ANTOINETTE VONLANTHEN
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Ein Französisch, das guttut.

Wenn wir sprechen und dabei eine Sprache lernen, möchten wir verstanden werden, wie wir tatsächlich sind: intelligent, liebenswürdig, höflich und empathisch. Unsere Ausdrucksweise sagt viel über unser Selbstwertgefühl aus. Ein situativer, korrekter Wortschatz und eine den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Grammatik sind zielführender, als zu viele unnötige Wörter, die wir aus übertriebenem Perfektionsstreben in einen Satz einbauen.

Weniger ist oft mehr

Wie können Sie Ihre Angst überwinden, wenn Sie Französisch sprechen? Es geht darum zu verstehen, wie sich dieses Unbehagen manifestiert.

Die schönste Sprachform erreichen wir in dem wir Themen und Erlebnisse erfassen können, formulieren und untereinander unterscheiden, emotionale Nähe spüren und loslassen können und sich entsprechend verhalten. Die Funktion des eigenen Dialekts besser verstehen hilft einen, eine Idee in die Zielsprache integrieren und konkret formulieren.

Neue sprachliche und relationale Kriterien in der Arbeitswelt

Die Erwachsenenbildung bietet verschiedenartige «didaktische Landschaften» für Interessierte, die sich persönlich und beruflich vervollkommnen möchten. Die Erfahrung zeigt, dass die Ausdrucksweise auf natürliche Art den guten und schlechten Beziehungen zwischen verschiedenen Personenkategorien unterliegt: zwischen Männern und Frauen, zwischen Manager, Kader und Mitarbeiter, zwischen Vorarbeitern und Arbeitern, Ärzte und Patienten. Das Erlernen einer Sprache ist ein günstiger Nährboden, um eine Gesamtstruktur in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen.

Hemmungen beim Französisch sprechen beruhen auf zahlreiche komplexe Quellen: schlechtes Gedächtnis, Überflut von gelehrtes Sprachwissen aber in der Praxis unbrauchbar ist, ungeeignete Aussprache und Lernlücken. Wie bei der Verdauung kann der Magen nur das aufnehmen, was er braucht. Das Überflüssige in der Sprache reizt unnötig unsere Seele. Ein sparsam aber korrekt angewandter Wortschatz, eine gute Aussprache, eine angenehme Stimme und eine durchdachte Satzstellung kommen klar rüber.

Menschen werden leider allzu oft gehört, wenn sie übertreiben oder sogar lügen. Ehrlichkeit, Rückbesinnung auf die Wortwurzeln sowie einfache Aussagen gehören zur modernen Sprache, die sich leicht in die digitale Kommunikation integrieren lässt. Doch werden wir dann auch gehört? Werden wir wahrgenommen? Wir müssen uns bewusst sein, dass wir nie ein ganzes Volk ansprechen können, sondern nur einige wenige Leute, doch auch das ist viel!

Wortschatz, Intonation und Artikulation

Achten Sie darauf, dass der Satz mit einer höheren Tonlage beginnt und mit einer tieferen Tonlage endet. Anders verhält es sich bei einer Frage, da hebt sich am Ende des Satzes die Tonlage etwas an.

Eine Sprache besteht aus dem Wortschatz, Verben und Zeitformen, Nomen und Artikeln, Pronomen, Adjektiven (Eigenschaftswörtern), Adverbien, Präpositionen sowie dem Satzbau. Ein dem Zweck entsprechender Wortschatz sowie die wesentlichen Elemente der Grammatik genügen, um verstanden zu werden. Diese Methode kann in jeder Situation eingesetzt werden, ausser wenn eine spezielle Terminologie mit spezifischen Wörtern erforderlich ist.

So stellt zum Beispiel ein Spitalaufenthalt für jeden Menschen eine aussergewöhnliche Situation dar. Hier geht es darum, Informationen zu befragen,  Bedürfnisse, Empfindungen oder Schmerz auszusprechen:

j’ai mal, j’ai soif (quoi, was?).

Die Art, sich einfach auszudrücken, kann man auch auf seine Muttersprache übertragen, indem man versucht, Antworten auf Fragen zu geben, die mit „wie“, „wer“, „wieso“, „wann“, „wo“ und „wieviel“ beginnen.
Auf Französisch würde diese Reihenfolge „comment“, „qui“, „pourquoi“, „quand“, „où“ und „combien“ lauten.

Der Wert der Stille beim Sprechen

Paradoxerweise drücken wir uns qualifizierter aus, wenn wir gut zuhören. Spricht jemand, müssen wir oft nichts ergänzen. Wir können nachfragen, Fragen beantworten oder unsere Meinung kundtun, wenn es die Situation erfordert. Je nach Interessen, Gesprächszielen und Situationen müssen wir uns zugestehen, dass wir nicht alles verstehen und auch nicht verstehen wollen, wie dieses italienische Zitat sagt: „Non c’è peggior sordo di chi non vuol sentire“, „Il n’y a pire sourd que celui qui ne veut pas entendre“ (Es gibt keinen schlimmeren Tauben als der, der nichts hören will).

Das Gefühl, in jedem Moment alles verstehen zu müssen, überfordert uns auch in unserer Muttersprache. Es wäre Heuchelei, zu behaupten, wir würden jeden und jede in jeder Situation verstehen, sei dies entweder in unserer Mutter-, in einer Sekundär- oder in jeder weiteren Fremdsprache.

Zentriert bleiben und besser Französisch lernen

Wir lassen uns auch in unserer Muttersprache oft irritieren, wenn Gesprächspartner, auch am Telefon, mit uns sprechen. Sie reden zu laut oder zu leise, zu langsam oder zu schnell. Sie hören uns nicht zu, beeinflussen uns, behaupten etwas und interpretieren unsere Aussagen völlig anders. Dies beeinflusst unser Denksystem, und wir meinen, wir müssten uns anpassen, damit wir akzeptiert werden. Das ist völlig kontraproduktiv. Wir müssen zentriert bleiben und uns auf uns selbst „konzentrieren“, das heisst, unsere Art zu sprechen beibehalten, auch wenn wir meinen, dass wir damit bei anderen nicht ankommen. Wenn wir unsere Sprache und unseren Stil weiterentwickeln, bleiben wir souverän und sorgen für ein verständnisvolles Miteinander. In der heutigen Zeit wird Unterhaltsamkeit grossgeschrieben, weil der Alltag für viele farblos und langweilig geworden ist. Ruhe, Bescheidenheit und Klugheit sind jedoch oft Eigenschaften von umsichtig handelnden Persönlichkeiten, die ein hohes Ansehen geniessen.

Reflexion kann nur stattfinden, wenn wir einander zuhören. Verstehen ist nicht möglich, wenn wir nicht lernen, dass Schweigen, Zuhören, genaues Hinschauen und Betrachten mehr bringen, als vieles und häufiges Sprechen.

Sich Fehler eingestehen, um kreativer zu werden

Wer seine Sprache beherrscht, ist gegenüber anderen Menschen viel offener. Dies heisst aber nicht, in jedem Fall Fehler zu vermeiden. Im Gegenteil, wir sind fähig, uns einzugestehen, dass wir nicht perfekt sind und es auch nie werden können. Es gibt gebildete Menschen, die eine oder sogar mehrere Sprachen fehlerfrei beherrschen, ohne dass sie wirklich verstanden werden. Ein zu grosser Wortschatz sorgt für Verwirrung und Interpretationsspielraum. Einem sehr differenzierten und präzisen Vokabular ist zwar nichts entgegenzusetzen, es fragt sich jedoch, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Wollen wir uns vom Durchschnittsbürger abheben? Was sind die Gründe dafür? Einen differenzierten Wortschatz beherrschen, heisst selektiv vorgehen. Beim Sprachenlernen wollen wir ja nicht alle kleine Victor Hugos werden, oder? Und wenn wir Beispiele brauchen, an denen wir uns orientieren können, dann halten wir uns besser an einige seiner Zitate, wie beispielsweise: „Alles gehorcht dem Erfolg, sogar die Grammatik“, „Das Schöne ist ebenso nützlich wie das Nützliche“, „Der Geist ist ein Garten“, Victor Hugo.

Das Loslassen von Gewohnheiten lässt uns offen werden für Neues

Erfolgreich sprechen heisst, im richtigen Moment, am richtigen Ort, das Richtige sagen.

Kommunikation ist ein ständig im Aufbau befindlicher Prozess, der täglich unsere Lernbereitschaft fordert. Sich Gedanken darüberzumachen, wie wir lernen, hilft uns, auch über unsere Muttersprache nachzudenken. Plötzlich kommen wir zur Einsicht, dass wir uns jahrelang der sprachlichen Gepflogenheiten und Floskeln unserer Vorfahren bedient haben. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kommt das Erlernen einer Fremdsprache einem Verrat gleich, weil es für uns unmöglich ist, alte Gewohnheiten in die neue Sprache zu übertragen. Dies führt zu Blockaden, Ängsten und Hemmungen.

Das Sprachenlernen ist ein Vorgang, der weit über das Gesprochene hinausgeht. Es kommen neue Taten, Situationen, Sichtweisen und Entscheide dazu. Ab diesem Moment setzt ein Prozess ein, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Wir beschreiten den Weg des Fortschrittes, und Worte gewinnen an Resonanz. Sich selbst sein hat eine neue Form angenommen, genau die, von der wir geträumt haben: selbstbewusstes Sprechen.

La créativité dans le phénomène du changement

Chercher à comprendre le monde est un défi autre que celui de tenir un titre ou suivre une formation rétribuée par un diplôme et la promesse qu’il ouvrira de nouvelles portes à notre destinée. Ce savoir-faire est étroitement lié au phénomène du changement, donc au lâcher prise et au rebondissement.

Réfléchir sur l’expression verbale, la sienne et celle des autres, signifie toujours avoir une intention. Qui ressent le besoin de communiquer ne peut le mettre en pratique sans être coopératif en même temps. Pour simuler, nourrir et finalement réaliser mes propres intentions, j’ai besoin de connaître les normes qui prévalent dans mon entourage ainsi que les nombreuses valeurs ancrées dans mon quotidien. Nous nous sentons reliés aux gens qui partagent les mêmes idéaux et les mêmes convictions politiques que nous, même si parfois, en les connaissant mieux, nous préférerions les ignorer. Le fait de vouloir comprendre nous place devant de gros enjeux et déclenche une abondance d’intentions, passage symbolique à l’inspiration et la créativité. Pour laisser évoluer des relations, on invente la roue.

Pour les penseurs indépendants, le fonctionnement des systèmes freine le développement

Depuis le début des années deux mille, le vivre ensemble est défini sous des sociétés différenciées : les systèmes. Chacun d’entre eux revendique le monopole de son fonctionnement sans préciser les raisons qui soutiennent ou mènent à l’enrichissement de l’ensemble de la société. Wikipedia, en allemand, décrit la politique comme « régulant les affaires d’une communauté par le biais de décisions contraignantes ». Or, l’Église et l’État, l’économie et la politique, la médecine et l’éducation, représentent des systèmes dans lesquels il s’agit d’interagir en fonction d’une administration et de sa représentation vers l’extérieur au lieu de développer un – précieux – réservoir d’idées. Le système perd donc son attractivité et devient inefficace, raison pour laquelle les changements sont difficiles à mettre en place. Une personne étroitement liée à un ou plusieurs systèmes est souvent empruntée lorsqu’il s’agit de mettre en scène une rhétorique individuelle. Peu habile dans les capacités cognitives, elle s’en remet plus au concept global du système que d’instaurer la confiance, tendre vers l’égalité entre hommes et femmes, rejeter la violence, favoriser l’innovation.  Au centre d’un système déterminé, la personne considère plus facilement les activités artistiques – en particulier celles des femmes – comme des compétences professionnelles peu rentables.

La raison de cette division au sein de la société est liée à la croyance que la vérité n’appartient qu’à des groupes distincts capables de lier les pires contradictions. La finesse nécessaire dans un système est de toujours de garder un œil ouvert « avec l’autre » et non « sur l’autre ». Accepter des opinions divergentes est le meilleur instrument pour de meilleures solutions. On pourrait donc dire qu’un système devrait faciliter la transparence, la propagation d’un mouvement social et économique équilibré, représenter des entités morales visant à encourager des actions créant du sens. Or, les systèmes sont principalement constitués de différentes parties en réseau dans lesquelles les contraintes étouffent la créativité et où personne ne se sent moralement responsable. Pour cela et pour d’autres raisons, de moins en moins de gens parmi nous sont habitués à gérer quelque chose et ne recherchent pas non plus des moyens pour en être capables. L’inquiétude, la peur ou la lâcheté en sont probablement les motifs principaux. Il est facile de justifier sa position à travers le mépris et le rejet d’un présupposé « idéalisme subjectif », reflet d’une profonde amertume appelée « consensus, plus précisément élimination ».  Ce manque de réflexion et d’analyse favorise les systèmes frauduleux de la cybercriminalité. Non pas des personnes individuelles sont remises en cause, mais les groupes dirigeants des systèmes qui fonctionnent dans l’anonymité administrative. Ces mécanismes invisibles forment un terrain idéal pour les transgressions d’ordre juridique. Les auteurs ou les organisations frauduleuses, repérables seulement après l’analyse concrète du fonctionnement d’un système, utilisent le manque de transparence, l’anonymat ainsi que les mécanismes techniques à leur avantage.

Être une personne bien (morale), une vertu acquise dans l’enfance et sans lien avec un titre attribué

Se diriger vers le futur, c’est être capable de comprendre le passé, de l’avoir géré et d’en tirer le meilleur. Ces trois conditions forment le sens moral. Ils font partie d’un processus créatif qui remonte à la petite enfance, à l’instant où le développement du langage et de la pensée du nourrisson se construit, même s’il ne parle pas encore. Les mots et leur résonance sont, dans une large mesure, une question d’intimité, de soins et de compassion. Le petit enfant entouré d’affection et d’interactions émotionnelles bienfaisantes avec les adultes, ressentira plus de facilité à vivre avec eux que s’il avait vécu des sentiments d’abandon. C’est le cas des enfants hospitalisés sur une longue durée, des migrants ou tous ceux qui ont été isolés pour une cause ou une autre. La plupart d’entre nous, à l’âge adulte, démontrent une grande flexibilité et s’adaptent facilement, conditions permettant notre survie. Nos besoins matériels et sociaux changent selon des contextes qui, malgré nous, ont été constamment modifiés. Ces modifications favorisent la vulnérabilité et influencent la manière de réfléchir sur notre statut. Se remettre en question définit notre personnalité car lorsqu’il s’agit de planifier notre devenir, nous sommes quotidiennement en opposition avec la nature humaine. Le statut est devenu le résultat d’un endoctrinement quotidien, le culte de notre société, l’obsession par le biais de la publicité
« être quelqu’un » ou acquérir quelque chose pour devenir ce quelqu’un, en quelque sorte représenter un objet parmi d’autres. En poussant la réflexion, on pourrait ajouter „être le produit d’un système déterminé“.

Comment les gens devraient-ils savoir ce qu’ils veulent et ce dont ils ont vraiment besoin s’ils se sentent comme ceux qui n’ont consommé que des aliments dont le goût a été altéré – trop sucré, trop salé, aromatisé artificiellement – et qui ne peuvent plus goûter les fines nuances des produits naturels. Le « quoi » et le « combien » – dominent le quotidien et le « comment faire » appris au jardin d’enfant a perdu du sens.

Comprendre les intentions des autres sans monnayer les tissus de relations

Le raisonnement est le résultat d’une communication de groupe sur un esprit de fond partagé. Notre intelligence sociale et notre langage vont de pair. En tant qu’êtres vivants naturellement doués, nous pouvons reconnaître les intentions des autres et ainsi, nous sentir reliés, prêts à nous mettre au diapason des autres. De ce point de vue, l’attitude créative pourrait être considérée comme un acte moral : se distinguer des autres, non pas pour être mieux ou chercher le pouvoir, mais pour souligner sa différence et tenir en équilibre le groupe.

Dans les relations de la vie sociale et la vie des affaires, les interactions humaines profondes facilitent le raisonnement. Elles nous permettent de nous sentir concernés par une expérience, un thème, une vision et nous donnent envie d’être responsables. En revanche, l’indifférence représente en quelque sorte une rébellion lors de laquelle le langage et l’action sociale sont subtilement monnayés ou utilisés à des fins autres que le partage. L’altruisme, attitude généreuse libre et gratuite, libérée des contraintes, ressemble fort à l’attitude créative, à l’expérience spirituelle. Non seulement, elle apporte du réconfort, elle sert de modèle de société. Beaucoup parmi nous, interprètent les mots de „morale“ et „créativité“ de manière fantaisiste. Pour ma part, j’ai fait l’expérience qu’être une personne morale ne veut pas dire renoncer au plaisir, mais à la frivolité. Comprendre le renoncement ne concerne donc pas seulement une cause matérielle mais comprendre une forme de toxicité mentale, celle que nous retrouvons dans les cercles des relations imposées. Là où le motif du profit plane, le partenariat social propage une fausse idée de la sécurité matérielle. Le fruit d’un système sous-développé peut être comparé au constat du nombre élevé de personnes âgées ayant porté la plus grande partie de leur vie une responsabilité professionnelle et qui malgré tout, perdent leur emploi et/ou reçoivent des retraites indignes de leurs engagements. Cette réalité donne le vertige.

Les créateurs et créatrices redonnent la vie

L’adulte doté d’une curiosité insatiable se renseigne, pose des questions, cherche des liens de causalité pour les mettre en relation. Il lui est plus facile de lâcher la bride. Le défi des gens créateurs – sans lien avec les capacités artistiques – est donc bel et bien de sortir du rang et de transgresser les idées reçues. Ils ne le font pas pour jouer un rôle, mais pour donner du sens. Porter une attention particulière à ces éléments engendre des résultats extrêmement bénéfiques. Créer une nouvelle dimension en vue de préserver l’intégrité des créateurs est essentielle. Elle répond à un besoin intuitif de comprendre à partir de l’observation, l’écoute, la vue, le ressenti et d’associer ces différents éléments entre eux, afin d’obtenir une réponse. La motivation de la curiosité de l’enfant part de là. Par contre, la créativité vantée dans les milieux professionnels débouche trop souvent sur des considérations économiques. Les managers, formés avant tout à mesurer, comparer, produire, calculer, taisent leur intuition. Donc, quand un collaborateur fait preuve de curiosité, elle est considérée comme un danger, un risque à éviter, un idéal sans consistance.

Ne pas savoir, taire un fait, refuser, une réalité quotidienne

Chercher à comprendre et amorcer le changement ne donnent pas de réponses immédiates, d’où le malaise ressenti par de nombreuses personnes en quête de résultats rapides. Dans une société déterminée par l’efficacité, ne pas pouvoir répondre à une attente, une question, un désir, signifie pour certains afficher une faiblesse, un échec. Il n’y a rien de honteux à dire que nous n’avons ni la connaissance ni l’expérience de ce qui nous est demandé. Le désastre réside dans le fait d’être incapable de le reconnaître ou de donner l’impression à la personne censée apporter une réponse,  que si elle n’en a pas, elle est sur le mauvais chemin, ou du moins sur un chemin classé idéologiquement comme malsain.

Admettre de ne pas savoir nous met sur une piste de ce quelque chose d’inconnu qui pourrait être développé, vers lequel un nouveau regard pourrait être tendu, afin d’y coller un nom. Dire non ou je ne sais pas, c’est dire à l’autre que je suis différent de lui, mais surtout que je suis à une autre « place » que celle que l’autre attend de moi.

Face au non-savoir, il n’y a qu’une façon d’être sincère, il y en a cent d’être habile, comme faire des recherches, se renseigner auprès d’experts ou poser des questions au bon endroit. Devant un refus, nous pouvons en rechercher les raisons, proposer des alternatives, redéfinir un projet ou simplement admettre que le moment pour un oui n’est pas le bon ou que le contexte est inopportun à notre demande. Les caractéristiques de notre personnalité ne déclenchent que rarement la cause d’un refus. Elle est souvent due à la variabilité inhérente de la situation actuelle, à un jugement hâtif ou aux préjugés, à la divergence des intérêts ou à la conformité hiérarchique. Lorsque le non caractérise le mal-être, le désintérêt, l’égocentrisme ou une attitude arrogante, notre responsabilité n’est pas non plus engagée. C’est sa formule inadéquate qui en est la cause ou si le « non-savoir » dissimule une vérité plus profonde, parfois adéquatement tue ou manipulée, la cachoterie, c’est le caractère moral de la personne qui est en jeu.

Être créateur ou créatrice dans le sens de l’acte social

Être véritablement créatif signifie reconnaître que nous sommes prisonniers de nous-mêmes et donc que nous sommes capables de nous libérer des opinions des autres, de nourrir notre fascination pour les choses qui nous entourent, nous libérer des apparences trompeuses et des préjugés, „être éveillé.e“, trouver les mots justes pour qu’ils aient un impact. Il n’existe aucun catalogue garantissant notre devenir. En revanche, il existe des pistes intéressantes.

Quelles sont les caractéristiques psychologiques des « créateurs » ?

1. Quitter le berceau

Quitter tôt ou tard l’environnement familial ne veut pas dire le trahir, c’est vouloir aller à la conquête de sa propre vie et ainsi, partager cette richesse. Prendre le risque de s’affirmer est une condition pour devenir adulte.

2. Être motivé et s’engager

Être convaincu d’un sentiment ou d’une idée mène à une prise de décision et pousse à agir. L’échec n’est pas perçu comme une défaite, mais comme un signe lucide et révélateur : il y a une autre piste à prendre ! La motivation se trouve dans l’intérêt que nous portons aux choses, aux différents thèmes, dans la compassion que nous témoignons aux personnes.

3. S’accepter

Reconnaître ses émotions, être ouvert.e à toutes les pensées, prêt.e à faire évoluer ses croyances personnelles, favorise l’innovation. L’ouverture à l’expérience, à l’originalité dans tous les domaines révèle un terrain propice à la création. L’acceptation de soi s’impose alors comme l’achèvement d’un travail de développement personnel.

4. S’estimer

La maîtrise émotionnelle est liée à un comportement extraverti, favorisant les contacts sociaux. Le créateur valorise son œuvre, l’échec fait ainsi l’objet d’un véritable renouvellement et non pas d’une simple défaite. L’estime de soi présuppose enfin ne pas plaire à tout le monde.

5. Être différencié

Accepter d’avoir des idées inhabituelles, en grand nombre, dans différents domaines, donne à l’élan créateur toute sa force. Se connaître permet finalement d’accepter l’autre tel qu’il est.

6. Aimer la contradiction

Être prêt à changer d’idée afin de transgresser une opinion au départ estimée pourtant juste. Les souvenirs, notre expérience et notre imagination nous amènent à recréer quelque chose de nouveau. La contradiction n’est pas le début de la défaite, c’est aller au contraire au-devant de la difficulté pour mieux la transformer.

7. Prendre du recul

Lâcher prise permet de se dégager des mécanismes comportementaux, par exemple rejeter ses propres erreurs sur les autres, remettre en question des stéréotypes sociaux sur la condition féminine ou masculine, faire le vide pour s’ouvrir à quelque chose de nouveau, être prêt à vivre une expérience unique.

Rechercher la solitude est la preuve d’une grande maturité et non pas d’un refus social (ou d’une sociophobie).

8. Jongler mentalement

Pour le créateur, peser le pour et le contre d’une idée, d’une décision, la refuser, l’accepter pour mieux l’abandonner, renverser une situation, toutes ces composantes font partie d’un processus naturel. La complexité apparaît alors comme l’élément moteur de la motivation. Le jeu n’est pas seulement réservé aux enfants, il démontre un esprit souple (flexible) et constructif.

9. Imaginer, simuler et mettre en scène

Sortir du cadre de référence donne au créateur le sentiment de vivre plus amplement, car il étouffe dans l’habitude. Il met en scène une nouvelle version de sa découverte. Celle-ci peut être perçue comme infantile, alors que ce n’est que la représentation d’une transgression par rapport à ce qui est déjà connu. L’imagination n’est jamais quelque chose de dangereux ! Que nous le voulions ou non, elle bouillonne sans cesse. Nous avons tout intérêt à l’accepter telle quelle.

10. Prendre des décisions rapidement

Le créateur, tout en jouant avec la complexité, conscient de la dynamique créative, arrive à se positionner naturellement. Ce n’est certes point une solution de facilité, mais plutôt un aboutissement du processus de transformation qu’il peut vite décider ainsi.

11. Associer librement les idées et les images

Que ce soit dans la littérature, dans le vécu, la connaissance ou les rêves, le créateur a besoin de combiner, consciemment ou inconsciemment les images, les idées et les sentiments.

Qu’est-ce qui empêche la créativité ?

a) Se définir à travers des valeurs traditionnelles sans lien avec notre talent
b) Vouloir le beurre et l’argent du beurre
c) Accepter la malveillance
d) Refuser la critique
d) La dépendance

Qu’est-ce qui favorise la créativité ?

a) Se définir à travers son potentiel
b) Faire des choix
c) Refuser la malveillance
d) Accepter la critique
d) L’autonomie

DÉCLARATION D’AMOUR ENTRE LA FLEUR DE PISSENLIT ET LA PIERRE

« Le jaune, tel un rayon de soleil caressant ma surface ennuyeuse, est ma couleur préférée », dit la pierre.

« Une surface ennuyeuse ? » demanda la fleur, indignée. « Tu donnes l’impression, si tu le désires, de pouvoir régner sur l’humanité ou de l’écraser ».

« Oui, c’est justement le drame. Un individu peut me prendre dans sa main et me lancer contre une vitre. Je suis utilisé de manière odieuse pour qu’il puisse mieux déverser sa colère. »

« Et moi », dit la fleur, « dès mon réveil au printemps, mes jeunes feuilles peuvent être servies en salade. Les petits enfants m’apprécient d’une façon bizarre. Ils coupent ma tige et m’offrent comme cadeau aux mamans ou aux institutrices. Elles sont remplies de joie mais aussitôt après, je meure. »

« Au moins, tu fais plaisir à quelqu’un », dit la pierre, optimiste. « Moi, je ne suis qu’une simple matière grise. »

« Tu te méprends sur ta condition », dit la fleur. « Grâce à toi, les humains construisent des maisons. »

La pierre, inconsolable, répond : « Une à une, nous sommes entassées pour devenir un mur. Comme notre couleur est ennuyeuse, les individus nous couvrent de blanc, puis nous oublient. Ils nous plantent des clous, nous blessent et suspendent des trucs horribles. Non, être pierre n’est pas de tout repos. Quand je peux égayer un mur de jardin, je me sens mieux. Le soleil nous chauffe, un chat ou quelqu’un d’autre s’assoit sur nous les pierres. Alors, nous nous sentons utiles. »

La fleur écoute attentivement et poursuit :

« Est-ce que tu sais qu’au début de l’humanité, des groupes d’individus t’ont baptisé <pierre> et qu’ils ont aussi donné ce nom à des êtres humains nouveau-nés à leur naissance ? Ils s’appellent alors une vie durant <Pierre>. D’autres groupes humains t’ont baptisé <Stein>. »

« Quoi ? Ils m’ont donné un nom et ensuite, ils l’ont pris pour eux ? C’est incroyable. Comment est-ce possible, petite fleur ? »

« Mon cerveau est minuscule, il contient peu de place pour des réponses, mais je suppose qu’au début de la création de la terre, sur le sol, il y avait seulement du sable et de la roche. Quand le premier homme est né, il se trouva nez à nez un petit morceau de roche, comme toi et il l’a prise dans la main. Dès lors, pour sceller son amitié avec elle, il l’appela <pierre>. Au fil du temps, poursuit la fleur, une multitude de Pierrots ont vu le jour. Il y eut même un génie qui vit le jour, il s’appela <Einstein>. »

La pierre, émue aux larmes, se déplaça avec peine vers la fleur de pissenlit et chuchota : « Toi, mon rayon de soleil, tu me redonnes espoir et je constate combien j’avais une tête dure. Sois certaine que je ne t’écraserai jamais. Tu es petite et fragile mais si intelligente ! Moi, je suis un peu lourde à comprendre. Ensemble, nous formons un beau duo. Nous pourrions nous nommer Pissenlit-sur-Pierre et donner naissance à un lieu. »

Comme jamais, la fleur de pissenlit éclata de jaune.

 

 

 

Design linguistique à l’ère de la numérisation

La maîtrise de la langue maternelle – si elle s’avère possible –, d’une seconde langue ou étrangère,  dépasse la fonction linguistique comme l’utilisation du vocabulaire, la grammaire ou de la prononciation. S’exprimer verbalement prend sa source dans des fonctions psychologiques comme l’image de soi, la mémorisation, l’empathie, la capacité de se faire une idée des faits, de ressentir l’émotion, d’observer, d’imaginer, pouvoir nommer, comparer et décrire. Maîtriser une langue, c’est rendre l’énoncé accessible à des milieux différents et le faire accepter par la majorité d’entre eux.  Plus que jamais, à l’époque du numérique, c’est résister et préserver le feu intérieur. Les systèmes ou classification de catégories rendent la perception de l’identité humaine au sein d’une collectivité plus transparente. Des sous-groupes seraient imaginables, par exemple pour le discernement, l’imagination et la raison. Cependant, le danger est de se perdre dans la nébulosité des thèmes, une forme d’intellect inintelligible, et ainsi de s’écarter de l’essentiel : la dignité humaine.

Certitudes et solitudes

Porter de l’importance à son style d’expression verbale sous-entend « être » maître de soi dans un système individuel et collectif :

  • considérer au plus près ses besoins et convictions pour être compris là où il importe, 
  • connaître les systèmes de pensée dans lesquels nous désirons progresser,
  • prendre des risques, faire des erreurs, vivre l’échec ou le succès

 Plus nous combinons nos facultés, plus nous nous approchons d’une manière originale de nous exprimer et de nous faire comprendre.

1. LE SYSTÈME DE LA RELATION SOCIALE

Le patriarcat, les familles monoparentales, l’immigration, les problèmes écologiques, les épidémies, la globalisation, la pauvreté, l’alcoolisme, le manque de formation, le chômage sur une longue durée, l’immigration, la violence psychique et physique ou même le refus de la pensée émancipatoire favorisent les troubles du développement affectif de l’enfant. Ils peuvent engendrer des traumatismes au cours de la petite enfance, la scolarité obligatoire, la formation professionnelle et l’entrée dans le monde du travail : blocage langagier intense, utilisation des rapports de force, incapacité de concentration, manque d’enthousiasme, difficulté de mémorisation, dépression et problème relationnel. D’autres facteurs peuvent créer un barrage mental à la créativité comme une maladie chronique s’intègre à la personnalité. Mais, ces mêmes mécanismes peuvent également inciter un individu dans certains cas à découvrir et utiliser un énorme potentiel dans de nouveaux domaines. Ce processus de résilience génère une énergie considérable et donne une qualité exceptionnelle à la relation avec les autres. Promouvoir ces compétences dépend de l’expérience et des conditions vécues entre enfants et parents ou autres personnes nourricières, éducateurs, étudiants avec enseignants, formateurs et professionnels avec mentors dotés de capacités permettant de reconnaître l’efficacité prête à germer des apprenants et d’en tenir compte lors de l’instruction.

2. LE SYSTÈME DE L’ORGANISATION EN ENTREPRISE

Dans les entreprises, en raison de la séparation des compétences personnelles et professionnelles, les relations humaines sont amputées de leurs dimensions émotionnelles. La majorité des adultes rêvent de pouvoir vivre une intelligence simple et fluide, d’être compris simplement à travers un dialogue plausible, sans devoir se justifier, expliquer ou raisonner dans une atmosphère tendue. Comprendre l’organisation en entreprise simplifie l’explication de la vie psychique et de la conscience personnelle, à savoir

  • la représentation de notre position sociale
  • le savoir être et le savoir faire face aux relations humaines
  • les enjeux et la réorientation professionnelle
  • la marche de l’entreprise

3. LE SYSTÈME DES CROYANCES

Classifier l’utilisation de catégories (ou sous-systèmes) facilite la compréhension pour la pensée divergente dans une orientation terminologique.  En vue du dénouement des tensions relationnelles et des situations conflictuelles dans divers milieux, elle facilite la vulgarisation et l’interaction entre les divers acteurs. Ce sont les catégories suivantes :

  • familiaux,
  • religieux,
  • artistiques,
  • économiques,
  • politiques,
  • informatiques,
  • culturels,
  • de santé ou de sport. 

4.  LE SYSTÈME DE LA COMMUNICATION VERBALE

Dans ce système, la classification sert à comprendre la nécessité de se réinventer, créer son propre style d’expression en jouant avec les influences, les enchaînements relationnels, les connexions, les coopérations, l’équilibre entre l’image de soi, les attentes extérieures, l’interaction sociale et les retombées sur sa personnalité et dans la collectivité. Il s’agit de construire une identité flexible dont les composantes reposent sur un choix varié d’intérêts  :

  • la langue relationnelle ou sociale,
  • la langue de l’information,
  • la langue professionnelle : journalistique, informatique, médicale, psychologique, etc.
  • la langue littéraire 

À l’intérieur du système de communication, il y a la représentation de notre personnalité : pouvoir se créer une sphère de réflexion, « se réfléchir » en soi-même. C’est une force qu’on pourrait également appeler de « lumière », d’entendement (Vernunft), de raison, de conscience. Les forces de notre âme ne sont rien d’autre que des abstractions, des opérations métaphysiques.

5. LE SYSTÈME DE LA LINGUISTIQUE APPLIQUÉE

Relativiser l’idéologie digitale
À l’intersection des connaissances informatiques et digitales, l’acquisition et la construction de la langue prend une dimension inédite, dont la grammaire, le vocabulaire, la syntaxe, la sémantique, la phonétique, la compétence discursive et les outils de formation à la communication orale et écrite. En raison des formes de communication à distance sur Internet, le langage dialogique et spontané rend sa viabilité limitée. La liberté de l’intervention individuelle à toute heure dans chaque circonstance s’écarte de l’instruction en formation continue. Trop longtemps, les milieux politiques, scientifiques, économiques ou journalistiques ont détenu le monopole de la communication. Au fil du temps, de simples personnes civiles, ignorées par ces milieux, ont réalisé qu’elles avaient, elles aussi, leur mot à dire. Elles se sont saisies de l’idéologie digitale pour mener la résistance. S’en servir uniquement en vue de prendre sa place dans la société, à savoir partager ses opinions et donner des réponses avant que les vraies questions soient posées est devenue un modèle de fonctionnement efficace. La capacité naturelle à s’ouvrir à de nouvelles choses facilite la transgression de vieux schémas et renforce le sentiment d’appartenance. En même temps, cette ouverture est devenue une zone saturée d’informations, ce qui atténue la cohérence du propos, l’effet de surprise et l’authenticité de la personne.

Linguistique connectée aux réalités
S’impliquer individuellement, comme l’encadrement des collègues, la prise de parole, conduire un entretien d’embauche, valoriser un proche ou une collaboratrice, demande une proximité physique, du moins une présence attentive sur la durée. Le langage en face-à-face renforce l’image/l’estime de soi dans laquelle la voix, l’articulation et la manière de dire, le regard des yeux et le comportement mental alternent dans un rythme naturel. Éveiller la créativité – l’innovation – relève d’une richesse intérieure et extérieure essentielle à l’avancement de la société. Dans un premier temps, ce potentiel est invisible, voire inconscient. Le son résonne en différentes parties du corps et d’autres phénomènes, comme les mouvements du corps, l’odeur de la peau, des vêtements et du lieu où l’on se trouve, se propagent seulement dans une interaction physique. Ni les contacts sur les plates-formes dans internet, ni la technologie vocale ne tiennent compte des ondes vibratoires de l’individu.

6. LE SYSTÈME PRAXÉOLOGIQUE

Être sur cette planète est le signe que nous devons accepter de se faire confiance car nous sommes nés seuls et mourrons seuls et non sur une plate-forme invisible. Raconter des histoires, acquérir des connaissances, apprendre le savoir être, enseigner, partager des expériences en présence d’une ou plusieurs personnes est le seul moyen de partager notre vulnérabilité, les joies et les moments de découragement, de connaître ses propres qualités et celles des autres, ses défauts et ceux des autres, de découvrir la beauté d’un mot, d’un regard ou d’un visage, d’un coucher ou lever de soleil.

 

Formation d’adultes, développement linguistique, construction identitaire et créativité, Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE)

FRANZÖSISCH IN DER HUMANMEDIZIN

Das personenzentrierte Gespräch – und die dahinterstehende eigene persönliche Haltung – wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess der Patientinnen und Patienten. Möchten Sie sich die Zeit nehmen um das alltägliche Französisch als auch das medizinische Vokabular für das Konsultationsgespräch zu üben? Professionelles Französisch verlangt sprachliche Finesse und erfordert ein angepasstes Vokabular, korrekte Syntax, zum Beispiel die Verwendung eines wesentlichen Wortes in einem Satz, die korrekte Verwendung von Hilfsverben, gute Artikulation und Aussprache. Sie schaffen somit ein Vertrauensklima, das zum Wohlsein der Patientinnen und Patienten führt, Symptome lindern kann oder deren Ausbruch verhindert, erleichtert das Annehmen der Krankheit oder kann sogar zur Genesung führen.

Als Basis für die Gestaltung der Trainings nutzen wir konkrete Fallsituationen. Die Weiterbildung hat einen individuellen Nutzen und läuft anhand von Grundsätzen und Mustern ab. Diese beziehen sich auf das freie Sprechen, die Zusammenarbeit, die Vertraulichkeit und den Berufskodex. Das Training fokussiert auf eine gut verständliche Ausdrucksweise und bezieht Ihre Französischkenntnisse, Ihr Wissen, Ihre Erfahrung sowie Ihre Aussageabsichten ein.

Um den Transfer von der deutschen Sprache in der französischen sicherzustellen, entscheiden Sie frei, ob Sie die Praxisfälle und deren Inhalt auf Deutsch oder Französisch formulieren und wie sie das Gelernte neu einlenken möchten. Lehr- und Lernthemen sind:

  • Wortschatz auffrischen, vertiefen und erweitern.
  • Praktische grammatische Verknüpfungen herstellen.
  • Nachricht, Fachwissen, Informationen nachvollziehbar vermitteln.
  • Dialog zwischen Ärztin/Arzt und Patient/Patientin simulieren.
  • Beziehung herstellen.
  • Beratungsgespräche aufbauen/führen.

Der Schwerpunkt liegt auf Zusammenarbeit, Diskretion und Vertraulichkeit.

Perspektive und Entscheidung

Erfolgreich sprechen heisst, im richtigen Moment am richtigen Ort das Richtige sagen.

Kommunikation ist ein sich ständig im Aufbau befindlicher Prozess, der täglich unsere Lernbereitschaft fordert. Sich Gedanken darüber zu machen, wie wir lernen, hilft uns, auch über unsere Muttersprache nachzudenken. Plötzlich kommen wir zur Einsicht, dass wir uns jahrelang der sprachlichen Gepflogenheiten und Floskeln unserer Vorfahren bedient haben. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kommt das Erlernen einer Fremdsprache einem Verrat gleich, weil es für uns unmöglich ist, alte Gewohnheiten in die neue Sprache zu übertragen. Dies führt zu Blockaden, Ängsten und Hemmungen. Glücklicherweise sind sie in den meisten Fällen nur vorübergehend und öffnen die Tür zum Wandel.

Das Erlernen einer Sprache, z. B. Französisch, löst einen Prozess aus, der weit über die Sprache hinausgeht. Es stellt uns vor neue Situationen, Perspektiven und Entscheidungen, die die Angst vor Machtverlust und Einfluss auslösen. Dies kann sich auf das Organisationssystem des Unternehmens, in dem wir arbeiten, oder auch auf das Familiensystem, in dem wir leben, beziehen. Angesichts der beschleunigten Informationen der letzten Jahre sind die Menschen müde – ich zähle mich dazu – von der Vielzahl von Neuheiten, die sie ständig hören, sehen und lesen. Erst wenn wir wissen, was wir brauchen, können wir Prioritäten setzen und den Erneuerungsprozess ermöglichen.

Allein auf dem Weg des Fortschritts kann sich das Gedächtnis neue Worte einprägen und sie mitschwingen lassen. Zugleich können wir uns in unterschiedlichen Kontexten zunehmend glaubwürdig ausdrücken.

Worte und Bilder verschönern den Alltag

Eine Frage, die ich mich gerne stelle, lautet: Was ist Intelligenz? Das Wort ist magisch, im wirklichen Leben ist die Bedeutung jedoch eher unscharf und bietet Spielraum für Interpretationen. Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für den Sinn von Wörtern, für die sprachwissenschaftliche Forschung und was wir mit Sprache machen. Es ist eine instinktive Erfahrung für mich, und ich verstehe es als eine intensiv erlebte persönliche Geschichte. Die Schlussfolgerung, die ich daraus ziehe, ist im Wesentlichen die folgende: Der Gedanke, dass die Sprache, die Kommunikation und die Fähigkeit, Beziehungen zu pflegen und zu lieben, angeborene Tugenden sind, ist äusserst verwirrend. Diese Illusion führt zu einer tiefen Einsamkeit, als ob wir uns in einem Wald ohne Wegweiser verlaufen würden. Dank der Helligkeit von Sonne und Mond und mit Selbstvertrauen könnten wir vielleicht unseren Weg finden. Aber besteht der Zweck unserer Präsenz auf der Erde darin, mit Vögeln, Bäumen, Pflanzen und Insekten zu kommunizieren?

Die Werbung legt nahe, dass Intelligenz ein intellektuelles Fragment ist, das denen gehört, die wissen, wohin sie gehen und was sie tun. Aus Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass jeder von uns ─ mit wenigen Ausnahmen ─ in der Lage ist, Intelligenz als überlegene Kraft zu leben. Intelligenz ist weder wirtschaftlich, esoterisch, politisch, wissenschaftlich noch religiös. Sie ist eng mit der Fähigkeit verbunden, sich eine Meinung zu bilden, sich zu positionieren, eine Absicht zu hegen und sich individuell zu engagieren.

Wenn wir den Dialog als Tugend betrachten, sind wir geneigt, unsere Einstellung in Frage zu stellen und dann Entscheidungen zu treffen. Unbewusst findet dieser Denkprozess in der einen oder andere Weise statt. Es geht darum, unserer Absicht Form zu geben, denn: Können wir mit anderen einen Dialog führen, ohne uns auf das tiefe „Selbst“ auszurichten?

Wenn wir über das Erlebte unserer Vorfahren nachdenken und dabei unsere Familiengeschichte analysieren, können wir die Spuren erkennen, die im Laufe der Generationen hinterlassen wurden und sich angesammelt haben: Wie haben unsere Älteren miteinander gesprochen? Welche Rolle spielten sie? Wer definierte sie? Haben wir sie übernommen? Welchen Platz nahmen wir unter Geschwistern ein? An welche Szenen erinnern wir uns? Stehen sie mit Sprache, Krankheit, Urlaub, Zuneigung, Sexualität, Arbeit, Vater-Mutter-Beziehung, Geld, Untreue, Machtmissbrauch in Verbindung?

Das Entdecken unserer Wurzeln und das „Sichausdrücken“ mit neuen Worten befreien uns von den Lasten der Vergangenheit. Es ist diese Fähigkeit zu denken, Dinge anders zu machen und Neuerungen einzuführen, die es uns ermöglicht, uns hervorzutun. In diesem Sinne können wir auch eine neue Geschichte mit Bildern entstehen lassen und unsere Erfahrungen und Ideen einbringen, um Herausforderungen in den Bereichen Familie und Beruf anzunehmen.

Les mots et les images embellissent souvent ─ notre quotidien

Une question que j’aime soulever est de savoir ce qu’est l’intelligence. Le mot est magique, dans la vie réelle la signification est plutôt diffuse et laisse place à l’interprétation. Depuis mon enfance, je m’intéresse au sens des mots, à la recherche linguistique et à ce que nous faisons du langage. Instinctivement, je l’expérimente et le ressens comme une histoire personnelle intense. L’essence que j’en tire est la suivante : penser que le langage, la communication, la capacité de cultiver des relations et d’aimer sont des vertus innées, est extrêmement déroutant. Cette illusion conduit à une profonde solitude, comme si nous nous égarions dans une forêt sans panneaux indicateurs. Grâce à la luminosité du soleil et de la lune, et ayant confiance en soi, nous pourrions peut-être trouver notre chemin. Mais notre présence sur terre a-t-elle pour but de communiquer avec les oiseaux, les arbres, les plantes et les insectes ?

La publicité suggère que l’intelligence est un fragment intellectuel appartenant à ceux qui savent où ils vont et ce qu’ils font. Par expérience, je suis convaincue que chacun d’entre nous – à quelques exceptions près – est capable de vivre l’intelligence en tant que force supérieure. L’intelligence n’est ni économique, ésotérique, politique, scientifique ou religieuse. Elle est étroitement liée à la capacité de se forger une opinion, se positionner, trouver une intention et s’engager individuellement.

Si nous considérons le dialogue comme une vertu, nous sommes enclins à remettre en question notre attitude, puis à prendre des décisions. Inconsciemment, ce processus de pensée se déroule d’une manière ou d’une autre. Il s’agit de donner forme à notre intention, car pouvons-nous dialoguer avec autrui sans nous aligner sur le „soi“ profond ?

En réfléchissant sur le vécu de nos ancêtres et en analysant notre histoire familiale, nous pouvons relever les traces qui se construites et accumulées au fil des générations : comment nos aînés parlaient-ils entre eux ? Quels rôles tenaient-ils ? Par qui étaient-ils définis ?  Les avons-nous repris ? Quelle était notre place au sein de la fratrie ? Quelles scènes avons-nous en mémoire ? Sont-elles en lien avec le langage, la maladie, les vacances, l’affection, la sexualité, le travail, la relation entre père-mère, l’argent, l’infidélité, l’abus de pouvoir ?

Découvrir nos racines et mettre de nouveaux mots sur la manière de dire, nous libèrent des fardeaux du passé. C’est cette capacité que nous avons de penser, faire différemment et d’innover qui nous permet de nous démarquer. C’est également dans cet esprit que nous pouvons créer une nouvelle histoire avec des images, mettre notre expérience et nos idées au profit des enjeux familiaux et professionnels.

 

Gespräche im medizinischen Alltag auf Französisch

Die Digitaltechnologien und das autonome Lernen verändern unser Denken und Verhalten. Vorgegebene Schemen und Programme in der Informatik und in den Sozialen Medien verstärken die Tendenz, sich anpassen zu müssen und sich gegen aussen zu richten. Die Sprache orientiert sich nach Erwartungen und Mustern, die nicht unbedingt unserem wahren Selbst entsprechen, was viele Missverständnisse und auch Leid verursacht. Müssen Sie zudem noch Französisch sprechen, ist das Chaos programmiert! Nicht immer fehlt das Vokabular, oft geht es um nonverbale Kommunikation. Glaubwürdigkeit und Attraktivität beginnen im Kopf!

Wörter widerspiegeln die eigene Persönlichkeit, Französisch sprechen hat mit Charisma zu tun:

  • Sprechen Sie mit den Patienten „personenzentriert“
  • denken Sie nach wie Sie Deutsch sprechen
  • lernen und verbessern Sie Schritt für Schritt Französisch und suchen Sie Berufskollegen (oder Trainer, Trainerinnen) mit denen Sie „en face-à-face“ diskutieren können
  • gehen Sie sparsam mit Kommunikations-, Lern- und Arbeitsabläufen um
  • stellen Sie souverän Ihre Eigenart in den Vordergrund
  • entwickeln Sie eine ganzheitliche Denkweise, die sowohl Ihre Sensibilität als auch Ihren Intellekt miteinschliesst
  • schreiben Sie Ihre Gesprächsabsichten auf und setzen Sie diese bewusst um
  • bilden Sie kurze Sätze, sprechen Sie klar und deutlich
  • führen Sie heikle Gespräche in dem Sie das Vokabular nach bestimmten Kriterien gestalten
  • berücksichtigen Sie die eigene Identität und die des Unternehmens, des Spitals, der Praxis
  • gestalten Sie Gespräche zwischen Frau und Mann neu
  • beobachten Sie Missverständnisse zwischen den Linien oder auf nichtsprachlicher Ebene
  • lösen Sie blockierte Kommunikation zwischen mehreren Hierarchieebenen
  • nehmen Sie Integritätsverletzungen und Einschränkungen der Selbstbestimmung von Frauen wahr und formulieren Sie Ihre Einwände
  • seien Sie zuerst herzlich, dann sachlich
  • zeigen Sie Wertschätzung und schenken Sie viel Zeit. In der heutigen Zeit ist es ein Zeichen von Exzellenz!
  • bauen Sie authentische Beziehungen auf
  • suchen Sie nicht nur den Erfolg

Das Einzeltraining „Ärztliche Gespräche auf Französisch führen“ findet im Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE) in 4900 Langenthal, statt: +41 31 312 68 68 und +41 62 922 23 22.

DÉVELOPPEMENT PERSONNEL ET COMMUNICATION


Une personne charismatique séduit le public par ses attitudes dirigées vers la simplicité, le courage et l’originalité.

Vous rêvez de vivre votre différence ? Devenez humble, exprimez vos pensées clairement et partagez le meilleur en vous.
Un entraînement en quelques lignes :

Faciliter la résilience
Être capable de travailler à sa cohérence, accepter ses erreurs en restant libre de préjugés à son égard, s’excuser de ses faux pas auprès de partenaires démontre les caractéristiques de notre propre vulnérabilité et par là, une plus grande humanité.

Véhiculer un sentiment d’appartenance
Il vaut mieux partager les privilèges qui nous ont été octroyés que de les étaler au grand jour en vue de nous donner un sentiment de puissance par rapport aux autres.

Réfléchir sur le passé
Contrairement à ce que nous font croire beaucoup de personnes rationnelles, éprises de positivisme et de recettes psychologiques, ruminer de temps en temps fait partie du processus de développement. Les étapes de la dépression servent à récupérer de l’énergie. Analyser, par contre, facilite la compréhension, la transformation et la résolution de problèmes. Regarder en arrière est une condition pour repartir avec de nouvelles lunettes et permet de poser des objectifs plus près de notre réalité.

Mettre des priorités
aide à se projeter plus sereinement et prendre pied dans l’inconnu.

Transmettre son énergie
Créer de l’atmosphère soi-même évite de chercher la force à l’extérieur ainsi qu’auprès de personnes sensées nous aider à vivre, voire prendre la responsabilité pour notre vie.

Rester libre
Ne pas se disperser dans des associations ou des comités laisse une grande marge de manœuvre pour les réels problèmes. Les groupes, de par leurs systèmes conventionnels, cimentent plus facilement les racines d’un malaise.

Dégager le sens du contact
Être généreux.se dans notre manière d’être est bien plus important que le choix de vêtements à la mode. Pourtant, avoir du style dégage un esprit souple.

Ce qui nous rend digne
Faire attention à la tonalité, la tenue de son corps, ses gestes, la clarté des mots, la manière de s’exprimer, même avec un physique mutilé par un accident ou une maladie, renforce la beauté d’une personne.

L’ouverture d’esprit
Coopérer tout en étant orienté vers la pratique, planifier son savoir, par exemple l’apprentissage des langues, démontre la joie de vivre.

La vie est autre chose qu’un programme défini
La société, c’est-à-dire l’homme, se construit sur la base d’expériences inattendues et poursuit une logique naturelle comme le renouvellement des saisons. Être attentif à chaque chose démontre une forme de respect et de bienveillance.

Découvrir le charisme à travers la découverte des mots
Les mots donnent du relief à la pensée et déclenchent l’action. Entraîner la parole sur le vécu met en route de nouvelles perspectives, permet d’avancer en osant l’argumentation. S’exprimer différemment, en combinant l’expérience d’adulte avec le vocabulaire et le ressenti de l’enfant intérieur, révèle un potentiel sous de nouvelles formes.

Trop d’activités sont le résultat du refoulement. Elles masquent les contraintes du quotidien, de l’éducation ou des traumatismes dans l’enfance. Être sans cesse occupé.e empêche une bonne gestion du temps, la motivation et le sens de la relation. Chacun de nous possède l’énergie de création. Plus nous aimons ce que nous entreprenons, plus nous nous faisons confiance et plus la force se manifeste facilement.  Nous nous laissons guider par ce qui nous tire vers l’action.

Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE)

AV-2019

Créativité langagière

Quand on parle d’éducation des adultes, trois éléments y participent : la nature, la culture, la société dans laquelle les relations humaines jouent un rôle prédominant.

Parmi les principaux défis à relever aujourd’hui dans l’enseignement des langues, plus particulièrement du français, figurent sans aucun doute la nécessité de concilier le respect des différences et comprendre la maîtrise de l’information, le transfert d’un élément à l’autre ainsi que les complexes transformations qui en découlent au niveau cognitif.

Les exigences sociales, politiques et économiques, perçues comme des crises passagères, s’infiltrent de manière subtile dans notre quotidien et nous influencent bien plus que nous ne le pensons. L’informatique et les applications numériques et téléphoniques ainsi que les technologies associées sont conçues pour une communication brève, éliminant les rouages de la communication humaine. Ils sont donc à redéfinir dans une perspective de créativité facile à mémoriser.

Se découvrir à travers le langage, un enrichissement

La découverte passe inévitablement par sa propre remise en question: dans quel milieu suis-je né ? Quelles images en ai-je, quelles expériences ai-je faites ? Quelles sont mes compétences sociales ? Suis-je apte à prendre du recul par rapport à des situations différentes ? Quelle est mon attitude envers les autres ? Quelles sont mes valeurs ? Comment ma manière de communiquer est-elle perçue par mon environnement ? L’individu étant le centre de la collectivité, le retour sur soi à travers l’acquisition d’une langue est paradoxalement une approche sociologique collective. Reconstruire un univers de pensée déclenche l’empathie et l’ouverture à la connaissance, à l’expérience, d’où en découle la compétence en communication.

Représentations dans la pratique

Selon mon expérience, l’application du français est plus facile lorsque divers éléments sont combinés entre eux. Par exemple,

  1. la grammaire et le vocabulaire sont liés à des facteurs autobiographiques, des visions, des situations d’apprentissage réelles.
  2. la sémantique linguistique cognitive est liée aux segments de la communication. La définition et l’interprétation des mots et leurs sources représentent des images utiles dans la mémorisation des acquis.
  3. la phonétique, liste des sons, articulation, acoustique, est liée au langage non verbal et inconscient. Apprendre à décrypter la gestuelle renseigne sur le ressenti, dévoile les émotions cachées. Le mouvement des mains informe sur l’authenticité ou la spontanéité du discours.
  4. la syntaxe – structure des phrases, conditions de bonne formation et règles – est liée à l’expression verbale de l’expérience. Elle rend le dire authentique.
  5. la conversation – ou dialogue – est liée à la conduite d’entretien. L’échange participatif authentique en est renforcé.
  6. la lecture est liée à la compréhension réciproque en situation d’échange; le développement d’idées en est stimulé.
  7. apprendre à apprendre est lié à la mise en œuvre d’un projet en relation avec la langue apprise.


Acquérir une langue, c’est également apprendre à s’orienter de manière différente.  L’expérience est une transmutation qui se reflète de manière naturelle dans l’approche linguistique.

S’épanouir à travers les connaissances linguistiques et la qualité de l’expression verbale

Nous pensons savoir qui nous sommes et pourtant nous ne sommes jamais exactement ce que nous pensons être. L’influence de l’éducation et de l’environnement nous rappelle à quel point notre autonomie est variable, voire limitée. La carrière ne vient pas d’elle-même : le titre, la fonction et le statut du poste ne sont ni une preuve ni une garantie. Chaque changement, chaque décision nous met au-devant de nouveaux défis. La pression culturelle prônant une carrière spectaculaire ternit la qualité de la communication et freine l’amélioration des connaissances linguistiques. Apprendre ou perfectionner l’expression verbale souligne nos doutes et demande sensibilité, profondeur et engagement. Se situer à travers le manque de temps pour apprendre une langue que nous aimerions pourtant parler est un alibi, une stigmatisation servant à se protéger du changement et du risque. Mémoriser est un processus sans lien avec la parole mais avec la confiance en soi, le vécu et l’image – positive – que nous nous faisons des relations humaines, la mise en place de priorités et d’objectifs. Vouloir progresser dans ce sens, c’est faire de la vision une réalité.

La rigidité mentale nuit au groupe, à l’organisation ou à l’entreprise (au système)

En Suisse alémanique, la communication passe plutôt par le canal de l’information et en Suisse romande, par le canal de l’échange social. Rester figé dans des canaux liés à l’interculturel, aux relations interpersonnelles ou fondamentalement aux mécanismes psychologiques est un des éléments majeurs de l’échec des interactions dans la communication verbale.

De plus, être attaché à un rôle ou une fonction était autrefois une marque de professionnalisme. Aujourd’hui, elle entrave la dynamique en entreprise car tout change à une vitesse extrême. La communication verbale est devenue un ensemble d’éléments dont il faut tenir compte dans l’immédiat. Si les formules de politesse dans la correspondance ou orales étaient autrefois une évidence, l’intégrité du propos et la manière d’être deviennent primordiales, même lorsque les intérêts boursiers dominent.

La parole axée sur des thèmes linéaires étouffe l’essentiel

La plus grande erreur que les entreprises commettent, et malheureusement elle influence la parole, consiste à engager des jeunes et relayer au second plan les personnes expérimentées. La mixité des âges donnent un souffle puissant à la culture d’entreprise et donc à la rentabilité. Éliminer un segment d’âge pour le remplacer par un autre est illogique et non conforme aux relations psychosociales et économiques. Que ce soit dans le monde des soins, de l’informatique ou du milieu managérial, le manque de personnel qualifié est le résultat d’une sélection élitaire parsemée d’échecs sur de nombreuses années. Les jeunes et les moins jeunes apprennent entre eux, ils se motivent, ce qui les rend efficaces. Ignorer ce principe est une immense perte de capital relationnel et professionnel, une dictature patriarcale dont il faut se séparer le plus vite possible.

Le renoncement pour une meilleure qualité de communication et plus de liberté

L’individu de demain, c’est celui qui partage son domicile, son job, qui étudie, exerce pendant dix ans et se réoriente vers un autre métier ou celui qui, sans formation particulière, décroche le job idéal. Celui ou celle qui renonce aux sorties, à l’achat d’une maison, aux vacances, pour investir dans une formation, le père de famille renonçant à son salaire et se débrouillant pour être près de ses enfants ou remplaçant sa conjointe occupée à plein temps.

La manière d’être, de dire et de faire en dit plus qu’un titre universitaire

La prise de conscience des inégalités entre hommes et femmes, les changements technologiques mais également le changement climatique, nous obligent à revoir nos concepts de vie. Nous le voyons actuellement, les jeunes disent aux adultes ce qu’ils ont à faire car ceux-ci n’ont pas le courage du changement.

Les connaissances linguistiques et les compétences en communication – j’entends par là la manière de dire – ne servent pas seulement à la carrière; elles sont plus que jamais utiles dans les interactions courantes, les entretiens professionnels, les relations politiques nationales et internationales.

Les systèmes de pensée varient d’une région, d’une nationalité, d’une génération à l’autre et ils sont sans cesse interconnectés et en mouvement. Personne ne nous instruit sur la manière de communiquer d’une dynamique à l’autre, car l’analyse des systèmes passe par la connaissance de soi. Elle nous renseigne sur notre sort et ainsi, dans l’acceptation de notre être, condition ultime pour progresser dans un environnement multiculturel.

S’intéresser à soi est une manière de s’intéresser aux autres

S’intéresser à soi est une démarche différente que le „nombrilisme“. Dans le premier cas, le questionnement sert à (se) comprendre pour transformer en mieux. Dans le deuxième, il n’y a pas de questionnement, c’est uniquement (souvent en groupe sectaire) „moi je“, „moi je détiens la vérité“.

Les cours de langue holistiques s’orientent vers des pistes créatives pour s’affranchir de la course infernale du „toujours vouloir plus“. Trouver les mots adéquats facilite l’évolution ou le changement de carrière. Les entretiens personnalisés tiennent compte des connaissances linguistiques, des ressources émotionnelles, de la connaissance de soi, l’expérience, les formations suivies, la trajectoire professionnelle et les attentes, les intérêts et les projets, l’importance accordée à l’ambition. La formation consiste à mettre en scène des situations en relation avec les talents.

Échanger, apprendre ensemble, agir

S’habituer à s’exprimer sur tout et rien, réfléchir au sens des mots sur une période plus ou moins longue tout en développant des sujets propices à la future carrière rend plus facile

a) l’analyse et la prise de décision

b) la mise en lien de découvertes et suppositions

c) l’incitation à l’initiative

d) le développement d’idées

e) l’organisation de projets

f) l’approche concrète de la vie personnelle, en entreprise ou en tant qu’entrepreneur.e

Les connaissances linguistiques et humaines sont étroitement liées

Les cours de langue, sous forme d’entretiens personnalisés, servent à renforcer les compétences en communication, à assurer des stratégies en fonction des choix personnels. Les personnes bilingues A/F en profitent particulièrement. Les connaissances de français mettent en relief efficacement des procédés pouvant être transférés dans la langue allemande. Ils peuvent être d’ordre sémantique, psychologique ou psychosocial. Lorsque la formatrice et la personne apprenante choisissent des thèmes actuels d’un commun accord ‒ comme mener un entretien dans diverses circonstances, résoudre des conflits, s’engager dans un groupe, diriger une entreprise, la manière d’élever ses enfants, analyser un auteur ‒ le développement ou la spécialisation d’une langue devient une leçon de vie. De ce concept holistique qui, sans aucun lien avec les cours de langue tandem, combine enseignement des langues, développement personnel, formation professionnelle, se dégage un potentiel extraordinaire.

Cultiver l’art de l’autodérision, c’est aller à l’autre bout de la terre




À l’aéroport de New York, un manager appelle un taxi. Dans la voiture, le chauffeur lui demande l’adresse de la destination:

– où que vous vouliez, on m’attend partout !

L’humour propage des vibrations bienfaisantes et prouve que savourer le moment présent est un art total de l’estime de soi. Il faut du courage pour pouvoir ronronner en surfant sur le dos des vagues : « J’aime la vie, je me sens capable, je maîtrise la peur, j’avance, j’y vais, j’assume ». Se mettre des lauriers de cette manière est un trésor rarissime à l’époque où la vitesse du temps nous dépasse; expérience immersive et moment d’extase dans une réalité culturelle allant au-delà du virtuel. Rire de soi ouvre sur une dimension théâtrale dans laquelle le temps ne joue aucun rôle, où nous sentons nos racines avec ce que nous faisons. Nous nous rassurons en mettant nos angoisses et notre côté mesquin en lumière. Soudain, nos traits névrotiques nous rassurent et disparaissent. « J’ai besoin de réfléchir, je suis partout et nulle part » c’est dire avec grandeur « J’en ai marre ». Ce travail de haute qualité spirituelle m’a émue à plusieurs reprises. En plongeant au fond de moi dans des situations dramatiques, j’ai oublié la peur de déranger, assumé ma fragilité. Instinctivement, un potentiel caché a surgi : prendre le temps d’entrer dans la vague de la vie et se détacher du réel.

Se justifier par la montagne de travail ou par un agenda complet reflète un comportement inaccessible à l’imprévu. Mais, lorsque nous permettons au temps de s’arrêter, l’autodérision nous guérit par une montée puissante et forte en émotion.

Bannir les phrases suivantes de son quotidien « Je n’ai pas le temps, je suis pressé, j’ai beaucoup de travail, je suis stressé », provoque un effet magique. Grâce à cette lucidité, nous accédons par le jeu à prévoir l’aléatoire, exercice décisif dans notre relation à soi et aux autres.

Se proposer de s’organiser, malgré les occupations qui nous envahissent, c’est la moitié du chemin fait dans un esprit libre et amusant. La mise en scène philosophique facilite le condensé des choses et de notre histoire, comme un cercle qui se perpétue. Il stoppe l’engrenage infernal de la limite que les autres nous imposent ou que nous nous infligeons à nous-mêmes. Si nous apprenons de cette expérience, nous sommes totalement dans l’air du temps. L’art de l’autodérision divertit et cultive comme une musique de Wagner. Moment fabuleux de faire des choix et de préserver le meilleur en soi.


LIEBESERKLÄRUNG ZWISCHEN DEM LÖWENZAHN UND DEM STEIN

Antoinette Vonlanthen

«Gelb wie ein Sonnenstrahl, der meine langweilige Oberfläche streichelt, ist meine Lieblingsfarbe», sagt der Stein.

«Eine langweilige Oberfläche?», fragt die Blume empört. «Du erweckst den Eindruck, über die Menschheit herrschen oder sie vernichten zu können, wenn du dies wünschst.»

«Ja, das ist das Drama. Ein Individuum kann mich in seine Hand nehmen und gegen ein Fenster werfen. Ich werde auf abscheuliche Weise benutzt, nur damit es seinen Zorn besser loswerden kann.»

«Und ich», erwidert die Blume, «kaum erwache ich im Frühling, können meine Blätter als Salat serviert werden. Kleine Kinder mögen mich auf seltsame Weise. Sie können meinen Stiel abschneiden, danach schenken sie mich Müttern oder Lehrern. Sie sind voller Freude, aber gleich danach sterbe ich.»

«Zumindest machst du jemanden glücklich», gibt sich der Stein optimistisch. «Ich bin nur graue Substanz.»

«Du verstehst das falsch», sagt die Blume. «Dank dir können die Menschen Häuser bauen.»

Darauf antwortet der untröstliche Stein: «Wir werden einer nach dem anderen zu einer Mauer aufgeschichtet. Da unsere Farbe langweilig ist, werden wir mit einer weissen Farbe bedeckt und danach für immer vergessen. Menschen hämmern Nägel in uns, verletzen uns und hängen schreckliche Sachen an uns auf. Nein, ein Stein zu sein ist nicht einfach. Wenn ich eine Gartenmauer aufhellen kann, geht es mir besser. Scheint die Sonne und wärmt mich, setzt sich eine Katze oder jemand anderes auf mich und die anderen Steine, sodass wir uns nützlich fühlen können.»

Die Blume hört ihm aufmerksam zu:

«Weisst du, dass zu Beginn der Menschheit Gruppen von Individuen dich <Stein> getauft haben und dass du sogar in einer anderen Sprache <Pierre> heisst oder dass dieser Name Neugeborenen bei der Geburt gegeben wird? Sie werden dann ein Leben lang Pierre genannt.»

«Was? Die Menschen gaben mir einen Namen und nahmen ihn dann für sich? Das ist erstaunlich. Wie ist das möglich, kleine Blume?»

«Mein Hirn ist winzig. Es hat wenig Raum für Antworten, aber ich denke, zu Beginn der Erschaffung der Erde gab es auf dem Boden nur Sand und Stein. Als der erste Mann geboren wurde, sah er sich einem kleinen Stück Stein wie dir gegenüber. Er nahm es in die Hand, und um seine Freundschaft mit ihm zu besiegeln, nannte er es <Pierre>. Im Laufe der Zeit», so die Blume weiter, «ist eine Vielzahl von Pierrots entstanden. Es gab sogar ein Genie, das geboren wurde, es wurde <Ein Stein oder Einstein> genannt.»

Der Stein ist zu Tränen gerührt. Er bewegt sich mühsam auf den Löwenzahn zu und flüstert ihm in die Blüte: «Du, mein Sonnenstrahl, du gibst mir Hoffnung, und ich merke, wie verhärtet mein Kopf war. Sei sicher, dass ich dich niemals vernichten werde. Du bist klein und zerbrechlich, aber so intelligent, und ich bin ein wenig schwer von Begriff. Zusammen bilden wir ein schönes Duo. Wir könnten uns Pissenlit-sur-Pierre nennen und einen Ort gebären.»

Nie zuvor sah die Löwenzahnblüte gelber aus.

 

 

  1. April 2020

 

 

 

Actualiser la mémoire

Dans ce texte, j’utilise le pronom „nous“ en vue d’intégrer les nombreux dialogues avec des personnes engagées dans la formation continue et le développement personnel. Il m’importe de partager mes réflexions et non pas de parler en leur nom ou dans l’intention d’imposer mes convictions.

Porter de l’intérêt sur soi et sur les autres est une expérience en constante évolution. En devenant adultes, nous réalisons combien nous sommes mal préparés à l’évolution de notre personnalité et comme il est difficile de sortir des sentiers battus en restant dépendants de nos proches dans la vie privée ou professionnelle. Personne ne nous a enseigné que

  • le désir de possession étouffe la qualité de la mémoire,
  • les anciennes coutumes procurent un sentiment d’appartenance mais déstabilisent également,
  • les souvenirs sont en lien étroit avec notre style de vie, nos décisions, nos peurs ou nos talents,
  • les souvenirs influencent notre destinée.

S’attarder sur l’activité de notre mémoire fait resurgir des émotions et des craintes, d’où le désir de retenir ce qui est connu, y compris ce qui fait du mal. Les nouvelles idées surgissent dans la sérénité, elles viennent et disparaissent, resurgissent là où on ne les attend pas et s’effacent aussitôt. Avoir accès à cette intelligence fluide et cristallisée n’est pas chose aisée pour qui se détourne des obstacles et des conflits, privilégie la distraction et le gain, ne peut résister à la tendance de se comparer aux autres. Dans une société visant la performance, il faut beaucoup de courage, d’endurance et de persuasion pour affronter la complexité de la vie et faire l’expérience du vide, du non-savoir. La superficialité détruit l’estime de soi, la profondeur la renforce. Pour bien des personnes, le souvenir ressemble à de la pédanterie. Tout est question d’interprétation et de contexte. En tant qu’artiste peintre, je définis le souvenir comme libérateur et créateur, en tant que formatrice, comme motivateur et facilitateur. Au quotidien, le souvenir enrichit la mémoire, une vraie réappropriation de soi. J’ai vu des clients/participants les larmes aux yeux lorsqu’ils ont revécu une expérience lors de laquelle ils n’ont pas été jugés sur leurs erreurs de français, leur manière d’apprendre, de mal prononcer un mot, d’être sincères avec eux-mêmes. Pouvoir avouer que nous ne savons pas, que nous ne voyons pas de sens à ceci ou cela, pouvoir exprimer le souvenir enfouit qui nous a bloqués si longtemps est une vraie force. Une nouvelle vie commence exactement à ce moment-là.

 

Est-il possible d’évoluer avec le souvenir en restant attachés à ses proches ?

Je le pense, toutefois dans un nouveau contexte. Vivre et partager la singularité que nous avons difficilement construite, c’est être capable d’assumer la solitude, donc pouvoir assumer sa fragilité et la nommer. Par contre, il n’y a aucune garantie d’être accepté dans sa différence. Celle-ci est construite sur de nombreux éléments complexes : notre capacité à agir, rebondir, avoir de l’humour, d’être flexible dans notre manière de penser et d’agir. Je ressens régulièrement un déséquilibre entre ce que je crois être et les images que les autres se font de moi. Les personnes travaillant avec leur „âme et leur cœur“ sont idéalisées. Avec l’âge, nous mûrissons, la vulnérabilité est une force. Elle devient sacrée et s’explique avec peine. Il ne reste que la générosité. Elle nous préserve de la violence en chacun de nous et empêche les mauvais souvenirs de prendre le dessus. Cette expérience n’est pas quantifiable et ne peut se mesurer en matière de force ou de faiblesse, de succès ou d’échec car elle touche chaque membre de la famille ou de l’entreprise à des degrés variables. Nous nous développons grâce à nos différences. La richesse spirituelle d’une personne incite au partage et à la découverte mais peut également déclencher chez les autres un sentiment de jalousie, de mépris et de dégoût, car mieux se connaître demande la même curiosité – et non des preuves – que celle de l’enfant qui essaie de marcher : tomber et se relever ; c’est la base de l’apprendre, de la créativité et de l’innovation. En maintenant le statut quo et en continuant à tisser des fils usés et ternes, en manipulant les chiffres, la collectivité ou des tierces personnes pour se revaloriser, il est impossible de construire „avec“ le temps. Il n’existe rien de constant si ce n’est le changement, dit Bouddha.

Supporter cette ambivalence influence la mémoire. Dans le chaos, des particules bienveillantes se développent et mettent de l’ordre pour que les mots émergent et résonnent. Porter une attention particulière à ce détail se répercute agréablement sur le dialogue.

Apprendre ou améliorer une langue dans un tel contexte procure un sentiment profond de liberté. Je trouve cela révolutionnaire.

 

 

Leçon de philosophie

Comme à travers mille clins d’œil, les mots expriment l’entente ou la mésentente, le consentement ou le refus, l’intérêt ou le désintérêt, la sincérité ou la duperie, l’envie ou le dégoût. Chacun de nous porte un regard différent et nuancé sur son vocabulaire, persuadé de sa propre vérité. Les malentendus ainsi provoqués nous mettent en face de notre ignorance. Les causes objectives des bien-pensants ne sont que tyrannie dans un monde agité. Elles répandent la confusion, donnent matière à l’interprétation ou à la confrontation. Raisonner sur des faits sans les avoir expérimentés soi-même, chercher à convaincre sans être capable de faire don de soi, distraire ou instruire un public sans connaître la force et la fragilité de l’autre, montrer sa supériorité à travers la morale, tout cela est tendance à chaque époque.

Les gens se considérant comme objectifs dans leur manière de réfléchir et d’entreprendre me déstabilisent. Ils nient l’émotion, la tristesse et la joie. Ils perçoivent les jeunes comme naïfs, les personnes fragiles comme inutiles et considèrent la fin de vie comme un échec. De plus en plus, les assistantes qui travaillent pour eux les quittent et se tournent vers une école de management ou vers une profession libérale. Dans les entreprises, la douceur dans l’interaction verbale ainsi que la recherche de l’harmonie pourraient être des qualités personnelles, humaines et relationnelles. Elles faciliteraient les relations hiérarchiques, permettraient d’instaurer un climat propice à l’interaction, de mieux intégrer des personnes dans un groupe, de motiver une équipe, de conduire des entretiens et de s’épanouir. Toutefois, les compétences cognitives sont encore trop perçues comme des valeurs propres à la vie privée, aux domaines psychologiques ou psychothérapeutiques.

Quel avenir?
Le monde commence à changer. Une conscience collective est en train d’éclore : l’individu saccage la nature, mais aussi sabote sa propre humanité jusqu’à son extinction. Je veux bien croire que les dinosaures aient été tués par un astéroïde il y a 65 millions d’années, mais

  • que des milliers d’espèces aient disparu en quelques années,
  • que les sols et la nourriture soient contaminés par les pesticides,
  • que des centaines de personnes se suicident en Suisse,
  • qu’une femme meure tous les quinze jours à cause de la violence d’un homme,
  • que les gens choisissent une organisation pour fixer la date de leur mort parce qu’ils ne veulent pas déranger,
  • qu’un nombre toujours plus grand de réfugiés restent bloqués aux frontières dans des tentes quasi inhabitables,
  • que le nom des plus riches du monde soit publié indécemment,
  • que de nombreux adultes ne soient pas en mesure de comprendre ou de parler une seconde langue nationale bien qu’elle ait été enseignée par des professionnels à l’école pendant plusieurs années,
  • que des travailleurs de 50 ans craignent de perdre leur emploi en raison de leur âge,

tous ces faits démontrent une réalité insupportable.

Voir les choses de manière constructive
Je fais davantage confiance aux professionnels privilégiant la subjectivité individuelle. Avec eux, il est possible de découvrir ensemble

  • de quoi nous avons besoin pour (se faire) vraiment comprendre,
  • comment procéder pour être écouté,
  • … se fier à son expérience et y trouver une source d’inspiration,
  • … choisir des mots qui donnent du sens,
  • … poser les bonnes questions et trouver des réponses,
  • … découvrir la créativité avec rien,
  • … donner envie de relever un défi,
  • … donner espoir sans revenir aux mesures autoritaires d’autrefois,
  • … mieux partager les bénéfices de la qualité et des résultats,
  • … apprendre à poser des limites.

Avoir un idéal est une vertu
Les personnes curieuses et intuitives sont souvent considérées comme peu objectives, ignorant les faits nommés communément « la réalité ». Les gens objectifs visent des critères précis, sans se soucier des conditions de travail lamentables dans lesquelles les hommes et les femmes sont forcés de sélectionner et classer des faits, de fournir une preuve après l’autre.

Des termes lourds de significations et de conséquences
Les mots « qualité », « résultat » et « intelligence artificielle »  résonnent étrangement dans les bouches. La recherche permanente de la qualité dans un système défini par des lobbyistes est certes un objectif nécessaire et noble. Des résultats « objectifs » sont régulièrement publiés dans la presse. Ils ne disent rien ni sur les activités en coulisse, dirigées vers un esprit arbitraire et de compétition mais ne laissant aucune place à la découverte. Dans le domaine de l’agriculture, des soins, de l’hôtellerie et de la restauration, de l’informatique et des médias, la course à la qualité a des conséquences dramatiques sur les relations interpersonnelles. Chacun doit faire attention à ce qu’il dit et comment il le dit. Les gens, immobiles devant les écrans, deviennent insensibles. Le seul sport qu’ils exercent, c’est la course à pied d’une séance à l’autre, le collage d’étiquettes ici et là, entourés de coachs qui entrent et sortent à toutes les heures de la journée pour résoudre les conflits que ces mesures engendrent. Dans le meilleur des cas, ils parlent bien plusieurs langues, sinon, ils se débrouillent dans un anglais restreint.

La qualité, c’est quoi si les dirigeants font du profit leur but principal ?
Dans les supermarchés, les clients achètent bio et, souvent, rapportent chez eux des fruits payés cher, pourris ou durs, n’ayant jamais reçu un rayon de soleil. Dans certains hôpitaux, j’ai été personnellement confrontée à l’absence de qualité : erreur de nom lors d’analyses de sang, sol de salle de bain tapissé d’excréments, plats de nourriture distribués à la va-vite à des personnes venant d’être opérées ou incapables de manger seules, absence d’eau minérale dans les chambres, personnes souffrant de stress ou de dépression, manque de personnel pour cause de burn-out, médecins ignorant la communication centrée vers le patient avant une opération, médecin en conflit avec le personnel soignant.

Les journalistes critiques, ainsi que le simple citoyen, ont du pain sur la planche : observer, analyser, retenir, explorer encore et encore pour oser dire. Peu importe où et comment, sur le papier ou ailleurs.

Les jeunes montrent le chemin à suivre
Quand j’étais enfant, les adultes disaient : tu verras, tu verras… tu comprendras, tu comprendras… J’avais l’impression déjà de cerner l’essentiel. Surtout ne pas l’avouer et le proclamer. Les autres le feront à ma place. La liberté appartient à ceux qui, le cœur vague en faisant de la bicyclette, ne revendiquent rien et ne cherchent pas à gagner. Du moins, c’est ce que j’en déduisais. Bien sûr, je me trompais.

Léo Ferré chante « Avec le temps, tout s’en va et on oublie… la tendresse s’en va toute seule… il faut laisser faire et c’est très bien… surtout ne prends pas froid. »

Éviter les luttes de classe
Si politiciens, économistes ou autres dirigeants souhaitent rester au pouvoir, ils feraient bien de s’inspirer d’un minimum de subjectivité. Ils verraient combien ce nouveau regard sur les qualités cognitives contribue au sentiment du devoir bien fait.