ANTOINETTE VONLANTHEN
Institut de Langue Française et d'Expression ILFE • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 22
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Les jardins de Versailles en automne

C’est toujours un lieu sans pareil que les jardins de Versailles; mais il est un instant où ils atteignent une beauté insolite et où ils donnent aux yeux une fête incomparable qui est comme le moment de leur gloire suprême. C’est celui où l’automne, prince de l’année, les visite et y promène sa mélancolie sous sa couronne de feuilles d’or. À Versailles, l’automne est souverain; son sceptre y crée une féerie. Pour le recevoir, les arbres se teintent des plus riches et des plus somptueuses couleurs, se dorent, s’empourprent de feuillages fastueux, jochent les allées et les bassins, emplissent la solitude de l’éclat de leur parure.

Jamais Versailles n’est plus royal qu’en ces jours d’apothéose qui durent peu et qu’il ne faut pas laisser passer sans en aller admirer l’éblouissant brièveté. Comme un feu d’artifice auquel ce prodigieux spectacle ressemble, il n’en reste bientôt plus que des branches noires et dénudées.

Le prestige s’est évanoui, la splendeur s’est éteinte: la semaine des arbres est terminée.

 

 

(Dictée d’un auteur inconnu)

Interdiszplinäres Französisch als Zweitsprache – Privatkurse

Im Institut de Langue Française et d’Expression lernen Sie aus Überzeugung, Lust, Freude und ethischer Verpflichtung, Französisch. Sie eignen sich vertiefte Sprach- und Sprechkenntnisse im Zusammenhang mit Ihrem Wissen, mit Ihrer Erfahrung, mit den menschliche Interaktionen sowie mit Ihren Zielen. Wir planen ein anspruchsvolles und zugleich spannendes Lernprogramm in welcher auch die Grammatik und Vokabel einen wichtigen Platz einnehmen.

Sie wenden bereits auf anderen Gebieten erworbene Kenntnisse und Arbeitstechniken im Französischkurs an und setzen das Gelernte themenübergreifend ein.

Lesen und Textverständnis

Ganzheitliches Verstehen von Sachtexten sowie E-Mails lesen, Beherrschung grundlegender Techniken der Sinneserschliessung (unbekannte Wörter, Textteile). Überprüfung der Lese- und Verständniskompetenz mittels unvorbereiteter Texte.

Schreiben

Grundfertigkeiten der erfolgreichen schriftliche Texte üben: diktierte Passagen; schriftliche Übungen; Aufsätze; einfache Übersetzungen; schriftliche Berichte; Projektarbeit; Briefe; Fax oder E-Mail.

Bemerkung zur Grundstufe Französisch

Ein vollständiger Kurszyklus zum Erwerb von Grundkenntnissen umfasst 100 Lektionen à 60 Minuten (dazu wöchentlich 3 Stunden Hausaufgaben).

Kursinhalte Erwachsenenbildung / Projektorientiertes Lernen

Gewonnene konkrete Einzelinformationen und Einsichten werden verarbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt um praxisbezogene Ziele erreichen zu können. Texte eigener Wahl präsentieren und Fragestellungen zum Text beantworten.

Referate, Präsentation und Projekte auf Französisch oder zweisprachig vorbereiten und durchführen.

Strukturiertes Lernen

Förderung der sprachlich-kommunikativen Kompetenzen; Vermittlung von Lernstrategien, die selbständiges Lernen Fördern; Erweiterung und Vertiefung der vorhandenen Ressourcen.

Kursplanung, Organisation, Ziele definieren, Kursauswerten.

Privatunterricht für eine klare Kommunikation, das heisst „Savoir faire“ statt reines Sprachwissen

Ziele: Sie können

sowohl geschriebenes als auch gesprochenes Französisch verstehen, es mündlich anwenden und, je nach Wunsch, sich schriftlich in Standardsituationen ausdrücken,

Ansichten situationsgerecht formulieren und Themen aus dem eigenen Leben mündlich gewandt formulieren,

sich ansatzweise mit Gegebenheiten des kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens auseinandersetzen, und zwar in Form von Dialogen Argumentationen und Diskussionen.

Interdisziplinäre Methode

Die Methode ILFE wurde mit der Begleitung von Fachleuten (u.a. aus Lehranalyse, Didaktik, Sprache, Supervision) aus Linguistik, Soziologie, Psychologie und Didaktik erarbeitet. Integrierte Themen sind:

  • Geschlecht
  • Muttersprachen
  • Zielsprache
  • Interkultur
  • Beruf
  • Weiterbildung
  • Herkunft
  • Soziales Netz
  • Eigenschaften
  • Wissen / Kompetenzen
  • Kreativität
  • Geschäftsabläufe
  • Selbstbestimmes Lernen
  • Organisationales Lernen
  • Interaktions- und Gesprächsanalyse

Kursinhalte Linguistik

Die Grammatik umfasst die Artikel, Nomen, Adjektiv, Adverb, Pronomen, gebräuchlichste Präpositionen, Verben (regelmässige, unregelmässige, reflexive), Verben und wichtigste Zeitenbildungen.

Hörverstehen

Hörverständnisübungen für ganzheitliches Verstehen von authentischen Gesprächen, Interviews, Berichten und Kommentaren in einer natürlichen Sprechsituation. Hörschulung, Training der auditiven phonetischen Fertigkeiten.

Sprechen

Grund- und Aufbauwortschatz im Hinblick auf die Anforderungen, die für die Teilnahme an einfachen und komplexen Gesprächen (Sitzungen oder Tagungen zu berufs- und bildungsbezogenen Themen) erforderlich sind. Vokabel und Grammatiküberprüfungen.

Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen Fertigkeiten. Darstellung von Sachverhalten, Erzählen von Erlebtem, Gefühlsäusserung, Argumentation, Kurzreferate, Gespräche führen

Sprachliche Mittel

Erwerb der Phonetik im Kontext mündlicher Fertigkeiten: Stimme, Klang, Intonation und Rhythmus.

Integratives Sprach- und Kommunikationstraining

Grundfertigkeiten der erfolgreichen Kommunikation in Französisch kennenlernen. Sprachaneignung des authentischen Message Austauschs, spontane Rollenspiele erarbeiten.

Kommunikationssituationen und Themenbereiche:

Themen und Situationen, die das Leben betreffen, gewonnene konkrete Einzelinformationen und Einsichten werden verarbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt.

 

Ansprechperson:
Antoinette Vonlanthen, Französischlehrerin, dipl. Erwachsenenbildnerin FH (aeB), Kommunikationscoach: 062 922 23 22 / 031 312 68 68

Kraft ist Energie, kein Erfolgsmodell

Sensible Menschen, von denen viele überdurchschnittlich intelligent sind, glauben, dass ihre Intelligenz die breite Masse erreichen müsse und dass alle Kreise sie verstehen sollen. Sie vergeuden viel Zeit mit der Überzeugung von durchschnittlichen Leuten, weil sie ursprünglich ihre Gabe nutzen, ihnen überlegen zu sein.
Das führt zwangsläufig dazu, dass das blosse Streben nach der Befriedigung der eigenen Wünsche in den Hintergrund und der Genuss in den Vordergrund rücken.

Der Mensch braucht Drogen, weil er zur Jugend, zum Geld, zum Erfolg und zur Sexualität verdammt ist. Den Rausch dieses Glücksgefühls will er aufrechterhalten, weil er dem Glauben folgt, auf diese Art könne er den Durchschnittlichen auf Augenhöhe begegnen. Diese beeindrucken mit den vielfältigsten Diplomen und Abschlüssen, weil sie nicht selbst denken können. Begegnet man ihnen, breiten sie zahlreiche Kärtchen mit goldenen Lösungen aus, aus denen man nur die richtigen wählen müsse. Ihre Wortwahl ist aber selten partizipierend, sondern besserwissend.

Echte Kreativität setzt Selbstüberzeugung voraus und nicht die Befriedigung von Bewunderern. Sie löst sich vom Kärtchen-Denken, denn sie will das Neue jeden Moment selbst erfassen. Dieses Kärtchen-Denken gibt es auch in vielen Familien, indem die Eltern die Kreativität ihrer Kinder fördern wollen. Ist ihnen dies gelungen, wollen sie als Zeichen der Dankbarkeit auch ihren Anteil daran haben. Erziehung ist kein Mittel zur eigenen Kapitalressource, sie ist Schöpfung, die nicht an Macht gebunden ist. Sie ist das, was sie ist, ohne Anspruch darauf, dass etwas zurückkommen müsse.

Schöpfung ist Kraft. Kraft verteilt sich immer gerecht. Sie ist weder intellektuell noch emotional. Sie ist Ausgleich für sich und für das Universum.

 

Le manque de tendresse, un danger pour la conscience collective

Je me pose souvent la question de savoir si l’envie de mettre un enfant au monde est le résultat d’un acte responsable pris entre deux personnes. Pour un adulte, le manque d’affection, donc ne pas se souvenir avoir été dans les bras de son père ou de sa mère, ne pas avoir entendu résonner des mots comme des gouttelettes d’eau sur son front lors de grandes chaleurs, ne pas avoir entendu l’écho de son prénom lors de chagrins et de sanglots, ne pas avoir reçu de réponses aux questions existentielles, mais également aux questions banales du moment, ne pas avoir senti la chaleur d’une main lors d’un sentiment d’abandon, ne pas avoir entendu le battement du cœur de sa maman, de son papa, est tout simplement injuste et invivable.

Mettre un ou des enfants au monde serait une envie comme passer quelques jours de vacances avec quelqu’un qu’on aime ? N’est-ce pas barbare de tout vouloir à une époque où l’offre de consommation stipule que le bonheur constant n’est qu’un libre choix ? Alors que trois abricots bio coûtent 4 à 5 francs et pourrissent dans les heures qui suivent notre achat ? Où chacun essaie de dépasser l’autre à travers son statut intellectuel, en voulant offrir la meilleure formation à sa progéniture, sans avoir la capacité de démontrer que l’intelligence commence au fond du cœur ?

Dans quelle société sommes-nous pour laisser tant de personnes se suicider, juger les personnes obèses, et d’autres, criant famine, mourant dans leurs excréments, se faisant la guerre pour des questions de couleur de peau. Pourquoi la foule ne fait-elle pas la grève pour dénoncer la cruauté de notre société ? Celle qui dévaste non seulement l’homme, mais encore la nature et les animaux ? Accepter le manque de tendresse comme un fait inhérent à la réalité du monde, c’est comme dire oui à sa propre destructivité.

Je me demande aussi, comment il est concevable que tant d’employé-es se fassent traiter comme des esclaves dans les entreprises, acceptent le burnout comme un résultat personnel d’un manque quelconque, alors que des stratégies sont mises en place pour le bien d’un ou deux managers, pour leur permettre de rayonner face à des milliers de personnes bien plus faibles qu’eux ? Comment est-il possible qu’un conseil d’administration accepte tant d’injustice ?

Bluffer avec l’Intelligence Artificielle veut dire s’avouer à soi-même devenir superflu en tant que race humaine. Personne n’ose l’exprimer, parce que personne ne veut être démodé, alors que nous le sommes depuis longtemps : le monde pédagogique se plaît à éduquer les enfants, à créer des méthodes impossibles à mettre en pratique, alors que ces enfants n’ont pas besoin d’être éduqués en profondeur puisqu’ils apportent plus aux adultes que le contraire. De nouvelles idées d’éducation, souvent incompréhensibles dans leur logique, sont propagées, sans réaliser que ce sont les adultes, les politiciens, les pédagogues, les gens de la presse, vous et moi qui avons tout à apprendre et que nous devons descendre dans les méandres de notre inconscient pour mieux comprendre notre rôle sur terre. Surtout, aimer les enfants pour ce qu’ils sont et non pour ce qu’ils devraient devenir en vue de répondre à nos envies, voire les fantasmes les plus fous, ceux que nous n’avons pas eus le courage d’affronter nous-mêmes.

Au fond, les adultes sont-ils en mesure de donner de la tendresse autre que celle tendant vers la sexualité? Les familles qui, froidement et une vie durant, excluent un de leurs membres en raison de sa différence, sont-elles en mesure de nourrir spirituellement  leur entourage ? Les petites et les grandes affaires, souvent financières, ressemblent fortement aux stratégies de la mafia. Ce qui se vit en famille, se vit en entreprise. Ce qui se vit en entreprise, se vit en politique, ce qui se vit en politique rayonne ou fait de l’ombre sur la planète. La bonne foi me fait dire que c’est fifti-fifti, mais sans grande conviction.

Dans quelle société sommes-nous en Europe pour accepter des réfugiés, sachant que des milliers de femmes deviendront de simples poupées pour satisfaire des hommes assoiffés, piégés dans leur conditionnement d’homme à peau dure. De plus, laisser croire à ses mêmes femmes, que la réalité en Europe, c’est « ça » est, politiquement, une aberration.

Dans quelle société vivons-nous où chaque jour, des milliards de femmes sont rendues seules responsables de l’éducation de leurs enfants ? Ces femmes qui entendent régulièrement qu’elles sont lunatiques lorsqu’elles défendent leur personnalité, ces milliards de femmes qui souffrent atrocement de leurs menstruations sans qu’on y trouve de solutions, à part les médicaments, alors qu’il est connu que les abus sexuels sur les petites filles sont fréquents dans de nombreuses familles et que les conséquences peuvent être, justement, des douleurs menstruelles, des problèmes de dentition et bien d’autres encore.

Tout le monde tait ces horreurs, l’Intelligence Artificielle les réglera, n’est-ce pas ? Autrefois, Freud parlait de l’hystérie de la femme, de son manque d’énergie sexuelle. À l’époque, leur vie était tout simplement réduite à l’esclavage. L’évanouissement des femmes en analyse était un signal imminent pour ce qui se tramait. Ce fait est rarement mentionné dans les rapports scientifiques. Aujourd’hui, Freud n’est plus une référence, bien que je partage l’idée du refoulement. Mais Freud n’était pas le seul à s’exprimer sur ce thème, ma voisine l’aurait découvert sans littérature.

Entre 1980 et 2000, il me semble que les femmes se soutenaient plus entre elles. Depuis qu’elles gèrent leur vie professionnelle, elles n’ont aucunement envie de revenir sur la douleur de leurs compatriotes. Elles s’agrippent à leur famille, surtout à leurs enfants si elles en ont, se vengent des siècles de soumission des générations passées. À leur tour, elles font payer leurs souffrances à leurs meilleures amies, se rabattent sur leur mari (celui de l’amie), sur une concurrente sur la place de travail en les manipulant brutalement, ce qui est encore pire que le machisme. La rivalité entre femmes est un thème aussi grave que l’abus sexuel. Même dans les pays où les ressources sont suffisantes, elle règne comme à l’époque des cavernes. Sauf que le progrès a permis de supporter cette condition de vie jusqu’à plus de 100 ans. Il est prouvé que de nombreuses personnes âgées sont dépressives.  Les distraire avec des jeux de société stupides ou des danses farandoles est plus facile et meilleur marché que de leur permettre de s’exprimer sur leur parcours de vie.

Je suis persuadée, chaque fois qu’une personne prend un médicament, n’importe lequel, il s’agit dans 60% des cas le résultat d’un manque de tendresse et de respect. Si – je sais qu’avec les « si » on mettrait Paris dans une bouteille – les scientifiques commençaient à s’intéresser aux racines profondes des abus sexuels, à la violence domestique, à la violence dans la communication en politique et dans les médias, si les hautes écoles proposaient des thèmes urgents à traiter, de nombreuses solutions immédiates pourraient être résolues. Mais pour cela, un master en management ne suffit pas, ni un diplôme de psychologue, ni une formation de psychiatre. Il faut se lever et dire les choses et ne pas en faire un thème inter-culturel, inter-personnel, qui revient à dire que le problème est hors de soi, ailleurs, dans les champs, dans les airs, chez son voisin, sa femme, son époux, son client. Bref, dans une bulle.

Les solutions paraissent impensables, non gérables, parce que le succès n’est pas immédiat. Que dis-je ? Chaque homme refusant de passer à l’abus sexuel empêche au même moment 50% de mortalité ou plus. Chaque homme informant un autre homme de la conséquence de son acte, empêche la douleur de plusieurs femmes et de plusieurs familles. Chaque politicien, même s’il n’est pas soutenu pas ses collègues, lançant ce thème avec courage dans son programme, mérite des applaudissements. Nous avons besoin d’hommes intelligents et sensibles car cette réalité quotidienne de l’injustice est tout simplement inacceptable. Nous avons besoin de pères et de fils lucides.

Vouloir comprendre ses racines, donc inévitablement son propre comportement, risque de faire mal ici ou là, mais le mal est moindre à ouvrir ses yeux sur sa propre histoire que de les fermer devant la future génération. Être prêt à quitter un système de pensée (famille, parti politique, entreprise, etc.), oser dire non, c’est l’acte politique le plus courageux qui vaille.

Donner de la tendresse n’entre pas dans la logique politique, mais s’intéresser individuellement à l’autre en lui proposant un projet de vie, même passager, sans attendre un retour, se prendre le temps de se déplacer des centaines de kilomètres pour déposer la main sur celui ou celle qui en a besoin est, de nos jours, un acte héroïque.

 

Geschäftsfranzösisch: Kommunizieren Sie mit Strategie

Die Digitaltechnologien und das autonome Lernen verändern unser Denken und Verhalten. Vorgegebene Schemen und Programme in der Informatik und in den Sozialen Medien verstärken die Tendenz, sich anpassen zu müssen und sich gegen aussen zu richten. Die Sprache orientiert sich nach Erwartungen und Mustern, die nicht unbedingt unserem wahren Selbst entsprechen, was viele Missverständnisse und auch Leid verursacht. Müssen Sie zudem noch Französisch sprechen, ist das Chaos programmiert! Nicht immer fehlt das Vokabular, oft geht es um nonverbale Kommunikation. Glaubwürdigkeit und Attraktivität beginnen im Kopf!

Französisch sprechen hat mit Charisma zu tun:

  • Denken Sie nach wie Sie Deutsch sprechen
  • Lernen und verbessern Sie Schritt für Schritt Französisch und suchen Sie Berufskollegen (oder Trainer, Trainerinnen) mit denen Sie „en face-à-face“ diskutieren können
  • Gehen Sie sparsam mit Kommunikations-, Lern- und Arbeitsabläufen um
  • Stellen Sie souverän Ihre Eigenart in den Vordergrund
  • Entwickeln Sie eine ganzheitliche Denkweise, die sowohl Ihre Sensibilität als auch Ihren Intellekt miteinschliesst
  • Schreiben Sie Ihre Absichten auf und setzen Sie diese bewusst um
  • Bilden Sie kurze Sätze, sprechen Sie klar und deutlich
  • Führen Sie heikle Gespräche in dem Sie das Vokabular nach bestimmten Kriterien gestalten
  • Berücksichtigen Sie die eigene Identität und die des Unternehmens
  • Gestalten Sie Gespräche zwischen Frau und Mann neu
  • Beobachten Sie Missverständnisse zwischen den Linien oder auf nichtsprachlicher Ebene
  • Lösen Sie blockierte Kommunikation zwischen mehreren Hierarchieebenen
  • Nehmen Sie Integritätsverletzungen und Einschränkungen der Selbstbestimmung von Frauen wahr und formulieren Sie Ihre Einwände
  • Seien Sie zuerst herzlich, dann sachlich
  • Zeigen Sie Wertschätzung und schenken Sie viel Zeit. In der heutigen Zeit ist es ein Zeichen von Exzellenz!

 

 

SICH VERTEIDIGEN LERNEN

Wenn jede Person ihre Wut und Enttäuschung denjenigen mitteilen würde, die der Grund dafür sind, gäbe es weniger Depressionen. Die Angst vor Gesichtsverlust führt oft dazu, dass wir unseren Ärger gegenüber Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern äussern, statt jene direkt ansprechen, die die Ursache für unsere Probleme sind. Dieses Verhalten ist sinnlos. Wir müssen die Dinge beim Namen nennen und uns unter allen Umständen Gehör verschaffen. Dabei sollen wir nicht jedes Detail, das uns stört, zerpflücken, sondern vielmehr für unsere Rechte und Werte geradestehen.

Gerade heute sagte mir ein privater Anbieter in der Telekommunikationsbranche: „Wenn wir bei einer Kundschaft von 33‘000 Personen für jede, bei der wir einen Fehler begehen, einen Schadenersatz auszahlen müssten, könnten wir die Bude schliessen.“ Ich antwortete, dass ich in 70 Prozent der Fälle, in denen ich etwas kaufe oder auf Mandatsbasis erledigen lasse wie EDV-Unterstützung, professionelle Anzeigen in einer Zeitung etc. beim Leistungserbringer reklamieren muss und damit nicht nur Geld, sondern auch Zeit mit Erklärungen verliere.

Immer mehr Unternehmen oder Dienstleister verlangen von den Kunden eine Toleranz, die nicht mehr verhältnismässig ist. Sobald der Kunde bezahlt hat, hat er das Recht auf ein einwandfreies Produkt. Eine klärende Aussprache ist in solchen Angelegenheiten wichtig, auch wenn wir als schwierige Person wahrgenommen werden.

Wir verschaffen uns einfacher Gehör, wenn wir durch das „Ich“ sprechen. Etwa so: „Ich bin nicht zufrieden mit Ihrem Produkt“, statt „Ihr Produkt ist nichts wert.“
„Ich möchte entschädigt werden“ oder „Ich finde, Sie sollten mich entschädigen“, statt „Sie müssen mich entschädigen.“ Manchmal genügt es, wenn wir uns selbst hören. Bei der Anhebung unserer Stimme müssen wir sie anpassen, um eine unnötige Provokation des Gesprächspartners zu vermeiden.
Manchmal ist auch die Anwendung radikaler Kommunikationsstrategien nötig. Wenn ich beruflich jemanden anrufe, und das Gegenüber schreit seinen Namen ins Telefon (Ich finde diese Art und Weise schockierend) handle ich sofort. Ich schreie ebenfalls meinen Namen, als ob ich im Militär wäre. Dann spreche ich ohne Kommentar mit ruhiger Stimme weiter. Die Person am Telefon erkennt meistens, dass es der Ton ist, der die Musik macht beziehungsweise jenen seiner Gesprächspartnerin.

Nur ab und zu gibt es Wunder, grundsätzlich muss jeder von uns lernen sich selbst zu verteidigen. Aus dieser Sicht ist das Leben überhaupt nicht lustig. Aber sind wir dazu auf der Welt? Das ist eine enge Sicht der Dinge. Nachdem wir uns einige Male erfolgreich verteidigt haben, entdecken wir ein reiches, alternatives Feld aus Emotionen und Mitgefühl. Eine Tür öffnet sich „GANZ WEIT“. Das ist noch schöner, als das Leben nur als „lustig“ zu empfinden.

 

 

 

 

APPRENDRE À SE DÉFENDRE

Si chacun transmettait sa colère et sa déception auprès des personnes qui ont causé un désagrément, il y aurait moins de dépressions. La peur de s’exprimer en face renforce le désir de se plaindre auprès des amis, des collègues de travail ou des membres de la famille. C’est inutile!
Il faut dire les choses directement, se faire entendre à tout prix. Non pas qu’il faille s’attarder sur le moindre détail qui ne nous plaît pas, il s’agit de se positionner pour nos droits et nos valeurs. Dans le monde des affaires, de nombreux managers pratiquent systématiquement la politique de l’autruche lorsqu’il s’agit de se confronter aux thèmes désagréables. La loyauté et l’égalité sont considérées comme des valeurs subjectives, donc non rentables. Ils s’attardent sur leur propre statut, sur le bilan de l’entreprise sans prendre en considération la satisfaction des employés ou de la clientèle, bien qu’elle soit mise en avant dans leur publicité ou leur stratégie de communication. De plus en plus, le marketing sonne faux et tend un piège à l’observateur le plus chevronné, celui qui pourrait devenir un employé, un partenaire, un client potentiel. Le management fondé sur la peur et le bluff ne correspond plus aux valeurs et aux normes de la société et la met en danger.

Encore dernièrement, un fournisseur privé dans la télécommunication me disait: «Avec nos 33 000 clients, si l’on devait rembourser chaque erreur que nous faisons, nous pourrions fermer la boutique.» Je lui ai répondu que lors des 70% de mes achats ou mandats, par exemple un travail de support informatique, une publicité professionnelle dans un journal ou autre, je devais signaler une erreur au prestataire et que je perdais non seulement de l’argent mais surtout du temps à devoir expliquer, respectivement argumenter. Comme la personne est de moins en moins protégée dans son identité, de nombreuses entreprises en profitent et exigent de la clientèle une tolérance qui dépasse le bon entendement. Selon mon expérience, ces entreprises sont sur la pente du déclin, la communication est à l’agonie.

Pour en revenir aux prestations fournies: à partir du moment où le client paie, il a le droit d’exiger un produit impeccable. Il est capital de s’exprimer, quitte à se faire traiter de personne pénible.
Il est plus facile de se faire entendre lorsque nous nous exprimons à travers le «Je». Donc, dire «Je ne suis pas satisfaite de votre produit» et non «Votre produit ne vaut rien.»
«J’aimerais être dédommagée» ou «Je trouve que vous devriez me dédommager» et non «Vous devez me dédommager.»

Il suffit également de s’écouter soi-même. Dès que nous élevons la voix, il faut la réajuster pour ne pas provoquer inutilement l’interlocuteur. Mais, parfois, il s’agit de trouver une stratégie de communication un peu plus radicale. Lorsque j’appelle quelqu’un que je ne connais pas, pour régler une affaire professionnelle, par exemple, et que cette personne crie en s’annonçant (Je trouve cette manière de faire choquante), je crie à mon tour en prononçant mon nom comme si j’étais au militaire. Ensuite, je continue avec une voix sereine. La personne au bout du fil a compris qu’elle devait ménager sa tonalité, respectivement son interlocutrice.

Les managers intéressés aux relations humaines, à la qualité des prestations,  au rendement économique à long terme, acceptent les revendications de leurs employés ou de leurs clients. Dans le cas contraire, ils perdent leurs plus chers collaborateurs et clients. Pire, ils perdent leur dignité.

Dans mes coachings de communication, je précise qu’il n’existe aucun miracle, à part celui de s’assumer et d’apprendre à se défendre. De ce point de vue, la vie n’est pas marrante du tout, mais sommes-nous au monde pour nous «marrer»? C’est bien étroit comme vision. Lorsque nous avons gagné quelquefois après s’être défendu ou battu, nous découvrons un champ d’alternatives riches en émotion et compassion. Une porte s’ouvre «TOUTE GRANDE». Et ça, c’est encore plus beau que de se marrer.

 

 

Le succès de Jules Brand (Une conversation chez les Benoît)

Aujourd’hui, à dîner, M. Benoît et Germaine ont eu une conversation vraiment intéressante. A peine assise à table, Germaine a demandé à son père:

— Pourquoi as-tu justement choisi ce Jules Brand comme apprenti, au bureau, ce matin?

— Eh, ma fille, Jules Brand n’a-t-il pas l’air intelligent et comme il faut?

— Je veux bien… Mais sur les neuf candidats qui se sont présentés, lui seul est venu sans certificats, sans recommandations et nous ne connaissons même pas sa famille.

— Cela est vrai, Germaine. Mais les Brand sont sûrement des gens d’ordre et de propreté.

— Comment le sais-tu papa?

— Je vais te le dire. Avant d’entrer dans mon bureau, ce jeune homme a frappé discrètement à la porte. Puis, il s’est soigneusement essuyé les pieds sur le paillasson. Ensuite, il a ôté poliment son chapeau et, sur mon invitation, s’est assis tranquillement sur une chaise et non brusquement comme les autres… N’est-ce pas la preuve que Jules Brand est bien élevé?

— Si, papa, mais encore?

— Ensuite, il a dit simplement et distinctement ce qu’il avait à dire. Il a écouté attentivement mes questions et m’a avoué franchement qu’il ne sait rien ou peu de chose. Il a ramassé promptement une feuille de papier tombée à terre, au lieu de marcher dessus comme les autres jeunes gens, pourtant chaudement recommandés … Cette action …

— Ah ! Je comprends maintenant …

— Oui, ma fille, cette action a suffi pour me déterminer. J’ai engagé Jules Brand tout de suite, parce que ses certificats et ses recommandations, il les porte sur lui et dans sa conduite …

Les frères et sœurs de Germaine ont écouté silencieusement cette conversation. Mais, en sortant de table, Charlot s’est dit: Oh! Plus tard, je veux aussi faire comme Jules Brand.

 

 

Cours intuitif de français, deuxième année, À LA MAISON von Albert Schenk und Ernest Trösch, Verlag W. Trösch, 1922, Leçon 24, page 60, Lecture

Französisch im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion

Antoinette Vonlanthen

 

Wie oft höre ich, die französische Sprache sei schwierig zu lernen! Und doch ist sie wegen ihres Schwungs, der Melodie, der klaren Artikulation und des Sinnlichen, das ihr eigen ist, sehr beliebt. Es wäre falsch zu glauben, eine andere Sprache sei leichter zu lernen.
Wer sprachlich überzeugen will, braucht nicht ein umfassendes Vokabular, sondern in erster Linie braucht es gute Umgangsformen, eine ehrliche, authentische Art der Kommunikation, verbunden mit der Lust zu entdecken, zu spielen, die eigenen Grenzen zu erproben.

Vorurteile in den Vordergrund zu stellen hindert grundsätzlich den Fluss der Worte. Sie haben nichts mit der Sprachlehre zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. Eine schüchterne Person glaubt zum Beispiel, sie müsse viel lernen, um sich überhaupt auszudrücken zu können – und dann erst noch auf Französisch! Das sollte man mal von einer anderen Seite her denken: Schüchternheit, so glauben wir oft, sei eine eher negative Eigenschaft, da die Spontaneität fehlt. In der Realität erweisen sich schüchterne Menschen allerdings als effizient: Sie geben den Rednern die Macht, sich zu äussern, und geben ihnen den Platz, den sie selber für sich nicht beanspruchen. Gäbe es keine Menschen, die sich beim Kommunizieren zurücknehmen, gäbe es keine Wortmächtigen, die uns ihre Gedanken und Einsichten zum Leben mitteilen könnten.

Das Wort zu ergreifen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, unter anderem mit der Motivation sowie mit den verschiedenen Aspekten der verbalen Interaktion. Die Unkenntnis dieser Zusammenhänge und mangelndes Selbstbewusstsein können zu problematischen Missverständnissen, zu destruktiver Gesprächsführung und zu Konflikten führen. Auch in der Muttersprache. Sie sind eng mit der Persönlichkeit verbunden.

Auch Menschen, die es gewohnt sind, das Wort zu ergreifen, sind oft verunsichert, wenn sie eine neue Sprache lernen müssen. Nicht weil sie an ihrer Intelligenz zweifeln, nein. Es geht darum, sich neu zu positionieren, in eine andere Kultur einzutauchen, sich an einer neuer Denkweise zu reiben, theoretische Inhalte zu verknüpfen und diese durch die Anwendung in der Praxis zu vertiefen. Aus dem eigenen Denksystem herauszutreten, damit man nicht der Aussensteuerung unkritisch und hilflos ausgeliefert ist, fördert ein neues Selbstbewusstsein. Es ist eine treibende Kraft, um Französisch zu lernen.

Die Wahl der Worte, um erfolgreich einen Dialog, ein Gespräch, einen Vortrag auf Französisch zu führen, steht im Mittelpunkt der menschlichen Interaktion.
Im Institut de Langue Française et d’Expression setzen sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus der Geschäftswelt in Privatlektionen mit der französischen Sprache, der frankophonen Kommunikation sowie mit der Kunst des Ausdrucks und der praktischen Führungsdialektik intensiv auseinander.

 

 

 

 

La question de l’engagement

Antoinette Vonlanthen

Vouloir se comprendre entre individus exige un regard bienveillant sur sa propre trajectoire de vie. La rencontre avec des personnes engagées a un lien étroit avec la relation que nous entretenons avec nous-même. Rester dans de mauvaises relations favorise les mauvaises énergies et donne l’illusion de pouvoir être libéré un jour de nos responsabilités. Face au devenir adulte, la réalité quotidienne reflète une coupure brutale avec notre désir d’être compris. C’est comme apprendre à jouer d’un instrument. La voix et la mélodie, ça se peaufine. Apprendre à peindre, les formes et les couleurs, ça se travaille. S’exercer à entrer en contact avec les autres, créer une relation, s’investir personnellement, démontre la capacité à gérer les contraintes émotives tout en étant capable d’intégrer la notion de conflit et de solution. À la base du contact personnel, il y a la joie que procure la rencontre, le désir du partage d’idées et d’informations. Ensuite, dans la relation, il y a le désir du partage des valeurs, de la coopération, de biens matériels et immatériels. Beaucoup de personnes ont un esprit encombré et font la distinction continuelle entre contact, rencontre, échange relationnel et relation amoureuse, échange entre homme et femme – le couple –, entre hommes – homosexuels –, entre femmes – lesbiennes–, entre parents et enfants, entre membres de la famille, entre employeurs et employés. Être en contact avec une personne est une chose simple, spontanée, une expérience directe. Changer le cours de l’histoire ne se restreint ni à la connaissance intellectuelle, ni au contrôle permanent de l’individu afin de mieux le maîtriser.

La simplicité facilite les relations humaines

La fragmentation des formes de relations humaines, l’avarice, la fermeture sur soi, l’anxiété, séparent les individus, elle les effraie, les déstabilise. Ils ne comprennent alors pas qu’ils puissent être la source d’intérêt authentique et se ferment aux autres. La peur de trop donner est devenue une stratégie de survie. Les mauvaises expériences se cristallisent dans un modèle standard. Prendre sur soi la frustration, le négativisme dévalorise profondément l’humain. Il s’installe la méfiance, un calcul froid, une exigence démesurée face aux autres, loin de la sagesse potentielle de son propre fonctionnement. La générosité et l’ouverture renforcent la sensitivité et l’émotion. L’impression de trop avoir donné et de ne pas en avoir reçu autant cache un désespoir profond. Je pense aux parents d’enfants handicapés mentalement, ou aussi aux enfants dont un parent est malade et qu’ils doivent accompagner. Je pense surtout à tous ces innocents traités comme des objets, les personnes du troisième âge, considérées comme inutiles dans une société de performance. Curieusement, ce ne sont pas eux qui se plaignent. Non, ce sont ceux qui s’ennuient dans la vie, courent après les fantômes et cherchent des fautifs à leur malheur. Les arbres, les oiseaux, les montagnes, le vent, tout ce qui se meut dans le monde les endurcit alors que la simplicité est une ouverture aux signes intérieurs des choses. Au lieu de nourrir un esprit souple, clair et vif, ils propagent une énergie destructrice autour d’eux parce qu’ils veulent tout: un statut honorable, un bon travail, la voiture, la villa, la résidence secondaire – souvent vide –, les vacances, la richesse, l’amour, le glamour. Ils restent fermés dans leur système de pensée, de solitude, car ils semblent plus protecteurs que l’engagement personnel.

Lorsque j’entre en contact avec une personne, je prends l’initiative de m’investir dans cette interaction, je n’éprouve pas le besoin de l’instruire, de la faire changer de pensée. J’essaie de partager avec elle quelque chose de moi-même, mon expérience. La communication interpersonnelle n’est pratiquement jamais réalisée entièrement. Se sentir compris par une personne que nous ne connaissons pas est une expérience rare, unique, porteuse d’espoir. Le désir du partage avec autrui et l’ouverture envers les autres valent la peine d’être vécus. Porter de l’intérêt aux divergences nous aide à mieux nous connaître.

S’ouvrir aux autres, demande des efforts considérables

«Être intéressé à sa propre conscience et comprendre le processus de notre fonctionnement est un exercice ardu. Nous ne devons laisser subsister aucune réserve intérieure, nous devons donc être mus par une impulsion irrésistible à connaître jusqu’au tréfonds de soi-même le processus de notre être, ce qui sous-tend d’être éveillés à chaque appel intérieur, à chaque murmure, à nos craintes, à nos espoirs et y pénétrer tout en se libérant, de plus en plus. Ce n’est qu’alors – lorsque l’esprit et le cœur sont réellement simples, non cristallisés −, que nous pouvons résoudre les nombreux problèmes qui se dressent devant nous.» (Jiddu Krishnamurti).

Encore aujourd’hui, l’expérience de l’investissement personnel est considéré comme une valeur morale intime et non pas comme un processus de changement dans la détermination des valeurs. Chaque compétence professionnelle doit être supervisée, la connaissance est soumise à des contrôles permanents bien que la perte d’emploi devienne vertigineuse. Désobéir est mal, gagner de l’argent est bien, apprendre dans un cursus universitaire est hautement désirable, lire pour le plaisir n’est pas recommandable, tricher est intelligent, aimer son prochain constitue le plus grand bien, quitte à lui mentir s’il devient une charge trop lourde, même si un sentiment de honte, de peur, de méfiance, de désespoir l’envahit. Sortir de son cadre de référence représente une forme de trahison dans le système familial. Malgré l’avancement des nouvelles technologies, l’homme moderne est fondamentalement aliéné par rapport à lui-même. La conséquence est visible dans l’augmentation des dépressions et l’obésité, mais également dans le nombre élevé de suicides en Suisse, dans la manière complexe et peu compréhensible de communiquer, de garder son intelligence et ses richesses pour soi. Est-ce que ce n’est justement pas ce qui engendre l’envie, l’intolérance, le désir de vengeance et finalement la violence généralisée au niveau mondial?

Que veut dire «avoir le courage de s’investir et de vivre des relations interpersonnelles»?

Ci-dessous, quelques caractéristiques:

• connaître ses capacités
• être en confiance avec son intuition
• être simple, authentique
• être libre de choisir
• ne pas se sentir obligé de satisfaire les attentes des autres
• reconnaître, jongler et accepter ses propres limites
• accepter le doute et être capable de le formuler
• pouvoir faire une erreur et en supporter les conséquences
• chercher à être clair
• avoir la capacité de s’amuser avec sa connaissance, avec les faits
• jouer avec les mots
• accepter d’être critiqué
• aller au bout de soi, sans calcul
• savoir recevoir
• favoriser la découverte
• se dépasser
• innover

et aussi

• se faire respecter
• refuser la manipulation
• refuser une manière de communiquer infantilisante

Comprendre le désengagement pour mieux y faire face

Sur le lieu du travail, lors de voyages, de réceptions, nous sommes parfois en présence de personnes que nous n’avons pas choisies. Elles nous donnent l’occasion de nous ouvrir à notre propre expérience et à intégrer en soi le processus même du changement. Mais, que faire lorsqu’un interlocuteur est fermé, introverti, refuse le dialogue? L’expérience dans notre entourage, la connaissance en sciences humaines nous apprend, par exemple, que les enfants manipulés psychologiquement, c’est-à-dire exploités par leurs parents, ou qui ont subi des actes de violence ou ont été abusés sexuellement, restent souvent jusqu’à un âge avancé, ou même durant toute leur vie, dans l’incapacité de formuler leur pensée, de mettre des mots sur leurs émotions. Le corps et l’âme sont déchirés.
Pour croire profondément en l’humain, il est intéressant de saisir les raisons diverses du désengagement personnel. Derrière les façades, le cynisme glacial et l’arrogance peuvent se cacher la maladie, la pauvreté, les envies suicidaires, la peur existentielle, l’ignorance et aussi la méchanceté, la frustration, un comportement destructeur. Le refus de s’investir et d’entretenir des relations représente l’incapacité de franchir les limites d’un monde étriqué, d’un quotidien figé. Celui dans lequel chacun de nous est vite emprisonné si nous ne faisons pas de l’investissement personnel un exercice quotidien.

L’indépendance d’esprit, la créativité, la confiance en soi sont facilitées lorsque l’autocritique et l’autoévaluation sont considérées comme fondamentales et que l’évaluation par autrui est vue comme secondaire. Suivre des cours de français, ou une autre langue, chercher à mieux communiquer, sont des moyens puissants pour se libérer des contraintes qui nous sont imposées ou que nous nous imposons à nous-même! Bien que les relations humaines ne puissent être définies dans un simple catalogue, il est intéressant de connaître les valeurs que nous voulons défendre et suivre un fil rouge de notre développement personnel.

Quelles sont les qualités attribuées à une personne libre et engagée?

Elle

a.   répond à vos questions, à votre lettre et e-mails
b.   pose des questions si elle ne comprend pas
c.   s’intéresse à vous, à vos idées
d.   cherche à vous faire plaisir
e.   vous remercie
f.    ne cherche pas à vous séduire pour obtenir quelque chose de vous
g.   sait convaincre par des mots simples
h.   sait écouter
i.    montre ses émotions
j.    n’a pas peur de donner des raisons à ses refus
k.   encourage le partage
l.    ne mentionne jamais le temps qu’elle pourrait perdre
m.  ne dit jamais «pas de problème»
n.   vous fait sentir que vous êtes important
o.   formule ses propres doutes
p.   se fait excuser si elle fait des erreurs
q.   ne délègue pas une demande personnelle qui lui est adressée
r.   vous donne son avis si vous le lui demandez
s.   vous conseille spontanément si vous le lui demandez et ne vous répond pas immédiatement «C’est à vous de savoir»
t.   vous fait de meilleures propositions si elle critique votre activité
u.  prend contact avec vous si la sympathie s’installe et n’attend pas que vous fassiez le premier pas
v.   a le courage de parler avec «je» et non pas «on / nous» lorsqu’il s’agit de prendre position et de décider
w.  vous critique en donnant des raisons concrètes
x.   pense ce qu’elle dit et elle fait ce qu’elle dit
y.   se réjouit que vous pensiez différemment d’elle
z.   vous sourit et a un minimum d’humour

L’investissement personnel est comme une marque protégée, une marque de santé. Elle se trouve partout et nulle part; là où l’on s’y attend le moins!

Le goût du risque

Dans notre société moderne, se sentir victime est devenu une banalité, presque une mode: sous l’emprise des responsables politiques, d’un système familial malsain, d’une entreprise visant des rendements toujours plus élevés, la liste est longue. Chacun de nous a vécu au moins une fois un événement traumatique ou même plusieurs, graves parfois. Cela ne justifie pas notre mauvaise habitude de donner plus de pouvoir aux autres qu’à nous-même et de croire qu’ils participeront à la résolution de nos conflits. Apprendre à s’investir devient possible lorsqu’il n’y a pas d’autre choix que de risquer d’être pleinement authentique, lorsque le changement devient inévitable, la décision irrévocable.

Sortir de son cadre de référence

Se sentir digne de vivre, se découvrir, c’est faire confiance à son besoin de transformation. Vouloir être soi-même, c’est tout mettre en œuvre pour y parvenir, soit:

• se former
• prendre soin de soi
• connaître ses besoins
• se respecter
• apprendre à être seul
• être créatif
• s’exercer à s’exprimer
• se passionner pour quelque chose
• considérer l’expérience comme une richesse
• prendre en compte les difficultés de la vie comme un processus naturel
• travailler sur la motivation
• accepter de ne pas tout savoir

L’engagement, un signe de liberté et de maturité

La responsabilité personnelle est d’une importance cruciale. Prendre l’initiative de tracer un nouveau chemin tout en gardant les pieds sur terre, regarder ses angoisses en face et prendre le dessus, personne ne peut le faire à notre place. Si nous n’arrivons pas en tant qu’humain, en tant que société, à utiliser notre potentiel dans l’engagement avec les autres, l’humanité court à sa perte.
La meilleure leçon de courage, je l’ai apprise à l’école, au cours d’histoire. Appelée à m’exprimer sur une leçon que nous avions dû apprendre sur L’Empire romain et les Barbares d’Occident, j’étais debout sur le podium, face à une vingtaine de camarades de classe. Le professeur m’interrogeait sans que je sois capable de répondre. Première, deuxième, troisième question, ainsi de suite.

− Antoinette, tu n’as pas appris ta leçon ? avait-il demandé.
− J’ai lu les chapitres et j’ai oublié, avais-je répondu.

J’étais incapable de rétorquer qu’il n’y avait rien de valable à devoir comprendre les batailles des barbares. Ne pas savoir, quelle belle leçon d’humilité! J’avais obtenu la note 1 sur 10 et me suis souvenue que dans la vie, il fallait se contenter de peu! À douze ans, mes activités quotidiennes, le dessin, les bonnes rédactions que j’écrivais, les tortues qui s’échappaient du jardin, le déménagement prochain de notre domicile m’absorbaient. Tout au fond de moi, quelque chose de très fort se rebiffait à la pensée que la date de l’abdication de Romulus Augustule puisse changer le cours de ma vie!
Ce qui est difficile nous donne l’occasion de vivre des relations humaines riches, de nous investir là où c’est important, même si à certains instants, nous avons l’impression de sombrer dans le doute.

 

 

 

 

L’utilisation du genre masculin a été adoptée afin de faciliter la lecture. Elle n’a aucune intention discriminatoire.

Langenthal, le 20 mars 2017