedlichen Menschen umgehen und an realistischen Zielen arbeiten?
• Wie die Kommunikationsstrategie und die Identität des Unternehmens berücksichtigen?
• Wie das Vokabular anhand dieser Kriterien gestalten?

Der kreative Ansatz spielt beim autonomen Lernen nur eine nebensächliche Rolle. Es gilt, auf eine auf die Bedürfnisse abgestimmte Weise seine Ressourcen zu nutzen und damit das Wirtschaftsleben zu beeinflussen, damit eine gesunde Wechselwirkung entsteht.


Selbstvertrauen und Mut zum Handeln

Das stark konkurrenzorientierte Denken in Unternehmen, die heute noch hauptsächlich von Männern geführt werden, macht sich in der modernen Gesellschaft auch in Organisationen breit, die von Frauen geleitet werden. Kooperatives Verhalten ist nur durch Sprache und Haltung möglich. Dies bedeutet: offen für Neues sein, sich äussern und mitteilen können, also Sachverhalte, Situationen, Meinungen sowie Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, Unstimmigkeiten frühzeitig ansprechen, konstruktive Feedbacks geben, Zusammenhänge erkennen und Mut zum strategischen Denken haben – und dies stetig weiterentwickeln.

Partizipationsdenken oder kooperatives Verhalten findet man in Unternehmen, deren Handeln nicht bloss vom Streben nach Rendite, sondern auch von ethischen Werten geleitet wird. Moderne, lebendige und junge Führungspersönlichkeiten können sich kaum noch etwas anders vorstellen. Es gilt längst nicht mehr die altmodische Geschlechtertrennung zwischen Mann und Frau. Jeder und jede ist gefordert, über den eigenen Tellerrand zu schauen und das Hierarchiedenken infrage zu stellen. Auf Französisch sagt man «On va s’arranger».

 

Dorthin gehen, wo es Ihnen gefällt, mit Französischkurse

Sie ärgern sich regelmässig, wenn Sie Französisch sprechen. Sie besitzen Schulkenntnisse, haben vielleicht einen Sprachaufenthalt hinter sich und meinen, Sie verstünden fast alles, was Sie hören, nur Ihr aktives Sprechen sei mangelhaft.
Nicht das schlummernde Wissen in der französischen Sprache fehlt Ihnen, sondern eine Fachperson mit Erfahrung, die Sie

  • in Ihrer nationalen Herkunft, Ihrem Dialekt und Ihrer Absicht ernst nimmt,
  • persönlichkeitsorientiert ausbildet,
  • zum Französisch sprechen anregt,
  • in Ihren Denk- und Lernprozessen begleitet,
  • beim Sprechen korrigiert,
  • in Ihrem Anderssein und in Ihren Stärken unterstützt,

und die Ihnen ein Spektrum eröffnet, in welchem Sie

  • sich mental bewegen können,
  • ein Vokabular lernen, welches für Ihre Lebensumstände förderlich ist.

Das heisst: Fertigkeiten vertiefen, Denkweise neu erfinden, Wissen entdecken und Kompetenzen entwickeln. Dies beruht auf transversalen Zugängen innerhalb einer gegebenen Struktur, in der Sie

  • die Grammatik, den Wortschatz, die Satzstellung und Phonetik verstehen und anwenden,
  • die Beziehungs-, Dialog-, Arbeits- und Entwicklungsfähigkeit aus einem neuen Blinkwinkel sehen,
  • Ihre Authentizität erleben,
  • Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit geniessen,
  • selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen systematisch angehen,
  • Lernen in Organisationen oder Unternehmen neu erfahren,
  • Gespräche in einem mehrsprachigen Umfeld führen können.

Aus dieser Perspektive heraus lernen Sie natürlich wie das Kind, das sich sein eigenes Denkprogramm gestaltet oder zweisprachig Deutsch-Französisch aufwächst.

Gerne diskutiere ich mit Ihnen das weitere Vorgehen und relevante Lösungen, die angegangen werden können, damit Sie gerne und oft Französisch sprechen.

Antoinette Vonlanthen, Langenthal